Pavard: Bayern oder Stuttgart?

Aktualisiert Dez 2018

Die Redaktion
Von Die Redaktion
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Beim VfB Stuttgart stehen die Zeichen klar auf Abstiegskampf. Die Schwaben stehen aktuell auf dem 16. Tabellenplatz und haben nur zwei Punkte Vorsprung auf Schlusslicht Fortuna Düsseldorf. Nach der Hinrunde könnte es für den VfB die nächste Hiobsbotschaft geben. Wechselt Innenverteidiger Benjamin Pavard im Januar zum FC Bayern?

Der Franzose war die große Überraschung der WM 2018 in Russland. Er bekleidete die Position des rechten Verteidigers und überzeugte auf ganzer Linie. Besonders in Erinnerung blieb sein Traumtor im Achtelfinale gegen Argentinien. Nach dem Gewinn des WM-Pokals kehrte er zurück an den Neckar und machte seine Vorstellungen deutlich. In naher Zukunft, so Pavard, wolle er Champions League spielen. Der FC Bayern wurde kurz darauf als erster Interessent genannt. Die Verantwortlichen der Münchner lobten den Verteidiger vor den Kameras und die Gerüchte um einen baldigen Wechsel verdichteten sich. Auch Trainer Niko Kovac wurde zu Pavard befragt. Der Kroate war stets voll des Lobes und bezeichnete ihn als „sehr sehr guten Spieler“. Aktuell ist Pavard mit dem VfB Stuttgart meilenweit von seinen Ansprüchen entfernt. Statt Königsklasse steht für ihn Abstiegskampf auf dem Programm. Er wolle die Schwaben lieber heute als morgen verlassen, heißt es aus dem Umfeld des VfB.

Wohl kein Wechsel im Winter

Das Gerücht hält sich hartnäckig, dass die Münchner ihn schon im Winter verpflichten wollen. Niklas Süle ist gesetzt und spielt bislang eine starke Saison. Neben Süle streiten sich Mats Hummels und Jerome Boateng um den freien Platz. Beide konnten in den letzten Wochen nicht überzeugen. Im Moment hat Boateng die Nase vorn. Die Fans des Rekordmeisters fordern Verstärkung für die Innenverteidigung. Vieles spricht für Pavard. Ein Wechsel nach der Hinrunde ist seit dem Champions League-Spiel der Bayern bei Ajax Amsterdam aber in weite Ferne gerückt. Sportdirektor Hasan Salihamidzic äußerte sich zu den Spekulationen. „Ich glaube, Stuttgart ist in einer schwierigen Situation, und ich glaube, dass das im Winter nicht in Frage kommen wird“. Stuttgarts Sportchef Michael Reschke hatte schon vor einigen Monaten angekündigt, Pavard auf keinen Fall unter der Saison abgeben zu wollen. Sollten sich die Münchner ernsthaft mit dem Franzosen beschäftigen, wird vermutlich erst in der Sommerpause verhandelt.

Namhafte Konkurrenz

Gegen einen vorzeitigen Wechsel spricht auch Pavards Verletzung. Am vergangenen Ligaspieltag erlebte der Weltmeister einen unglücklichen Moment nach dem anderen. In Mönchengladbach lag sein VfB bereits mit 0:2 zurück, als ihm ein Eigentor unterlief. Dabei verletzte er sich, sodass er erst Ende Januar wieder zur Verfügung stehen wird. Ein Verbleib von Pavard beim VfB Stuttgart scheint aktuell mehr als unwahrscheinlich zu sein. Das einzige Saisonziel der Schwaben lautet Klassenerhalt. Pavard möchte zu einem Verein, der in der kommenden Spielzeit im Europacup vertreten ist. Neben dem FC Bayern gibt es noch viele weitere Interessenten. Vor allem der SSC Neapel mit dem ehemaligen Bayerncoach Carlo Ancelotti soll Pavard auf dem Zettel haben. Setzt der Franzose einen Transfer in der Winterpause durch, wäre der FC Bayern wohl aus dem Rennen. In München möchte man im Januar keinen weiteren Innenverteidiger verpflichten.

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