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Machtkampf in der 3. Liga eskaliert

Aktualisiert Apr 2020

Die Redaktion
Von Die Redaktion
Redakteur

Für die 1. und 2. Bundesliga ist die DFL zuständig. Diese hat in Einklang mit allen 36 Klubs besprochen: Wir wollen die Saison unbedingt zu einem Ende bringen. Um die 3. Liga dagegen kümmert sich der DFB. Hier gehen die Meinungen weit auseinander, mittlerweile werden die Giftpfeile immer mehr.

Die Liga ist in zwei Teile gespalten. Auf der linken Seite stehen die Klubs aus Bayern sowie zwei weitere Vereine. Die Würzburger Kickers, 1860 München, der FC Ingolstadt, die kleinen Bayern und die SpVgg Unterhaching haben sich mit Hansa Rostock und Eintracht Braunschweig zusammengeschlossen und fordern: Wir wollen weiterspielen. „Es gibt für uns gar keine andere Lösung als die Saison zu Ende zu spielen, weil nur dann ein sportlich faires Endergebnis zustande kommt.“, sagt Manfred Schwabl, Präsident in Unterhaching. Auch Michael Henke, Sportdirektor beim FCI, hat diesen Wunsch. „Es ist klar, dass alle Vereine am liebsten mit Zuschauern spielen würden. Die zweitbeste Lösung wären die so genannten Geisterspiele. Bei einem Abbruch wäre die Liga aus meiner Sicht kaputt.“ Neben dieser Siebenergruppe gibt es einige Teams, die sich enthalten. Duisburg, Meppen, Uerdingen, Köln und Kaiserslautern stehen auf keiner der beiden Seiten. Noch kann niemand sagen, wer sich in welche Richtung positionieren wird.

Gegner profitieren vom Abbruch

Acht Vereine plädieren ganz klar für einen Abbruch. „Dies ist aus unserer Sicht der sportlich bittere, aber auch der einzig mögliche Weg, bei dem die gesellschaftlichen Realitäten, der Schutz der Gesundheit und die wirtschaftlichen Notwendigkeiten in Einklang zu bringen sind.“, so ihre Aussage in einem Schreiben. Sie hätten auch gleich eine Regelung parat, wie die Saison gewertet werden könnte. Im Hinblick auf den Aufstieg solle die aktuelle Tabelle gewertet werden. Platz 1 und Platz 2 gehen somit in die 2. Bundesliga. Die restlichen Teams verbleiben alle in Liga 3, Absteiger gibt es also nicht. „Dies führt zwar zu mehr Mannschaften in der nächsten Saison, bildet aber einen fairen Kompromiss ab und ermöglicht eine teilweise wirtschaftliche und mediale Kompensation in der Folgesaison.“, so die Klubs weiter, die somit eine Aufstockung für 2020/21 fordern. Bei sechs der acht Klubs allerdings liegt der Verdacht des Eigennutzes sehr nahe.

Unterhaching als Verlierer

Die letzten sechs Vereine in der Tabelle plädieren allesamt für einen Abbruch. Praktisch, denn so würde niemand absteigen. Auch Waldhof Mannheim möchte die Saison stoppen. Wo liegen sie in der Tabelle? Auf einem zweiten Platz, der also zum Aufstieg reichen würde. Es ist nicht von der Hand zu weisen, dass die Klubs nicht nur aus Solidarität zur Gesellschaft einen Abbruch fordern, wenngleich Markus Krompp, Manager der Mannheimer, sagt: „Natürlich muss ich mir angesichts unserer Tabellensituation den Vorwurf eines sportlichen Vorteils gefallen lassen, aber es ist glaube ich nicht verwerflich, selbst wenn ich den Benefit eines Aufstiegs hätte, an die Gesundheit und den Schutz der Spieler und Angehörigen zu appellieren.“. Verständlich ist auch die gegensätzliche Meinung aus Unterhaching, denn der Münchner Klub ginge als Tabellendritter ohne Relegation leer aus. Sollte die Politik Geisterspiele erlauben, werden die fünf Klubs das Zünglein an der Waage sein, die sich bislang noch nicht positioniert haben.

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