Löw Nachfolger: Wer wird nächster Bundestrainer? Alle Kandidaten & Wettquoten

Zuletzt aktualisiert & geprüft: 23.07.2021

Die deutsche Nationalmannschaft benötigt einen neuen Bundestrainer. Das steht seit einigen Wochen fest. Und seit dieser Zeit sind Bundestrainer Wetten zusehends beliebter geworden. Man könnte auch von Joachim Löw Nachfolger Wetten sprechen. So manch Kandidat wird gehandelt und du kannst bei deinem bevorzugten Buchmacher aller Wahrscheinlichkeit nach auf verschiedene Namen setzen. Alle haben unterschiedliche Quoten, denn wie gewohnt gibt es Favoriten und Außenseiter. In diesem Artikel bieten wir dir eine Übersicht und schauen einmal in die Glaskugel, was der DFB eventuell unternehmen könnte.

Wer wird Bundestrainer

Wer wird Bundestrainer

Neuer Bundestrainer Quoten im Überblick

Vor allem Unibet präsentiert interessante Quoten zu der Frage, wer der zukünftige Bundestrainer wird. Als Favorit gilt Hansi Flick vom FC Bayern München mit der Quote 2,0. Für die Quote 3,0 wird derzeit bei diesem Wettanbieter Ralf Rangnick gehandelt. Der Trainer der deutschen U21 Stefan Kuntz steht bei 4,0. Die Rückkehr von Jürgen Klinsmann würde für 9,0 zu bekommen sein. Der bisherige Löw Co-Trainer Markus Sorg und auch der Freiburger Christian Streich werden mit 12,0 gehandelt. Bei Jürgen Klopp und bei Lothar Matthäus sind es ebenso wie beim Leipziger Julian Nagelsmann 15,0. Hier wird auch der Name Arsene Wenger aufgeführt, zur gleichen Quote. In einer Wettanbieter Übersicht findest du weitere Buchmacher mit interessanten Quoten.

Nachfolge Löw: Die aussichtsreichsten Kandidaten

Potentielle Kandidaten für die Bundestrainer Position - wer ersetzt Jogi Löw?

Mögliche Kandidaten – wer ersetzt Jogi Löw?

Wir präsentieren dir die Favoriten für die Löw Nachfolger Wetten. Es geht hier nicht um Jogi Löw Nachfolger Quoten, sondern allgemein darum, wer in der Nachfolge Bundestrainer wird, oder möglich wäre.

Hans Dieter Flick als neuer Bundestrainer?

Als Kandidat für den Posten neuer Bundestrainer ganz besonders heiß gehandelt wird Hans Dieter Flick vom FC Bayern München. Dessen Name steht nach diversen Titeln in der Meisterschaft, im Pokal, in der Champions League und sogar bei der FIFA Club WM für Erfolg. Und genau den braucht die Nationalmannschaft jetzt. Zwar heißt es, dass der verantwortliche Oliver Bierhoff nicht mit Trainern sprechen wird, die bei einem anderen Verein unter Vertrag stehen. Und Hans-Dieter Flick hat erst im vergangenen Jahr bei den Bayern verlängert. Doch es heißt hinter vorgehaltener Hand auch, dass der aktuelle Trainer der Rekordmannschaft einfach nicht mit Sportdirektor Hasan Salihamidzic klarkommt. Und dass er sich deshalb eine Rückkehr zum DFB vorstellen kann. Ob die Bayern da mitmachen, ist eine andere Sache. Logisch erscheint die Nachfolge schon aus dem Grund, weil Flick nach der WM 2006 zum offiziellen Cotrainer von Joachim Löw wurde, später wechselte er in einen anderen Posten, ehe er den Verband verließ. Mögliche Bundestrainer werden immer seinen Namen in der Liste führen. Wer wird nächster Bundestrainer? Vielleicht ja tatsächlich Hansi Flick. Zumindest scheint es möglich, wenn man seinen Worten folgt: „Egal was ich machen würde, meine Familie würde mich unterstützen. Ob ich jetzt beim DFB bin vielleicht, da einen anderen Rhythmus hätte, das ist für sie vollkommen egal.“ Flicks bisherigen Trainerstationen sind übrigens wie folgt:

  • Beginn der Trainerkarriere 1996 beim FC Victoria Bammental
  • Saison 2000/2001 als Cheftrainer der TSG 1899 Hoffenheim
  • Ende 2005/ nfang 2006 Teil des Trainerstabs des FC Red Bull Salzburg, unter Giovanni Trapattoni und Lothar Matthäus
  • August 2006 Wechsel zum DFB, als Assistenztrainer von Jogi Löw für die Nationalmannschaft
  • Seit der Saison 2019/2020 FC Bayern München, zuerst als Co-Trainer, im November 2019 Übergangsweise Interimstrainer, kurz darauf Cheftrainer

Alle Macht für Ralf Rangnick?

