Rode zurück nach Frankfurt?

Aktualisiert Dez 2018

Die Redaktion
Von Die Redaktion
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Der BVB ging vor wenigen Tagen hochzufrieden in die Winterpause. Als Tabellenführer der Liga ist man der Konkurrenz um sechs Punkte voraus. Auch in der Champions League steht der Gruppensieg zu Buche. Neben all den Topleistungen der Spieler bleiben auch Verlierer auf der Stecke. Sebastian Rode scheint keine Zukunft in Dortmund zu haben.

Sebastian Rode war auf dem Weg, einer der Shootingstars der Liga zu werden. Von 2010 bis 2014 spielte er für die Frankfurter Eintracht und wurde zu einem der national gefragtesten deutschen Mittelfeldspielern. Im Januar 2011 lief Rode erstmals in der Bundesliga auf. Mit der SGE verlor er in Hamburg mit 0:1. Trainer der Hanseaten war Armin Veh. Wenige Monate später saß Veh bei der Eintracht auf der Trainerbank und Rode war stets einer seiner Musterschüler. Als Veh im Sommer 2011 nach Frankfurt kam, waren die Hessen mit Rode gerade in die zweite Liga abgestiegen. Die Frankfurter schafften den direkten Wiederaufstieg und Rode war der unumstrittene Chef im Mittelfeld. Zehn Tore bereitete er in der Saison 2011/12 vor und fehlte lediglich einmal krankheitsbedingt. Auch in der ersten Liga überzeugte er. Rode stand 2012/13 33-Mal auf dem Feld und verpasste nur 55 Minuten (inklusive Gelbsperre).

Wechsel zum FC Bayern und zum BVB

Im Sommer 2014 trennten sich die Wege von Rode, Veh und der Eintracht. Armin Veh ging nach Stuttgart, Sebastian Rode nach München. Beim FC Bayern trauten ihm nur wenige zu, auf einige Einsätze zu kommen. Seine erste Saison in München lief besser, als viele erwartet hatten. Pep Guardiola schickte ihn in 23 Partien aufs Feld, dabei konnte er zwei Tore und fünf Vorlagen beisteuern. In der darauffolgenden Spielzeit wurden die Einsatzzeiten immer geringer. Dazu gesellte sich Rodes Verletzungspech. Nach zwei Jahren war das Kapitel München für den Mittelfeldspieler beendet. Für zwölf Millionen Euro wechselte er zum BVB. In den ersten Monaten kam Rode regelmäßig zum Einsatz, dann aber musste er wegen diverser Verletzungen oft pausieren. Nur 14 Einsätze bei 575 Spielminuten stehen aus seiner Dortmunder Premierensaison 2016/17 zu Buche. Rodes Situation verschlimmerte sich allerdings weiter. 2017/18 absolvierte er kein einziges Spiel. Wegen einer Leisten-OP und einer Stressreaktion des Knochens war er dauerhaft zum Zuschauen verdammt.

Keine Zukunft mehr in Dortmund

Seit August hat Rode seine Leidenszeit überstanden und kann wieder Fußballspielen. Für die erste Mannschaft des BVB aber wird es wohl nicht mehr reichen. Rode schafft es lediglich in den Kader für die zweite Garde. Sein Ex-Verein, die Frankfurter Eintracht, möchte ihn nun zurückholen. Die Frankfurter beobachten Rode seit über zwei Monaten im Training. Besteht er den noch ausstehenden Medizincheck, soll er zunächst bis Juni 2019 ausgeliehen werden. Von Seiten der Eintracht wurde bereits bestätigt, dass das Interesse am ehemaligen Mittelfeldchef groß sei. Seit über eineinhalb Jahren hat Rode kein Bundesligaspiel mehr bestritten. Mittlerweile ist er 28 Jahre alt und möchte unbedingt wieder Spielpraxis sammeln. Ein Wechsel zu Sampdoria Genua ist im Sommer dieses Jahres gescheitert. Besteht Rode den Medizincheck in Frankfurt, steht einem Comeback für die SGE nichts mehr im Wege.

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