Fredi Bobic: „Wollte eigentlich früher gehen“

Fredi Bobic Abgang Eintracht Frankfurt

Aktualisiert Mrz 2021

Benjamin Dworak
Von Benjamin Dworak
Redakteur

Seit 2016 ist Fredi Bobic bei Eintracht Frankfurt aktiv. Der Sportvorstand konnte sich vor allem durch zahlreiche feine Transfers einen guten Ruf sichern und verhalf den Hessen nachhaltig zu mehr Erfolg. Damit wird nun allerdings Schluss sein. Bobic verlässt den Verein und teilte in diesem Zusammenhang mit, dass er eigentlich schon hätte früher gehen wollen. Ganz geräuschlos wird der Abgang aber vermutlich nicht über die Bühne gehen.

Für den sportlichen Erfolg von Eintracht Frankfurt war Fredi Bobic in der jüngeren Vergangenheit ein wichtiger Baustein. Nach fünf Jahren bei der Eintracht wird für den Sportvorstand im Sommer 2021 jedoch Schluss sein. Bobic teilte das bereits mit und erklärte, dass er eigentlich schon hätte viel früher gehen wollen. Wohin es den Ex-Stürmer zieht, ist noch unklar. Als heißester Favorit gilt Hertha BSC.

Bobic: „Man war vorbereitet“

Spätestens am Dienstabend war es offiziell Gewissheit. In der Sendung „Sportschau Thema“ erklärte Fredi Bobic seinen Abgang bei der Eintracht aus Frankfurt. Längst kein Schnellschuss, wie der Sportvorstand betont. „Ich brauche nicht groß rumeiern. Man war vorbereitet darauf, dass die Situation kommt, dass ich im Sommer 2021 den Verein verlassen werden“, so Bobic. Und damit nicht genug. Eigentlich hätte er schon im Jahr 2020 den Club verlassen wollen, so der ehemalige Stürmer. Die Corona-Pandemie kam jedoch dazwischen.

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„Dann wurde ich gebeten, ob ich nicht noch die Corona-Saison durchziehen kann, und ich habe gesagt, das mache ich, schon aus moralischen Gründen. Ich habe gesagt, ich ziehe noch ein Jahr durch – und jeder wusste eigentlich Bescheid.“ Klingt nach einer offenen Kommunikation. Wie der „kicker“ berichtet, ist man in Aufsichtsratskreisen allerdings anderer Meinung. Demnach hätte Bobic noch im Herbst 2020 erklärt, dass er den Verein nur bei einem Angebot eines Spitzenklubs verlassen würde. Zumindest ein wenig Ärger ist hier also vorprogrammiert.

Nächster Halt Berlin?

Als wahrscheinlichste neue Station gilt Hertha BSC, ein echter Herzensclub von Fredi Bobic. Der Sportvorstand würde, im Falle eines Wechsels, mit einer ansprechenden Vita in die Hauptstadt reisen. 2010 und 2014 war er als Bundesliga-Manager beim VfB Stuttgart aktiv. Weiter ging es dann 2016 mit dem Wechsel in die Main-Metropole. In Berlin dürfte man hoffen, dass Bobic im Falle eines Wechsels ähnlich erfolgreich arbeiten kann wie bisher bei der Eintracht.

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