Noch mehr Chaos auf Schalke: Spieler-Aufstand gegen Trainer Christian Gross!

Christian Gross Schalke 04

Aktualisiert Feb 2021

Dirk Hofmann
Von Dirk Hofmann
Redakteur

Der Abstieg aus der 1. Bundesliga rückt für den FC Schalke 04 immer näher. Am Nachmittag sind die Königsblauen ab 15.30 Uhr beim VfB Stuttgart im Einsatz. Doch schon vorher rappelt es wieder mächtig im Karton der Knappen. Denn jetzt wollen einige Spieler unter Trainer Christian Gross nicht mehr weitermachen. Einige S04-Kicker proben den Aufstand!

Die Nachricht schlägt ein wie einer Bombe. Mehrere Medien, darunter unter anderem Sky Sport News, berichten, dass sich offenbar Teile der Mannschaft des FC Schalke 04, darunter auch Führungsspieler, gegen eine Weiterarbeit mit Coach Christian Gross ausgesprochen haben. Mit diesem Anliegen seien sie auch nach der 0:4-Pleite im Derby gegen Borussia Dortmund an Noch-Sportvorstand Jochen Schneider herangetreten. Der Tenor: Gross solle noch in dieser Woche gehen. Aber Schneider und die sportliche Leitung lehnten ab. Die Gründe für die Revolte auf Schalke sind pikant.

Wenn aus Alessandro Schöpf Massimo Schüpp wird

Denn aus Spielerkreisen heißt es, der 66-jährige Christian Gross solle Namen nicht nur der gegnerischen, sondern auch der eigenen Kicker verwechseln, sie in der falschen Sprache ansprechen. Beispiele gefällig? Can Bozdogan heißt auf einmal Kaan Erdogan statt und aus Alessandro Schöpf wird Massimo Schüpp.

Gross ist bereits der vierte Trainer in dieser Saison. Erst wurde David Wagner gefeuert. Danach suchte Manuel Baum sein Glück in Gelsenkirchen, fand es aber nicht. Kurzfristig übernahm Jahrhunderttrainer Huub Stevens das Kommando – ebenfalls ohne großen Erfolg und Signalwirkung.

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Das Training sei ungenügend, die taktische Ausrichtung vor den Spielen ebenso. Die Trainingsmethoden stehen außerdem am Pranger. Auch mit der Reha von Werner Leuthard sind die Kicker nicht einverstanden. Fakt ist definitiv: Beim Training am Donnerstag fehlten gleich 13 Akteure verletzungsbedingt.

Keiner will den Job von Christian Gross machen

Wenn Gelsenkirchen auch beim VfB in Stuttgart verliert, könnte Christian Groß also seinen Job endgültig wieder los sein. Das Problem daran: Kein anderer will ihn machen! Mike Büskens und Norbert Elgert – das wäre eigentlich der Plan B gewesen. Doch das Duo hat abgelehnt. Auch Co-Trainer Rainer Widmayer würde nicht als Hauptverantwortlicher übernehmen und hat den Berichten zufolge abgesagt.

Und Christian Gross selbst? Gibt sich vor dem Match gegen den VfB Stuttgart kämpferisch. Was bleibt ihm auch anderes übrig? Zweifeln würde er nicht. „Dass die Aufgabe schwierig ist, wusste ich von Anfang an. Es ist nicht einfacher geworden“,so Gross. Aber: „Wir glauben fest daran, dass wir es noch schaffe können. So lange es mathematisch möglich ist, werden sie diese Antwort von mir hören.“ Zumindest so lange wie Gross tatsächlich noch an der Seitenlinie steht. Ob das am 34. Spieltag noch der Fall sein wird, ist aber mehr als fraglich.


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