HSV: Starke Leistung, aber kein Lohn

Hamburger SV gegen Holstein Kiel

Aktualisiert Mrz 2021

Benjamin Dworak
Von Benjamin Dworak
Redakteur

Das Spitzenspiel der 2. Bundesliga am Montag endete zwischen dem Hamburger SV und Holstein Kiel mit 1:1. Vor allem für den HSV unterm Strich zu wenig. Nicht nur aufgrund der Tabellensituation. Die „Rothosen“ überrannten ihren Gast phasenweise nahezu, konnten sich am Ende für eine richtig starke Leistung jedoch nicht belohnen. Zudem bleiben weiter Sorgenfalten angesichts der Abwehrleistung.

Man hat es ihnen angesehen. Die Spieler des Hamburger SV waren nach dem Schlusspfiff nicht zufrieden. Das 1:1 gegen Holstein Kiel war nicht der erhoffte Befreiungsschlag im Aufstiegsrennen. Aber: Die Hamburger konnten zumindest einen Platz nach oben klettern und bleiben weiter dran. Viel Zeit für Gedankenspiele bleibt jedoch nicht. Schon am Freitag sind die Hamburger beim VfL Bochum (18.30 Uhr) gefordert.

Hamburg gegen Kiel: Start verpennt, dann aber wach

Nur ein Punkt, dafür aber ein echter Mutmacher. Der Auftritt des Hamburger SV dürfte einem Großteil der Fans gut gefallen haben. Das einzige Manko: Am Ende gab es gegen Holstein Kiel im Volksparkstadion nur ein 1:1. Bereits in der achten Spielminute gingen die Gäste von der Förde durch einen Kopfball von Lee Jae-Sung in Führung. Der HSV musste sich kurz schütteln, übernahm danach aber spürbar das Kommando. Nach einer ansehnlichen Kombination mit Bakery Jatta netze HSV-Goalgetter Simon Terodde in der 23. Spielminute zum 1:1 ein. In der Folge hatte vor allem der HSV enorme Chancen, vor allem durch Abwehrspieler Vagnoman. Dieser scheiterte unter anderem zwei Meter vor dem Tor stehend per Kopf am Aluminium. Schon der zehnte Alu-Treffer der Hamburger in dieser Saison.

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Vor allem die Spielweise Richtung gegnerisches Tor war bei den Hausherren gefällig. Weiter für Fragezeichen sorgt jedoch die Abwehr. So lässt Jan Gyamerah den Kieler Lee völlig ungehindert zum Kopfball aufsteigen. Immer wieder sorgten vor allem schnelle Gegenzüge der „Störche“ für Nervosität beim HSV.

Ungewohnt schwache Chancenverwertung

Hinzu kam gegen Kiel die angesprochene Chancenverwertung. Eigentlich ist der HSV der Verein mit der effektivsten Chancenverwertung in der Liga. Gegen Holstein allerdings haperte es gewaltig. Ein Problem, das schon in wenigen Tagen aus der Welt geschafft werden muss. Am Freitag treffen die Hamburger, die nun auf Tabellenplatz drei stehen, auf den VfL Bochum. Der VfL geht als Tabellenführer und mit fünf Punkten Vorsprung auf den HSV in dieses Duell.

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