Viele deutsche Fußballfans wünschen sich, dass es einen neuen Einfluss von außen für die Nationalmannschaft gibt. Wenn von der möglichen Liste Bundestrainer einmal die herunter genommen werden, die beispielsweise keine Verbindung zu Joachim Löw haben oder hatten oder die nicht in irgendeiner Connection zum FC Bayern München stehen, wird die Liste recht kurz. Ralf Rangnick ist ein Name, der zur Fantasie anregt. Der einstige Macher der TSG 1899 Hoffenheim und zuletzt von RB Leipzig ist auf der Suche nach einem neuen Job. Er hat auch bereits offiziell verlauten lassen, dass er sich eine Tätigkeit beim DFB als Bundestrainer vorstellen kann. Doch Rangnick ist ein Mann, der dafür bekannt ist, dass er viele Veränderungen auch im Umfeld vornimmt. Das dürfte einigen der Verantwortlichen beim DFB voraussichtlich nicht so gut gefallen, doch das ist eine Spekulation. Auf jeden Fall wäre die Verpflichtung von Ralf Rangnick als Jogi Löw Nachfolger ein neuer Weg. Und der ist eigentlich nötig.

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Ralf Rangnicks bisherige Trainerstationen waren:

  • 1983 bis 1985 Spielertrainer bei Viktoria Backnang
  • 1985 bis 1987 Trainer der Amateurmannschaft des VfB Stuttgart
  • 1988 bis 1994 verschiedene Traineraufgaben neben einem Hauptberuf beim SC Korb, der Jugend des VfB Stuttgart, ab 1992 Sportkoordinator für den Jugend- und Amateurfußball des VfB
  • 1995 bis Dezember 1996 Trainer des SSV Reutlingen 05, danach Wechsel zum SSV Ulm 1846
  • 1999 Übernahme des Bundesligisten VfB Stuttgart als Cheftrainer
  • 2001 Wechsel zu Hannover 96 als Cheftrainer, schaffte auf Anhieb den Aufstieg in die 1. Liga
  • Im Sommer 2004 lehnte er das Angebot des Assistenztrainers der Nationalelf ab und wurde vom FC Schalke 04 verpflichtet
  • Saison 2006/2007 Wechsel als Cheftrainer zur TSG 1899 Hoffenheim
  • 2011 kurze Rückkehr zum FC Schalke 04 als Trainer, bis Ende September 2011
  • Ab 2012 für den RB Leipzig tätig in verschiedenen Funktionen, u.a. Saison 2015/2016 als Cheftrainer
  • Seit Sommer 2020 ohne feste Tätigkeit

 

Rückt Stefan Kuntz auf?

Ebenfalls häufig genannt als neuer Bundestrainer und Löw Nachfolger wird Stefan Kuntz. Das ist der Trainer der U21 Nationalmannschaft. Er hat intern einen guten Ruf, weiß wie es um den Nachwuchs in Deutschland bestellt ist. Obgleich er nicht seit Jahren beim Verband ist, würde er nicht für den erhofften Neuanfang stehen. Auf der anderen Seite weiß man, dass beim DFB gerne auf Nummer sicher gegangen wird. Es kann also sein, dass man genau deshalb für Kuntz den Daumen hebt. Interessanterweise hat der einstige Stürmer, der seine größten Erfolge beim 1. FC Kaiserslautern erzielte, bereits viele Positionen im Fußball inne gehabt. In Kaiserslautern war er zum Beispiel Sportdirektor, aber auch im Vorstand tätig. Als Trainer konnte er vor der Übernahme der U21 noch nicht allzu viele Erfahrungen sammeln. Welche das sind, haben wir hier aufgelistet:

