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Konkrete Aussagen der Politik: Geisterspiele rücken nher!

Aktualisiert Apr 2020

Die Redaktion
Von Die Redaktion
Redakteur

Kann der Fußball langsam aufatmen und mit der finalen Planung von Geisterspielen beginnen? Die Ministerpräsidenten der Länder Nordrhein-Westfalen und Bayern sprachen am gestrigen Montag erstmals darüber, dass Geisterspiele definitiv möglich sind. In enger Abstimmung mit der DFL muss man aber noch ein wenig abwarten, bis es ein endgültiges Go gibt.

Die DFL und die Profiklubs wollen die Saison zu Ende spielen, müssen sich aber letztendlich den Entscheidungen der Politik beugen. Vor wenigen Tagen äußerte sich Bayerns Ministerpräsident vorsichtig zu Geisterspielen, weckte aber leise Hoffnungen, dass diese tatsächlich durchgeführt werden dürfen. Gestern stellte er sich gemeinsam mit seinem Kollegen Armin Laschet aus Nordrhein-Westfalen weiteren Fragen. Erstmals wurden beide Politiker konkret, was die Zukunft der Bundesliga anbelangt. Die Antworten wurden vorsichtig formuliert, doch die Quintessenz ist klar: Die Tendenz geht definitiv zu Geisterspielen. „Leben mit Corona heißt auch, nicht den Mut zu verlieren, Da kann der Fußball eine Rolle spielen. Wir haben nicht so viele Vereine wie in NRW, aber den besten. Eine Geisterrunde, die ab 9. Mai stattfindet, ist eine auf Probe. Wenn es nicht funktioniert, können wir nicht einfach die Liga zu Ende spielen. Wichtig ist auch, dass es auch die kleineren Vereine schaffen, die Sicherheit zu gewährleisten.“, so Söder.

Konzept der DFL entscheidend

Söder sagte weiterhin, dass die Arbeit der DFL sehr überzeugend ist. Wichtig sei vor allen Dingen, dass die regelmäßigen Tests gewährleistet werden können. „Es ist eine schwere Gratwanderung. Wir müssen weiter aufpassen. Nach dem Hygiene-Konzept der DFL glaube ich, dass wir es wagen können. Vielleicht ab 9. Mai. Wir müssen den Bereich absichern. Es muss Tests geben, das Personal auf ein Minimum reduziert werden. Wichtig ist dass das Robert-Hoch-Institut und Jens Spahn vorher drüber schauen. Es ist eine 51:49-Prozent-Abwägung. Sollten Spieler positiv getestet werden, kommt der der Spielbetrieb wieder zum Erliegen.“ Auch Kollege Laschet bezeichnet den von der DFL vorgeschlagenen Termin des 9. Mai als realistisch. Söder und Laschet sind allerdings nicht die einzigen beiden Regierungschefs, die sich für Geisterspiele aussprechen. Alle 16 Minister würden ihre Zustimmung geben. Dieser erste Schritt dürfte die Vereine schon einmal sehr freuen.

Strenge Regeln für Profis

Wichtig ist allerdings, dass alle Spieler definitiv gesund bleiben. Damit das gewährleistet werden kann, sind nicht nur regelmäßige Tests notwendig. Das soziale Umfeld der Spieler muss auf ein Minimum begrenzt sein. Die eigenen vier Wände sollten sie, es sei denn, ein Training steht an, so selten wie möglich verlassen. Kontaktpersonen außerhalb der eigenen Familie werden eher nicht gerne gesehen sein. „Wie verhalten Sie sich im Privatleben? Die Leute müssen sehen, dass sich die Spieler strikter an die Regeln halten als andere.“ So würde man der Gesellschaft zeigen, dass der Fußball keinesfalls Sonderrechte genießt, auf die andere Bürger verzichten müssen. Anders als im Profifußball darf der Amateursport nicht auf eine zeitnahe Fortsetzung hoffen. „Die Liga macht extreme Hygiene-Anforderung. das lässt sich im Breitensport leider nicht so machen.“, so Söder. Die deutschen Profivereine also dürfen langsam aber sicher aufatmen. Es scheint, als könnte man tatsächlich mit einer Wiederaufnahme des Spielbetriebs planen.

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