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Schalke 04 stürzt in eine schlimme finanzielle Krise

Aktualisiert Apr 2020

Die Redaktion
Von Die Redaktion
Redakteur

Die globale Pandemie wird für den deutschen Fußball gravierende Folgen haben. Während viele zunächst dachten, dass es eher die Zweitligisten erwischt, gab es nun erschütternde Berichte aus Gelsenkirchen. Schalke 04 hat an den Auswirkungen der Krise so sehr zu knabbern, dass schon in drei Wochen die gesamte Existenz bedroht ist.

Schon vor wenigen Wochen schockierte die DFL mit einer Wasserstandsmeldung der unschönen Sorte. Sie hatte alle 36 Profiklubs darum gebeten, eine wirtschaftliche Einschätzung mit konkreten Zahlen abzugeben. Auf Zuschauereinnahmen, das ist klar, muss für den Rest der Saison definitiv verzichtet werden. Ob und wann es mit Geisterspielen weitergeht, ist noch ungewiss. Geht es nach der DFL, beginnt der Spielbetrieb am 9. Mai wieder. Und das aus gutem Grund, denn die eingeschickten Budgetpläne brachten ans Licht, dass 13 Klubs insolvent sind, sollte Anfang Mai bzw. Anfang Juni noch immer kein Fußball gespielt werden. Nur sehr wenige Erstliga-Vereine waren unter den Kandidaten. Bislang dachte man, es treffe die Kleinen wie Union Berlin oder den SC Paderborn. Tatsächlich aber hat ein Klub gravierende Probleme, der eher zu den Top-Teams zählt. Auf Schalke geht die Angst um, dass die spielfreie Zeit den Verein in die Insolvenz stürzt. S04-Vorstand Peter Peters liefert die dunklen Zahlen.

Droht mehr Gehaltsverzicht?

„Dinge wie Steuerstundungen, die der Gesetzgeber eingeräumt hat, ergreifen wir auch. Wir versuchen, Ausgaben zu reduzieren, haben Mitarbeiter in Kurzarbeit geschickt und mit den Spielern Gehaltsverzicht vereinbart. Aber natürlich hängt alles davon ab, wann wir wieder Einnahmen erzielen und Fußball spielen können. Je länger das dauert, desto einschneidendere Maßnahmen müssen ergriffen werden.“ Die Hoffnung ruht auf den TV-Geldern. Die vierte Rate, bestehend aus Sky, DAZN, der ARD und Co., hätte eigentlich am 10. April in Gelsenkirchen eintreffen sollen. Noch hat Schalke die Zahlung nicht erhalten, sie beläuft sich auf knapp 16 Millionen Euro. Geld, das bei den Königsblauen offenbar dringend benötigt wird. Auch sein Kollege Alexander Jobs fürchtet die Verluste. „Es geht um die Existenz. Der Verein steht vor einer potenziell existenzbedrohenden wirtschaftlichen Situation und ist daher mehr denn je auf die Sponsoren- und Hospitality-Einnahmen angewiesen.“. Hierbei geht es auch um die Logen in der Veltins-Arena.

Stars sind gefragt

Vier Heimspiele stehen in der Saison 2019/20 noch aus. Für die Logen-Besitzer heißt das, dass ihnen eigentlich eine anteilige Rückerstattung der vorab bezahlten Gesamtkosten zustehen würde. Schalke bat alle bereits schriftlich darum, auf diese Summe zu verzichten. Die Knappen haben bereits einige Maßnahmen getroffen, die für finanzielle Erleichterung sorgen sollen. Kurzarbeit ist schon angemeldet, die Spieler verzichten auf 15 Prozent ihrer Gehälter. Hier wäre eigentlich enorm viel Luft nach oben, wirft man einen Blick auf die stellenweise astronomischen Summen, die Profis verdienen. Im Gespräch ist mittlerweile die Ausgliederung der Profimannschaft, damit diese in eine Kapitalgesellschaft verwandelt werden kann. Auch ein privater Kredit von Clemens Tönnies ist ein Thema. Wenn es einem Verein wie Schalke 04 schon so ergeht, wie mag es dann bei kleinen Zweitligisten aussehen? Jahn Regensburg beispielsweise trennte sich kurz vor der Unterbrechung von Hauptsponsor Continental. Schalke muss es gelingen, den Schaden in Grenzen zu halten.

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