  • November 1999 Start der Trainerkarriere bei Borussia Neunkirchen
  • Saison 2000/2001 und bis September 2002 Cheftrainer des Karlsruher SC
  • April 2003 Übernahme der Trainerstelle beim SV Waldhof Mannheim bis Saisonende
  • Saison 2003/2004 Trainer bei LR Ahlen, bis November 2003
  • Von 2009 bis 2016 Rückkehr zum 1. FC Kaiserslautern, nach diversen anderen Tätigkeiten im Fußballsport
  • August 2016 Wechsel als Cheftrainer der U21 Nationalmannschaft

Die erfolgreichsten Bundestrainer

Die erfolgreichsten Bundestrainer

Die Rückkehr von Jürgen Klinsmann?

Schaut man in die Liste Bundestrainer, findet man den Namen Jürgen Klinsmann direkt vor Joachim Löw. Ob der jetzt in Kalifornien lebende einstige Stürmer bei Bundestrainer Wetten beachtet werden muss? Auch wenn man ihn in so manch Liste mit Löw Nachfolger Quoten entdeckt, halten wir dies für unwahrscheinlich. Klinsmann ist nicht übermäßig beliebt, und auch wenn er mit dem Sommermärchen 2006 in die Geschichtsbücher des deutschen Fußballs eingegangen ist, hat er sich damals doch recht schnell vom DFB verabschiedet. Und seine letzte Station in Deutschland verlief äußerst unglücklich. Bei Hertha BSC hat er im vergangenen Jahr über einen Posten im Vorstand plötzlich das Traineramt inne gehabt. Und nur wenige Wochen später schied er im Unfrieden nach Veröffentlichungen in der Presse. Normalerweise ist er in Deutschland verbrannt. Zusammengefasste Trainerstationen hier:

  • 2004 Start der Trainerkarriere als Bundestrainer
  • 2006 Rücktritt
  • Saison 2008/2009 Cheftrainer beim FC Bayern München, vorzeitig beendet Ende April 2009
  • 2011 bis November 2016 Trainer der Nationalmannschaft der USA
  • November 2019 bis Februar 2020 kurzzeitig Trainer von Hertha BSC

 

Marcus Sorg: Vom Co zum Chef?

Marcus Sorg ist der offizielle Co-Trainer von Joachim Löw. Und somit ist er ein potentieller Jogi Löw Nachfolger. Doch dieser Name in der Liste Bundestrainer in der Zukunft? Das wäre nicht sonderlich überraschend, aber definitiv kein Neuanfang. Und genau den braucht der DFB. Er ist auch von all den in dieser Liste gehandelten Namen der unspektakulärste. Und wenn er im Team mit Joachim Löw seit Jahren keinen Erfolg mehr hatte, wieso sollte es dann alleine klappen? Ein bisschen verwundern die Quoten für seine Bundestrainer Wetten sogar, wenn man sie objektiv betrachtet. Die bisherigen Stationen von Sorg zusammengefasst:

 

  • 1999 Start der Trainerkarriere als Betreuer der Amateure der Stuttgarter Kickers mit zeitgleicher Tätigkeit als Assistenztrainer der ersten Mannschaft
  • Januar 2004 Trainer bei der TSF Ditzingen
  • Sommer 2004 Wechsel zum Heidenheimer SB
  • November 2004 bis September 2007 Trainer beim SSV Ulm 1846
  • Sommer 2008 Trainer der U17 Mannschaft des SC Freiburg
  • Anfang 2009 Übernahme des Trainerposten der zweiten Mannschaft des SC Freiburg
  • Saison 2011/2012 Cheftrainer der Bundesligamannschaft des SC Freiburg, bis Dezember 2011
  • Saison 2012/2013 U17 Trainer des FC Bayern München
  • Saison 2013/2014 Cheftrainer der U19 Nationalmannschaft des DFB
  • Seit 2016 Co-Trainer der deutschen Nationalmannschaft

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Würde es Christian Streich wagen?

