Klaus Allofs und die Rennpferde

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Aktualisiert Dez 2017

Die Redaktion
Von Die Redaktion
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Was machen Sportdirektoren, die lange Jahre erfolgreich in der Bundesliga aktiv waren und von ihrem Verein entlassen werden? Orientieren sie sich um, suchen sie händeringend nach einem neuen Klub oder gehen sie ihren Hobbys nach? Letzteres ist bei Klaus Allofs der Fall. Der ehemalige Sportchef von Werder Bremen und dem VfL Wolfsburg ist seit seiner Jugend vom Galopprennsport begeistert.

Allofs hatte immer eigene Rennpferde. So erfolgreich wie in den letzten Jahren war er aber noch nie. Grund ist eine Kooperation mit einem der erfolgreichsten deutschen Gestüte. Jedes Pferd von Klaus Allofs läuft unter dem Namen Klaus Allofs und Stiftung Gestüt Fährhof. In der nun zu Ende gehenden Saison waren es fünf Starter, die zwei Rennen gewannen, weitere neunmal Zweiter und Dritter waren und insgesamt im Inland und im Ausland über 109.000 Euro verdienten. Am Start waren die Allofs-Galopper in den vergangenen zwölf Monaten sowohl in Deutschland als auch in den USA und in Frankreich. In der Vergangenheit haben sich Auslandsstarts als äußerst lukrativ erwiesen. Noch im November 2016 gewann der Wallach Potemkin eine Siegprämie von 125.000 Euro in Rom. Einen Monat zuvor hatte er 114.000 Euro in Frankreich verdient. Diese Summen erklären, weshalb die Kooperation Allofs und Gestüt Fährhof bereits insgesamt zu Prämien von über 650.000 Euro führte.

Klaus Allofs und die Rennpferde: Wie alles begann

Klaus Allofs stammt aus Düsseldorf. Er wuchs in der Nähe der dortigen Galopprennbahn auf und besuchte diese an der Hand seines Großvaters. Bereits in jungen Jahren unterschrieb Allofs bei Fortuna Düsseldorf seinen ersten gut dotierten Vertrag. Noch heute berichtet er schmunzelnd, dass sich die anderen jungen Spieler ein Auto kauften, bei ihm war es ein Rennpferd. Allofs war immer ein begeisterter Besitzer, hatte jedoch nie mehr als eines oder zwei Pferde. Er ließ sie von unterschiedlichen Trainern vorbereiten und versuchte möglichst bei den Veranstaltungen vor Ort zu sein. Es waren Zeiten, als man die Pferderennen noch nicht live in Video-Streams bei den verschiedenen Wettanbietern sehen konnte. Aktuell hat der 61jährige sechs Pferde im Training: Vier nahe Gütersloh, eines in Köln und eines in der Nähe von Bremen.

Allofs als erfolgreicher Besitzer von Rennpferden

In seiner Zeit bei Werder Bremen war Allofs regelmäßiger Gast auf der Bremer Galopprennbahn. Er war beispielsweise auch an der Organisation eines Werder-Renntages beteiligt, der im Jahr 2011 die Zuschauermassen anzog. Kontakte zum Gestüt Fährhof bestanden, so dass es 2010 zu der hier beschriebenen Kooperation kam. Es war mehr als gegenseitige Sympathie im Spiel: Die Begeisterung von Klaus Allofs für den Galopprennsport war allgemein bekannt. Das Gestüt Fährhof konnte mit seinem Namen Werbung betreiben. Die erfolgreichsten Pferde, die gemeinsam für beide Parteien Rennen bestritten, waren neben dem erwähnen Potemkin der später in die USA verkaufte Wake Forest und Langtang. Dieser galt lange Zeit als Mitfavorit auf den Derbysieg 2017. Ein Traum von Klaus Allofs ist es, das Deutsche Derby in Hamburg zu gewinnen. Es handelt sich um das wichtigste Galopprennen des Jahres. Sein Hoffnungsträger für die kommende Saison heißt Foxboro.

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