Leverkusen besiegt den VfB

Aktualisiert Nov 2018

Die Redaktion
Von Die Redaktion
Redakteur

Zu Beginn des zwölften Spieltags empfing Bayer Leverkusen den VfB Stuttgart. Beide Teams befinden sich im Abstiegskampf und standen damit stark unter Druck. Die Werkself konnte einen verdienten Sieg über die Schwaben einfahren. Beim 2:0 erzielte Kevin Volland einen Doppelpack. Durch den Erfolg entkommt Bayer erst einmal den größten Tabellennöten.

Für Bayer Leverkusen stand vor der Partie viel auf dem Spiel. Trainer Heiko Herrlichs Stuhl wackelte bedenklich. Bei einer Niederlage, so munkelte man in Leverkusen, wäre der Coach seinen Job los. Karim Bellarabi stand dem Trainer nach überstandener Wadenverletzung wieder zur Verfügung und spielte von Beginn an. Der VfB musste auf Timo Baumgartl verzichten. Bis zuletzt hatten die Schwaben auf einen Einsatz des Innenverteidigers gehofft, doch wegen eines Magen-Darf-Infekts reichte es noch nicht. Der Beginn der Partie war turbulent. Noch nicht einmal eine ganze Minute war gespielt, ehe Maffeo im Strafraum zu Fall kam. Schiedsrichter Robert Schröder pfiff keinen Elfmeter, auch der Videoassistent wollte hier keinen Strafstoß geben. „Es ist eine Grätsche im Sechzehnmeterraum mit Kontakt, Maffeo fällt hin, deswegen ist es für mich Elfmeter“, so Stuttgarts Trainer Markus Weinzierl nach Schlusspfiff.

Leverkusen mit mehr Engagement

Die auffälligere Mannschaft in der ersten Hälfte war Leverkusen. Kevin Volland und Kai Havertz hatten in den ersten zehn Minuten gute Gelegenheiten. In der 14. Minute stand wieder der Schiedsrichter im Mittelpunkt. Insua sprang der Ball an die Hand und Schröder zeigte auf den Punkt. Aus Köln kam allerdings der Einspruch, denn das Vergehen fand außerhalb des Strafraums statt. Bayer spielte weiter nach vorne, belohnte sich aber noch nicht mit einem Treffer. Erst in der Schlussphase traute sich auch der VfB etwas mehr zu. Offensiv kam bin den Schwaben bislang überhaupt nichts. Mehr als ein Freistoß von Dennis Aogo und ein harmloser Kopfball von Mario Gomez sprangen aber nicht heraus. Nach dem Seitenwechsel wollte die Werkself unbedingt in Führung gehen. Kevin Volland traf in der 60. Minute das leere Tor nicht und verpasste das sicher geglaubte 1:0. Volland machte seinen Fehler einige Minuten später allerdings wieder gut. Nach Flanke von Havertz konnte er in der 76. Minute jubeln.

Verdienter Sieg

Sieben Minuten später entschied der Nationalstürmer die Partie. Nach dem 2:0 zeigte Stuttgart kaum noch Gegenwehr. Lucas Alario traf in der Nachspielzeit noch zum 3:0, der Treffer aber wurde wegen hauchzarter Abseitsstellung zurückgenommen. Der Heimsieg war am Ende hochverdient. Dadurch darf Heiko Herrlich weiterhin Trainer der Werkself bleiben und Bayer verschafft sich ein wenig Luft im Abstiegskampf. 14 Zähler haben sie auf dem Konto. „Wir sind in dieser Saison ein kleines Fragezeichen. Unsere Leistungsschwankungen sind für mich momentan unerklärlich. Aber Hauptsache, wir haben heute gewonnen“, so Nationalspieler Julian Brandt. Kommenden Donnerstag muss Leverkusen in der Europa League gegen Rasgrad antreten. Für den VfB geht die Negativserie weiter. Nach dem Sieg in Nürnberg vor zwei Wochen hoffte man, die Wende geschafft zu haben. Die Schwaben zeigten in Leverkusen, wieso sie auf dem letzten Tabellenplatz stehen und ließen jegliche Form von Offensivbemühungen vermissen. Am kommenden Spieltag ist Stuttgarts Angstgegner Augsburg zu Gast in der Mercedes Benz Arena.

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