Wenn man sich die Trainer in der Bundesliga anschaut, gibt es einige, die man sich als Bundestrainer vorstellen kann. Doch die müssten dafür ihrem Verein den Rücken kehren. Und das ist etwas, was bei Christian Streich vom SC Freiburg kaum vorstellbar ist. Seit gefühlten Ewigkeiten (genau seit dem Jahr 2011) steht der im Breisgau an der Linie. Tatsächlich wird sein Name nicht wirklich offen gehandelt. Es gibt aber Löw Nachfolger Quoten für ihn, deshalb wird er hier erwähnt. Im Grunde ist nur ein Argument vorhanden, welches wirklich für ihn spricht. Der Präsident des DFB Fritz Keller war mal Präsident des SC Freiburg.

Trainerstationen von Christian Streich:

  • 1995 Beginn als Jugendtrainer beim SC Freiburg
  • Saison 2011/2012 Wechsel als Co-Trainer der 1. Mannschaft des SC Freiburg
  • Januar 2012 Übernahme des Cheftrainer Posten des Teams, bis heute

Chancen bei Jürgen Klopp?

Internationaler deutscher Trainer mit dem größten Namen ist natürlich Jürgen Klopp. Der einstige Mainzer und Dortmunder Coach hat mit dem FC Liverpool Geschichte geschrieben. Er gewann nach gefühlten Ewigkeiten die englische Meisterschaft sowie die Champions League. Klopp wird nicht ewig beim englischen Club an der Linie stehen und hat vor Jahren bereits verlautbaren lassen, dass er sich eine Tätigkeit als Nationaltrainer vorstellen könne. Überraschend hatte er aber direkt abgelehnt, als die Löw Nachfolger Namen in den Ring geworfen wurden. „Nein, ich werde in diesem Sommer nicht als möglicher Bundestrainer zur Verfügung stehen. Ich habe einen Dreijahresvertrag beim FC Liverpool.“ Die Nachfolge Bundestrainer ist also scheinbar aktuell kein Thema für Jürgen Klopp. Und das erklärt, wieso seine Löw Nachfolger Quoten im Vergleich recht hoch sind. Denn eigentlich ist er der prominenteste Name auf der Liste. Jürgen Klopps bisherige Trainerstationen geben allgemein Aufschluss darüber, dass er es schafft, Erfolge zu feiern. Und genau das bräuchte der DFB.

  • Saison 1987/1988 Start als Trainer der Amateure von Eintracht Frankfurt
  • Februar 2001 Wechsel zum 1. FSV Mainz 05, zuerst als Interimstrainer, ab Saisonstart 2001/2002 als Cheftrainer
  • Saison 2008/2009 bis 2015 Cheftrainer von Borussia Dortmund
  • Seit Oktober 2015 als Cheftrainer beim FC Liverpool tätig

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Das Angebot von Lothar Matthäus

Wer wird der nächste Bundestrainer? Der Name Lothar Matthäus steht aus einem speziellen Grund auf dieser Liste. Er wurde in einer TV Sendung gefragt, ob er sich diese Tätigkeit vorstellen könnte. Und er hat gesagt, dass er mit dem DFB reden würde, wenn man auf ihn zukommt. Egal ob es sich um eine kurzfristige Tätigkeit handelt (falls Joachim Löw schon früher gehen muss als nach der EM) oder ob er auf Dauer Trainer der Nationalmannschaft sein würde, beides wäre unter Umständen möglich. Natürlich hat der in diesen Tagen als Experte im TV beschäftigte einstige Spitzenspieler vom FC Bayern München, von Borussia Mönchengladbach und von Inter Mailand nicht nur einen großen Namen, sondern auch eine klare Verbindung zur Nationalmannschaft. Er war deren Kapitän, als Deutschland im Jahr 1990 Weltmeister wurde. Und er hat bereits Nationalmannschaften in seiner Karriere trainiert, das wird gerne vergessen, weil er nie in der Bundesliga auf der Bank gesessen hat. Völlig auszuschließen ist es wohl kaum, dass er zum Löw Nachfolger wird, aber um einen Favoriten handelt es sich bei Lothar Matthäus auch beim Blick auf die Quoten definitiv nicht. Folgende Stationen hat Matthäus als Trainer zu verzeichnen:

