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Fredi Bobic warnt: So sehr wird der Transfermarkt leiden

Aktualisiert Mai 2020

Die Redaktion
Von Die Redaktion
Redakteur

Unter normalen Umständen würden sich die Klubs bereits jetzt mit der Frage beschäftigen, wie sie ihren Kader adäquat verstärken können. Der Tranfermarkt ist hitzig und hart umkämpft. Die derzeitige Krise jedoch könnte zur Folge haben, dass sich das Geschehen taktisch abspielt und einige Klubs ganz anders auftreten, als das bislang zu erkennen war.

In den vergangenen Jahren schnellten die Ablösesummen immer weiter in die Höhe. Spieler wie Neymar wechselten für mehr als 200 Millionen Euro den Verein. Bis zur letzten Minute, in der das Fenster geöffnet war, kauften die Klubs fleißig neue Spieler. In diesem Jahr droht ein großes Chaos. Durch die globale Krise wissen die Vereine weltweit noch nicht, welcher wirtschaftliche Schaden droht oder bereits existiert. Dies wirkt sich erheblich auf die Kaderplanungen und das Verhalten auf dem Transfermarkt aus. Bislang konnten sich die Spieler ihren neuen Verein fast schon aussuchen. Boten zwei Klubs unterschiedliche Gehälter, war es dem Profi möglich, auch beim zweiten Verein die genannte Summe des Ersten zu fordern. In diesem Sommer werden die Spieler aller Voraussicht nach nicht in solch komfortabler Situation sein, denn die Vereine stehen vor einem ungewissen Jahr 2020. Auch Fredi Bobic erkennt die Schwierigkeiten in Sachen Kaderplanung bei seiner Eintracht.

Keine Planungssicherheit

„Spielen wir die Saison zu Ende? Gibt es noch mal einen Rückschlag? Wie entwickelt sich das Virus? Wann beginnt die neue Saison? Wann dürfen wieder Zuschauer ins Stadion? Woraus dann wieder andere Fragen entstehen: Welche Verträge mit Spielern müssten wir eigentlich jetzt verlängern? Können wir die überhaupt verlängern? Der Transfermarkt kann ein irres Glücksspiel werden. Keiner weiß, wie lang die Transferperiode für die nächste Saison dauern wird.“ Viele nationale Verbände wüssten „zurzeit ja nicht mal, wann und ob überhaupt sie ihre Liga-Saison beenden dürfen.“, so der Sportvorstand von Eintracht Frankfurt. Kein Klubs hat derzeit einen Hauch Planungssicherheit. Neue Spieler sichern, bevor klar ist, wie viel Geld im Sommer noch auf dem Konto ist? Viele Vereine haben bereits angekündigt: Wir verkaufen niemanden unter Wert. Bayer Leverkusen zum Beispiel beschäftigt sich mit einem Abschied von Mittelfeldtalent Kai Havertz. Dessen offizieller Marktwert beträgt derzeit über 100 Millionen Euro.

Taktik auf dem Transfermarkt

Wer Havertz verpflichten möchte, muss diese Summe auch entrichten, gab Rudi Völler bereits an. Wie sich die Marktwerte der Stars allerdings in den kommenden Monaten verändern, ist ungewiss. Bereits in den vergangenen Wochen sind sie leicht gesunken. Legen die Klubs ihre wirtschaftlichen Schäden offen, werden die Summen drastisch fallen. Die FIFA zog bereits in Erwägung, das Transferfenster deutlich zu verlängern. Grund hierfür ist, dass die Ligen, wenn sie denn beendet werden können, auf keinen Fall gleichzeitig den Meister küren. Dennoch muss man allen Klubs die gleiche Zeit geben, sich nach neuem Personal umzusehen. Problematisch bei Käufen im Sommer ist auch, dass niemand weiß, inwieweit der Marktwert bis in den Herbst hinein noch sinkt. „Ein Spieler kostet jetzt vielleicht so viel Geld. Aber im Herbst vielleicht viel weniger, weil die Preise immer weiter fallen.“, mutmaßt Bobic. Die Klubs müssen also nicht nur auf dem Platz taktisches Gespür beweisen, sondern auch auf dem Transfermarkt.

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