Italien: Presse hat Angst vor UEFA-Betrug

EM italienische Presse Manipulationsverdacht

Aktualisiert Jul 2021

Benjamin Dworak
Von Benjamin Dworak
Redakteur

Geht es um den Fußball, wird die italienische Presse oftmals enorm kreativ. Auch kurz vor dem EM-Finale überschlugen sich zuletzt die Meldungen. Ganz besonders interessant: Ein Artikel in der Sportzeitung „Gazzetta Dello Sport“. Diese vermutet einen riesengroßen UEFA-Betrug, an dessen Ende der englische Titelgewinn stehen soll. Eine irre Geschichte!

Laut der italienischen „Gazzetta Dello Sport“ muss das Finale der Europameisterschaft gar nicht erst gespielt werden. Das Blatt vermutet einen großen Betrug bei der EM, der den Engländern am Ende den Titel einbringen soll. Der Grund: Englands Premierminister Boris Johnson war der Mann, der maßgeblich gegen die Pläne der Super League arbeitete. Da liegt es also nur nahe, dass sich die UEFA mit dem Titel nun bei Johnson bedanken möchte – zumindest laut der Zeitung.

Johnson großer Gegner der Super League

Um den Ansatz der italienischen Presse zu verstehen, müssen wir ein wenig zurück blicken. Mehrere internationale Top-Vereine wollten sich vor einigen Wochen bekanntlich von der UEFA abkapseln und ihre eigene Super League ins Leben rufen. Ein Plan, der für viel Wirbelt und noch heftigere Kritik sorgte. Einer der größten Kritiker: Englands Premierminister Boris Johnson. Dieser erklärte damals, dass die Planungen schädlich für den Fußball seien. Außerdem gab Johnson an, dass seine Regierung alles tun werde, um die Super League zu verhindern.

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Auf der anderen Seite sieht die Zeitung einen Beleg für ihre Theorie darin, dass Juve-Boss Andrea Agnelli Italiener ist. Agnelli gilt als einer der größten Initiatoren der Super League. Einen weiteren Beleg sehen die italienischen Zeitungen im jüngsten Elfmeter für England im Halbfinale gegen Dänemark.

Belohnung für Johnson: Titel für England

Die Zeitung, die ihren Artikel mittlerweile übrigens gelöscht hat, schlussfolgert nun, dass sich die UEFA bei Johnson revanchieren möchte. Und was wäre da besser geeignet als der Titelgewinn für die „Three Lions“? Zumal Johnson jüngst erst ankündigte, dass sich Großbritannien im Falle des Titelgewinns über einen freien Feiertag freuen darf.

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