  • September 2001 bis Mai 2002 Start als Trainer beim SK Rapid Wien
  • Ende 2002 Wechsel zu Partizan Belgrad
  • Januar 2004 bis Ende 2005 Nationaltrainer von Ungarn
  • Anfang 2006 kurzzeitige Trainertätigkeit bei Athletico Paranaense in Brasilien
  • Mail 2006 Wechsel als Co-Trainer zum FC Red Bull Salzburg (bis Juni 2007)
  • 2008/2009 Trainer bei Maccabi Netanja (Israel)
  • September 2010 Übernahme des Cheftrainer Posten der bulgarischen Nationalmannschaft, für ein Jahr

Der unrealistische Kandidat: Julian Nagelsmann

In der Liste der Jogi Löw Nachfolger steht auch so manche Überraschung, die als unrealistisch eingestuft werden muss. Der Trainer von RB Leipzig, Julian Nagelsmann, ist sicherlich eines der größten Talente der deutschen Trainer. Aber er wird auch als Nachfolger von Hansi Flick beim FC Bayern München gehandelt (zumindest von der Presse) und hat direkt gesagt, dass er gedenkt, seinen bis zum Sommer 2023 laufenden Vertrag bei RB Leipzig nicht vorzeitig aufzulösen. Und das darf man ihm glauben. Sollte er ihn aus irgendwelchen Gründen doch auflösen, dann sehr wahrscheinlich für die Bayern (er ist ein gebürtiger Münchner) und nicht für den DFB. Ohnehin hat dieser noch wirklich junge Trainer Angebote von großen Vereinen, was ihn von für die Liste der Bundestrainer Wette eher nicht in Frage kommen lässt. Erfahrungen als Trainer gesammelt hat Nagelsmann übrigens hier:

  • Saison 2010/2011 Start als Trainer im Jugendbereich der TSG 1899 Hoffenheim nach mehrjähriger Erfahrung als Bereich Co-Trainer unter Thomas Tuchel und Alexander Schmidt.
  • Dezember 2012 Aufstieg zum Co-Trainer der Bundesligamannschaft
  • Saison 2013/2014 Cheftrainer der U19 der TSG 1899 Hoffenheim
  • Februar 2016 Aufstieg zum Cheftrainer der Bundesligamannschaft
  • Juni 2018 Wechsel zum RB Leipzig, seitdem Cheftrainer des Bundesligisten

Ein Trainer aus dem Ausland? Arsene Wenger

Zwar heißt es mehr oder minder von offizieller Seite, dass als Löw Nachfolger und neuer Bundestrainer kein Trainer aus dem Ausland verpflichtet werden soll. Auch wenn dieser Blick von außen vielleicht für den DFB gar nicht mal schlecht wäre. Aber wenn es einen gibt, der vielleicht doch das Interesse erregen könnte, dann ist es wohl der langjährige Trainer des FC Arsenal, Arsene Wenger. Der hat nämlich den Vorteil, dass er die deutsche Sprache perfekt spricht. Allerdings sind seine Löw Nachfolger Quoten so hoch, dass man es eigentlich gar nicht erst versuchen muss. Wir glauben in dem Fall an die Aussage des Verbandes. Trotzdem möchten wir die Trainerstationen nicht vorenthalten:

  • 1981 Anfänge als Trainer für die Jugend beim RC Straßburg
  • 1983/1984 Assistenztrainer bei AS Cannes
  • 1984 bis 1987 Trainer bei AS Nancy
  • 1987 bis 1994 Trainer bei AS Monaco
  • 1994 bis 1996 Trainer beim Nagoya Grampus Eight (Japan)
  • 1996 bis 2018 Manager des FC Arsenal

Weitere mögliche Namen

Die von uns zuvor für Bundestrainer Wetten genannten Namen müssen längst nicht alle gewesen sein. Man könnte auch Thomas Tuchel nennen, der aber ja von Paris Saint Germain zum FC Chelsea London gewechselt ist und sicherlich nicht zur Verfügung steht. Man könnte Ottmar Hitzfeld und Christoph Daum nennen, doch der eine hat sich vor Jahren in den Ruhestand zurückgezogen und der andere, der Anfang des Jahrtausends einmal Bundestrainer werden sollte, dann über seine Kokainaffäre gestolpert ist, ist ebenfalls eigentlich in Rente. Was zudem für Jupp Heynckes gilt, den man hier dann wohl auch erwähnen muss als einen großen Namen. Seine, die Christoph Daum bisherige Trainerstationen und die Ottmar Hitzfeld bisherige Trainerstationen machen sie zwar alle interessant, aber das ändert nichts am Status Quo.

