Leipzig zeigt Interesse an Hakan Calhanoglu

Aktualisiert Dez 2018

Die Redaktion
Von Die Redaktion
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RB Leipzig verabschiedete sich als Tabellenvierter in die Winterpause der Bundesliga. Damit sind die Sachsen absolut im Soll. Um den Champions League-Platz halten zu können, sollen sich die Bullen Verstärkung aus der Serie A holen wollen. Grund für einen geplanten Transfer ist die langwierige Verletzung von Regisseur Emil Forsberg.

Die Leipziger müssen bereits seit vielen Wochen auf Mittelfeldstar Emil Forsberg verzichten. Der Schwede fehlt seit über zweieinhalb Monaten auf Grund von Leistenproblemen. Offiziell wurde eine Symphysenproblematik diagnostiziert. Die Genesung von Forsberg verzögert sich seit mehreren Wochen. Er befindet sich aktuell zur speziellen Behandlung in Österreich. Seit Sommer 2017 absolvierte er lediglich 45 von 77 möglichen Pflichtspielen für RB. Trainer Ralf Rangnick hofft, dass Forsberg im Januar wieder zur Mannschaft stoßen wird und die Verletzung vollständig ausgeheilt ist. Forsberg selbst rechnet damit, dass der Schmerz in der Leistengegend regelmäßig spürbar bleibt. „Ich sehe nicht unbedingt die Notwendigkeit, dass wir im Januar auf Teufel komm raus was machen“, so Rangnick zu möglichen Transfers auf der Forsberg-Position. Sollte sich abzeichnen, dass der Spielmacher auch in der Rückrunde kaum zur Verfügung stehen wird, gibt es mit Hakan Calhanoglu bereits einen möglichen Nachfolger.

Rückkehr in die Bundesliga?

Der türkische Nationalspieler steht seit eineinhalb Jahren beim AC Mailand unter Vertrag. Die Bundesliga kennt er aus seiner Zeit in Hamburg und Leverkusen bestens. In der Serie A zählt Calhanoglu zum Mailänder Stammpersonal. Bislang steuerte er in 66 Partien für die Italiener neun Tore und 21 Vorlagen bei. Auch seine Debütsaison 2017/18 verlief vielversprechend. 31 Ligaeinsätze, acht Treffer und acht Assists verzeichnete er. Erfolge mit dem AC Mailand aber konnte er nur geringfügig feiern. Milan qualifizierte sich für die Europa League, scheiterte allerdings kläglich. In einer Gruppe mit Betis Sevilla, Olympiakos Piräus und Dudelange schied man als Dritter aus. Auch in der Liga läuft es nicht rund für den einstigen Champion. Aktuell liegt der AC Mailand auf Rang sechs. Der Zwölftplatzierte, der FC Parma, hat jedoch nur drei Zähler Rückstand auf die Rossoneri. Flüchtet Calhanoglu zurück in die Bundesliga, um endlich wieder in der Königsklasse auflaufen zu können?

Mailand wohl gesprächsbereit

Der Einzug in die Champions League ist aktuell nicht das Ziel der Mailänder. Knapp 22 Millionen Euro überwiesen die Italiener im Sommer 2017 an Bayer Leverkusen. Möchte Leipzig in den Poker um den Türken einsteigen, verlangen die Verantwortlichen von Milan wohl genau diese Summe. Es heißt, ab 20 Millionen wäre Mailand gesprächsbereit. Gerüchten zufolge soll Rasenballsport bislang 15 Millionen Euro für Calhanoglu geboten haben. Auch die Gehaltsvorstellung des ehemaligen Leverkuseners passt ins Budget der Leipziger. Fünf Millionen pro Jahr möchte er verdienen. Ein weiterer Pluspunkt in Leipzig wäre Kevin Kampl. Mit dem Österreicher verbindet Calhanoglu eine gute Freundschaft. Laut der Gazzetta dello Sport ist eine Einigung zwischen Mailand und Leipzig mehr als wahrscheinlich. Der Transfer steht und fällt mit der Genesung von Emil Forsberg. Meldet sich der Schwede im Januar wieder einsatzbereit, benötigt RB nicht zwingend einen teuren Ersatz. Wird Forsberg nicht rechtzeitig fit, scheint Calhanoglu womöglich bald wieder in der Bundesliga zu spielen.

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