RB Leipzig schreibt Vereinsgeschichte und dreht die Partie: Gladbachs Marco Rose ein fairer Verlierer

RB Leipzig - Borussia Mönchengladbach 3:2

Aktualisiert Feb 2021

Michael Schnellmann
Von Michael Schnellmann
Redakteur

Wie heißt es doch so schön: Wer Meister werden will, der gewinnt eben auch solche Spiele. Andere formuliert: RB Leipzig bleibt dran am FC Bayern München, liegt weiterhin auch vor dem 24. Spieltag der Saison 2020/21 nur zwei Zähler hinter dem deutschen Rekordmeister. Leipzig ist die letzte Hoffnung, das der Kampf um die Meisterschaft weiterhin spannend bleibt.

Dazu brachten die Roten Bullen im Topspiel am Samstag Abend auch ein Kunststück fertig, dass ihnen in der bisherigen Vereinsgeschichte in der 1. Bundesliga noch nie gelungen war. Gegen Borussia Mönchengladbach lag das Team von Trainer Julian Nagelsmann nämlich schon mit 0:2 im Hintertreffen. Nach solch einen Rückstand war es den Sachsen noch nie gelungen, noch eine Partie im Oberhaus zu gewinnen. Bis Samstag eben. Denn da schafften die Bullen in der Nachspielzeit tatsächlich noch den Siegtreffer zum 3:2 (0:2) und holten sich Last Minute die drei Punkte.

Mehr Futter für alle Live-Wetten und eure Tipps

Dein Tipp ist knapp gescheitert. Wäre es beim nächsten Mal nicht vielleicht doch besser, die Partie live zu verfolgen? Kein Bock auf Pay-TV? Kein Problem! Melde dich einfach bei bet365 an! Täglich zahlreiche bet365 Live-Streams und on top ein starker Bonus.

VAR prüft das 3:2 – und bestätigt die Entscheidung auf Tor

Doch um das alles entscheidende dritte Tor gab es Zoff. War das 3:2 durch Joker Alexander Sörloth wirklich regelkonform? Der Norweger hatte nämlich nach der Flanke von Nkunku zuvor den Gladbacher Lazaro leicht geschubst, eher eher das Leder per Kopfball vorbei an Keeper Yann Sommer über die Linie drückte (90.+3). Die Fohlen protestierten heftig, der VAR überprüfte die Szene – und bestätigte Manuel Gräfes Entscheidung auf Tor.

Marco Rose ganz fair: „Tor kann man ganz klar so geben“

Als Borussia Mönchengladbachs Coach Marco Rose die Szene später aber noch einmal an den Bildschirmen sah, musste der Trainer fair zugegeben, dass man den Treffer so schon gegen kann. „Ich hab ich die Aktion nur einmal gesehen – und zwar live. Jetzt muss ich aber sagen, dass man das Tor so ganz klar geben kann.“ Lazaro sei auch gar nicht gesprungen, er würde also nicht aus der Balance gebracht. „Ich habe den Schiedsrichter dann gefragt, warum er sich die Szene nicht in der 93. Minute selbst angesehen hat. Doch nun muss ich sagen, dass die Entscheidungsfindung so eben absolut nachvollziehbar ist.“

Live Streams gefällig? Kostenlos? Dann melde dich bei bet365 an!

Gladbach reicht eine starke erste Hälfte nicht gegen RB Leipzig

Worte eines fairen Verlierers, dessen Mannschaft im ersten Abschnitt klar die bessere war. Denn Gladbach lag mit 2:0 zum Pausentee dank der Treffer von Hofmann per Elfmeter (6.) und Thuram (19.) bereits klar vorne. Nkunku (57.) und Poulsen (66.) hatten per Doppelschlag diesen Rückstand dann im zweiten Durchgang relativ zügig egalisiert. Und in der Nachspielzeit gab es dann das Happy End dank Sörloth.

Im Viertelfinale im DFB-Pokal wird es am Dienstag (2. März) besonders spannend. Dann erwartet Gladbach mit Marco Rose, dem kommenden Trainer von Borussia Dortmund, eben jenen BVB am Niederrhein (Anpfiff: 20.30 Uhr). Tags darauf kickt Leipzig gegen den bärenstarken VfL Wolfsburg. Die besten Quoten dazu findet ihr auch in unserem Wettquoten-Vergleich


Odds correct at time of publishing

© Copyright 2021 Sportwette.net