Bleibt Löw Bundestrainer?

Bleibt Löw Bundestrainer? Das darf man wohl ausschließen. Ehrlich gesagt war seit dem Titel bei der WM 2014 eigentlich immer erwartet worden, dass Joachim Löw seinen Posten nieder legt. Viele Trainer machen dies nach dem größten Erfolg. Doch er wollte weitermachen. Es folgten eine nicht überzeugende Europameisterschaft 2016 in Frankreich und die Enttäuschung bei der WM 2018 in Russland, als Deutschland das erste Mal in der Historie nicht einmal die Vorrunde überstand. Eine Nachfolge Bundestrainer wollte der DFB damals dennoch nicht angehen. Der Vertrag wurde sogar noch einmal verlängert. Das war im Nachhinein betrachtet ein Fehler. Denn auch nach der WM lief es überhaupt nicht für die deutsche Nationalmannschaft, es gab Enttäuschung um Enttäuschung.

Spieler mussten ihre Karriere in der Nationalmannschaft zwangsweise beenden, aber es wurde nicht besser mit den jungen Spielern, im Gegenteil. Man ist in der Nations League bei der ersten Austragung sogar aus der oberen Gruppe abgestiegen, und nur deshalb noch erstklassig geblieben, weil alles umstrukturiert worden ist. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt. Es muss ein neuer Bundestrainer her wurde dennoch immer wieder gefordert, doch der DFB blieb stur. Auch nach dem 0:6 im Herbst 2020 in Spanien. Vor den ersten Länderspielen im Jahr 2021 gab Joachim Löw dann bekannt, dass er nach der EM im Sommer seinen Posten niederlegen wird, trotz Vertrag bis 2023. Es war bereits im Vorfeld spekuliert worden, dass er entlassen werden würde, wenn Deutschland es nicht mindestens bis in das Halbfinale schaffen würde. Doch davon darf man objektiv betrachtet nicht ausgehen. Gegner in der Vorrunde der EM sind übrigens Europameister Portugal und Weltmeister Frankreich. Diesmal so nebenbei erwähnt.

Die ersten beiden Spiele nach der Ankündigung des Rücktritts gewann Deutschland gegen schwache Gegner wie Island und Rumänien. Und unterlag dann tatsächlich in Duisburg gegen ein so kleines Land wie Nordmazedonien. Seitdem wird sogar gefordert, dass Joachim Löw vor der EM seinen Posten als Trainer der deutschen Nationalmannschaft räumen muss. Und immer mehr Jogi Löw Nachfolger und Kandidaten für Bundestrainer Wetten werden genannt.

Hier noch ein paar Worte zum Thema Joachim Löw bisherige Trainerstationen. Die Trainerkarriere war vor seinem Wechsel zum DFB als zweiter Mann hinter Jürgen Klinsmann für die WM 2006 im eigenen Lande (und die entsprechende Vorbereitung) eigentlich gar nicht so spektakulär. Er trainierte kleinere Vereine in der Schweiz, war dann für zwei Jahre beim VfB Stuttgart verantwortlich, für ein Jahr bei Fenerbahçe Istanbul, für ein Jahr bei Karlsruhe SC, für ein Jahr bei Adanaspor in der Türkei, für ein Jahr beim FC Tirol Innsbruck und für ein Jahr beim FK Austria Wien, jeweils in Österreich. Lange gehalten hat er sich also nie. 2004 war Löw der Co-Trainer von Deutschland, im Jahr 2006 wurde er offizieller Bundestrainer. Und er beendet diese Tätigkeit nach 15 Jahren. Sein größter Erfolg war wie erwähnt die Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien.

Liste aller Bundestrainer:

Joachim Löw mitgerechnet gab es bisher zehn Bundestrainer in der Historie des DFB im Zeitraum 1926 bis 2021. Wer wir Nummer 11?

