Schalke 04: Trainer weg, die Krise bleibt

Schalke Krise bleibt

Aktualisiert Mrz 2021

Benjamin Dworak
Von Benjamin Dworak
Redakteur

Das dürfte es jetzt vermutlich gewesen sein. Im Freitagsspiel der Bundesliga konnte der FC Schalke 04 gegen den FSV Mainz 05 nur ein 0:0 holen. Mit einem Sieg hätten die „Knappen“ den Druck auf den Tabellensechzehnten noch einmal deutlich erhöhen können. So aber bleibt es nach 24 Spieltagen bei einem Rückstand von acht Punkten auf den Relegationsplatz. Auffällig: Trotz neuem Trainer war keine Leidenschaft in der Mannschaft erkennbar.

Das 0:0 am Freitagabend dürfte alle Schalke-Fans kritisch gestimmt haben. Mit Dimitrios Grammozis sollte eigentlich ein neuer Impuls im Abstiegskampf gesetzt werden. Zur Erinnerung: Die Mannschaft hatte im Vorfeld den Abgang von Vorgänger Christian Gross gefordert. Die Verantwortlichen kamen der Forderung nach. Nun allerdings wird deutlich: Der Trainer war hier gar nicht das Problem.

Beachtlicher Trainerverschleiß ohne Ertrag

Der Trainerverschleiß beim FC Schalke 04 ist in dieser Saison beachtlich. Dimitrios Grammozis ist bereits der fünfte Coach, der im Ruhrgebiet das Kommando übernehmen soll. Das Problem: Keiner der Coaches hat bisher Ertrag vorweisen können. Auch Grammozis gelang beim 0:0 zum Einstand gegen Mainz 05 keinesfalls ein fußballerisches Feuerwerk. Im Gegenteil: Auch die letzten Fünkchen Hoffnungen wurden durch den leblosen Auftritt der „Knappen“ zerstört. Forderten die Profis vor einigen Tagen den Abgang von Christian Gross, müsste man sie nach dem Freitagsauftritt eigentlich allesamt selbst vor die Tür setzen.

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Während Grammozis an der Seitenlinie aktiv war, galt das insbesondere für die Schalker Offensive nicht im Ansatz. Bezeichnend: Abwehrspieler Mustafi hatte die größte Chance. Vor dem Kasten versagte er letztendlich aber kläglich. Ausgerechnet Mustafi, der vor ein paar Tagen als einer der Rädelsführer beim geforderten Gross-Abgang galt. Auf dem Platz geliefert hat der Neuzugang bisher bei den „Knappen“ wenig bis gar nichts.

Kein unbedingter Wille erkennbar

Wie bei Mustafi, so ist bei allen Schalker Kickern derzeit nicht der unbedingte Wille erkennbar, den Abstieg noch irgendwie zu vermeiden. Genau das ist der große Unterschied zur Konkurrenz wie Mainz 05. Die Mainzer sammelten zuletzt zuverlässig Punkte und holten dabei teilweise echte „Big Points“ beim 2:1 in Gladbach oder 3:2 gegen Leipzig. Unterschiede, die am Ende der Saison über Abstieg und Klassenerhalt entscheiden.

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