Kandidatur zurückgezogen: Hitzlsperger will kein VfB-Präsident werden

Hitzlsperger Kandidatur zurückgezogen

Aktualisiert Feb 2021

Benjamin Dworak
Von Benjamin Dworak
Redakteur

Kandidatur-Knaller beim VfB Stuttgart! Der Stuttgarter Vorstandschef Thomas Hitzlsperger hat bekanntlich in den vergangenen Wochen mehrfach betont, das Präsidentschaftsamt übernehmen zu wollen. Nun allerdings zog er seine Kandidatur zurück. Hitzlsperger selbst teilte diese Entscheidung auf seiner Homepage mit. Trotz des Rückzuges scheint der eigentliche Plan des Ex-Kickers aber aufzugehen.

In wenigen Tagen hätte der Vereinsbeirat in Stuttgart zwei Kandidaten benennen müssen, die am 18. März bei der Mitgliederversammlung zur Wahl für den Vereinspräsidenten stehen. Thomas Hitzlsperger wird definitiv keiner dieser beiden Kandidaten sein, denn der Vorstandschef zog seine Kandidatur jüngst zurück. Für Hitzlspergers Widersacher, Claus Vogt, sieht es allerdings trotzdem nicht gut aus.

Hitzlsperger zieht Kandidatur für VfB-Präsidentschaft zurück

Nun also doch nicht. Vor rund sechs Wochen noch reichte Thomas Hitzlsperger seine Bewerbung für die Wahl zum VfB-Präsidenten ein. Jetzt zog der Vorstandschef der Schwaben diese allerdings schon wieder zurück. Auf seiner Webseite teilte Hitzlsperger die Entscheidung selbst mit und erklärte, er wolle dies vor allem für die Ruhe innerhalb des Vereins tun und für die „Verantwortung gegenüber unserem Verein und gegenüber meinen Mitarbeitern“. Obwohl der Ex-Profi damit selbst nicht mehr zum Präsidenten werden wird, scheint der ursprüngliche Plan trotzdem aufzugehen.

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Der Vereinsbeirat wird in wenigen Tagen nämlich die Kandidaten benennen, die in rund zwei Wochen bei der Mitgliederversammlung zur Wahl stehen. Hitzlsperger wäre das wohl ohnehin nicht geworden – ebenso wenig wie sein Widersacher Claus Vogt. Und genau darum ging es Hitzlsperger von Beginn an: Die Wahl von Vogt zu verhindern. Auch ohne eigene Präsidentschaft geht dieser Plan nun wohl auf. Schon im Vorfeld der Wahl berichtet die „Bild“-Zeitung davon, dass der Vereinsbeirat weder Hitzlsperger noch Vogt für die Wahl vorschlagen wolle.

Noch keine handfeste Lösung in Sicht

Als heißer Kandidat für das Präsidentenamt gilt nun wieder der Remstaler Geschäftsmann Volker Zeh. Der war zuletzt aufgrund des Machtkampfes von Hitzlsperger und Vogt etwas in den Hintergrund gerückt. Als dritter Bewerber ist Zeh nahezu gesetzt für die kommende Wahl. Wie die „Bild“ berichtet, soll der Vereinsbeirat zudem Headhunter damit beauftragt haben, mögliche neue Kandidaten für das Präsidentschaftsamt zu finden.

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