1926 bis 1936: Otto Nerz

1936 bis 1942 und 1952 bis 1964: Sepp Herberger

1964 bis 1978: Helmut Schön

1978 bis 1984: Jupp Derwall

1984 bis 1990: Franz Beckenbauer

1990 bis 1998: Berti Vogts

1998 bis 2000: Erich Ribbeck

2000 bis 2004: Rudi Völler

2004 bis 2006: Jürgen Klinsmann

2006 bis 2021: Joachim Löw

Um diese Namen kurz einzuordnen: zu Zeiten des Deutschen Reiches gab es also zwei Bundestrainer. Sepp Herberger bekam sein Amt nach dem Krieg zurück und im Jahr 1956 konnte Deutschland erstmals den Titel als Weltmeister feiern. Ihm folgte Helmut Schön, der im Jahr 1974 Weltmeister wurde. Die nächsten Titel errang Franz Beckenbauer im Jahr 1990 mit der deutschen Nationalmannschaft. Eine schwächere Phase gab es Ende des vergangenen Jahrtausend, Erich Ribbeck übernahm von Berti Vogts, der als etwas unglücklich eingeordnet wurde. Aber es wurde schlechter. Auch Rudi Völler konnte daran nichts ändern. Er wurde übrigens nur Bundestrainer, weil der eigentlich eingeplante Christoph Daum in der in diesem Artikel bereits erwähnten Kokainaffäre gestolpert war. Auf ihn folgte Jürgen Klinsmann, das Sommermärchen 2006 mit der WM im eigenen Land wurde von ihm geplant. Und seine Nachfolge übernahm dann sein zweiter Mann Joachim Löw wie zuvor beschrieben.

 

Fazit zum Trainer Bundestrainer Wetten – Wer wird Jogi Löw Nachfolger?

Bundestrainer Wetten gehören zu den speziellen Wett Tipps. Eventuell hast du bisher noch gar nicht darüber nachgedacht, auf einen von dir bevorzugten oder als realistisch betrachteten Kandidaten für das Thema neuer Bundestrainer oder Jogi Löw Nachfolger zu setzen beim Wettanbieter deiner Wahl. Nicht alle Buchmacher mögen eine Option auf einen Einsatz präsentieren, die meisten unseren Beobachtungen nach hingegen schon. Denn auch Bundestrainer Wetten sorgen natürlich für Umsatz und es wird fleißig spekuliert, wer Löw Nachfolger wird. Wir haben eine Reihe von Kandidaten in diesem Artikel näher vorgestellt und gehen eigentlich davon aus, dass es voraussichtlich Hansi Flick wird oder Ralf Rangnick. Wenn man einmal einen Bundestrainer haben möchte, der keine Verbindung zum FC Bayern München hat, wäre letztgenannter sicherlich die bessere Wahl.

Auf der anderen Seite steht er für einen totalen Neuanfang, den man beim DFB voraussichtlich nicht will. Aber Hansi Flick steht eigentlich ja nicht zur Verfügung und es muss sich beim deutschen Rekordmeister etwas tun, wenn sich dies ändern soll. Und die Nachfolge muss bereits direkt nach der EM im Sommer diesen Jahres geklärt sein und bis dahin ist es gar nicht mehr so lange Zeit. Man darf also vermuten, dass hinter den Kulissen bereits fleißig Gespräche laufen. Nur halt nicht mit Hans-Dieter Flick, weil der DFB nicht mit Trainern spricht, die unter Vertrag stehen. Sofern man beim DFB also keine Insider Infos hat (wir vermuten aber eine enge Verbindung) bedeutet dies, dass man auf einen anderen Namen tippen sollte. Also doch auf Rangnick? Auf einen anderen persönlichen Favoriten? Oder auf einen Trainer, an den alle derzeit noch nicht denken? Ja, es könnte sein, dass der Nachfolger von Joachim Löw bereits beim DFB arbeitet. Auch hier haben wir zwei Kandidaten genannt. Aber eine kluge Entscheidung wäre dies nach so schwachen letzten Jahren keineswegs. Die Unruhe, gerade in den Medien, wäre direkt wieder groß. Und ob man das wirklich riskieren möchte? Wie auch immer, die wichtigste Frage ist: Warum könnte es sich lohnen, auf den nächsten Bundestrainer zu setzen? Natürlich wegen der interessanten Wettquoten. Wenn du dich neu bei einem Wettanbieter anmeldest, kannst du dich über einen Bonus freuen. Beachte unsere Bonus Übersicht.

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