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Nach Wirbel in Köln: DFL bittet Klubs um Diskretion bezüglich Test-Ergebnissen

Aktualisiert Mai 2020

Die Redaktion
Von Die Redaktion
Redakteur

Wie sicher ist das Konzept der DFL in Sachen Infektionsgefahr? Diese Frage stellen sich viele, nachdem der 1. FC Köln drei positive Fälle gemeldet hatte. Für die Liga ist der Umgang mit diesen Vorfällen positiv und negativ zugleich. Unklar nämlich ist: Wie sollen sich die Klubs verhalten, wenn Krankheitsfälle auftreten?

Im deutschen Fußball dreht sich derzeit alles ums Thema Geisterspiele bzw. Neustart. Damit dieser in wenigen Wochen gelingt, erarbeitete die neue Task Force der DFL flächendeckende Szenarien. Ein Punkt beschrieb auch das Vorgehen der Vereine hinsichtlich positiver Tests. So besagt die Regel klar, dass nur die betroffenen Personen für 14 Tage in häusliche Quarantäne müssen. Alle, die mit den infizierten Personen in Kontakt getreten waren, unterziehen sich sofort einem weiteren Test, dürfen aber weiterhin trainieren. Dieser Vorgang war vor wenigen Tagen beim 1.FC Köln aufgetreten. Die Geißböcke meldeten drei Fälle, die zwei Spieler und einen Physiotherapeuten betrafen. Dennoch ging das Training weiter, denn alle weiteren Spieler und Betreuer wurden anschließend negativ getestet. De Fall wirft trotzdem Fragen auf. Hatte die DFL nicht darum gebeten, positive Fälle nicht der Presse zu melden? In diesem Punkt scheint derzeit keinerlei Einigkeit zu herrschen. Ist es jedem Verein selbst überlassen, was er preisgibt?

Kommunikation nur über DFL?

Nachdem die Kölner die Vorfälle meldeten, sendete die DFL in Person von Direktor Ansgar Schwenken eine klare E-Mail an alle 36 Profiklubs. Der Inhalt ist klar: Bitte keine eigenmächtigen Statements mehr. „Zu den Ergebnissen der ersten Tests bei den Klubs der Bundesliga und 2. Bundesliga werden wir morgen Mittag eine zentrale öffentliche Kommunikation vornehmen. Wir empfehlen, bis dahin von eigenen Verlautbarungen abzusehen und auf diese zu verweisen.“ Die DFL hofft, ein einheitliches Vorgehen gewährleisten zu können. Aktuell bestimmt jeder Klub selbst über die öffentlichen Details. So teilte beispielsweise Eintracht Frankfurt gesprächig mit: „Auch die zweite Testreihe binnen 48 Stunden brachte ausschließlich negative Testergebnisse hervor.“ War diese Stellungnahme mit der DFL abgestimmt? Angeblich ja. Leipzig, Gladbach und Augsburg dagegen handelten im Sinne der Liga und gaben keinerlei Auskunft. Weshalb möchte die DFL keine eigenen Meldungen, erlaubt sie nach individueller Rücksprache aber dennoch?

DFL meldet insgesamt zehn Fälle

Die angekündigte Sammel-Meldung der DFL fand letztendlich statt. Über 1.700 Tests wurden in der 1. und 2. Liga durchgeführt, zehn davon brachten ein positives Ergebnis. Drei davon meldete Köln, einen gab es bei Dynamo Dresden. Bei sechs Tests ist unbekannt, aus den Reihen welches Klubs sie stammen. Klar ist, dass niemand von folgenden Vereinen betroffen ist: Dortmund, Leverkusen, Schalke, Freiburg, Union Berlin, Frankfurt, Hertha und Werder Bremen. Neben den offiziellen Meldungen sickerte durch, dass es auch beim FC Bayern, Wolfsburg, Hoffenheim, Mainz, Düsseldorf und Paderborn zu keinen positiven Befunden gekommen sein soll. Die Ergebnisse der zweiten Testreihe möchte die DFL gesammelt bekanntgeben. Wird wieder ein Klub auftauchen, der eigenmächtig handelt? „Die in den vergangenen Tagen erfolgten Tests haben ihren Zweck erfüllt, für zusätzliche Sicherheit zu sorgen und so die Spieler bestmöglich vor Ansteckung im Mannschaftstraining oder Spielbetrieb zu schützen.“, so die Liga in der Hoffnung, dass am Mittwoch die Zustimmung erfolgt.

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