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Sportminister erneuern Argument für Liga-Neustart

Aktualisiert Apr 2020

Die Redaktion
Von Die Redaktion
Redakteur

In einigen Tagen fällt die Entscheidung, ob und wann es mit der Bundesliga weitergeht. Der anvisierte 9. Mai kommt aller Voraussicht nach zu früh, doch Mitte oder spätestens Ende Mai wurden vom Sportministerium als realistisch eingestuft. Das Konzept der DFL überzeugt bislang, sodass man die Vorwürfe einer Sonderstellung etwas entkräften kann.

Am gestrigen Montag kamen die Sportminister der Länder zusammen, um sich über weitere Schritte der Bundesliga-Eröffnung zu beratschlagen. Dabei herrschte groß Einigkeit, denn alle wollen die Liga zu einem sportlichen Ende bringen. Klar scheint aber auch, dass der anvisierte 9. Mai zu früh kommt, und das aus gutem Grund. Erst am 6. Mai wird Bundeskanzlerin Angela Merkel bekanntgeben, inwieweit die Gesellschaft mit Lockerungen rechnen darf und welche Neuerungen auf das Land zukommen. Bis zu diesem Zeitpunkt dürfen die Teams also auch nicht wie gewohnt trainieren. Derzeit besteht das Pensum zwar aus gemeinsamem Training, jedoch muss auf Zweikämpfe komplett verzichtet werden. Die Bundesligisten vertreten die einheitliche Meinung, dass es mindestens zehn Tage Trainingszeit geben muss, bevor man wieder in den Wettbewerb einsteigen kann. Daher schlagen die Sportminister einen Starttermin vor, der sich zwischen Mitte und Ende Mai bewegt. Dafür spricht in jedem Fall das gut durchdachte Konzept der DFL.

Gesundheitlich vertretbar

Anja Stahmann, die Bremer Sportsenatorin, würde jedenfalls grünes Licht geben. „Die Fortsetzung des Spielbetriebes in der Bundesliga vor leeren Zuschauerrängen erachtet die SMK nach wie vor ab Mitte oder Ende Mai für vertretbar. Die Deutsche Fußball-Liga muss dabei strengste hygienische und medizinische Voraussetzungen schaffen, durchsetzen und mit geeigneten Maßnahmen überprüfen.“ Die erarbeiteten Szenarien werden der Politik präsentiert und zusammen mit dem Konzept der DFL für eine baldige Entscheidung sorgen. Aus der Politik, genauer gesagt von Nordrhein-Westfalens Ministerpräsidenten Armin Laschet, waren gestern erneut positive Töne vernommen worden. Er geht davon aus, dass Geisterspielen nichts mehr im Wege steht. Anja Stahmann gehört übrigens den Grünen an, und die stehen einer Fortsetzung der Bundesliga kritisch gegenüber. Dennoch würden sie den Fußball an sich in der Krisenzeit nicht ablehnen, solange eine Gleichstellung bezüglich der Testkapazitäten gewährleistet ist. Auch, wenn Laborberichte grünes Licht geben, ist dies nach wie vor ein streitbares Thema.

Gewissenhafte Kapazitäts-Prüfung

Auch die Sportminister wissen um diesen wichtigen Punkt und sprechen sich für eine permanent Überprüfung aus. 20.000 Tests wird die Bundesliga benötigen, um die noch ausstehenden neun Spieltage über die Bühne bringen zu können. „Wir müssen diese Frage gewissenhaft prüfen und noch weiter diskutieren. Der Sport darf generell nicht den Vorwurf auf sich ziehen, dass er Testkapazitäten beansprucht, die für den allgemeinen Gesundheitsschutz zum Beispiel in Altenheimen oder Kliniken dringend gebraucht werden.“, so Stahmann. Die DFL bestätigte auch, die Situation im gesamten Land stets im Blick zu behalten. Sollten sich die Maßnahmen verschärfen und die Tests an anderer Stelle benötigt werden, würde man dies natürlich gewährleisten. Aktuell, so zeigen wissenschaftliche Berichte, müsste der Profifußball in Deutschland nicht einmal ein Prozent der gesamten nationalen Kapazitäten in Anspruch nehmen. Die Anzeichen scheinen sich somit zu verdichten, dass es in spätestens einem Monat tatsächlich weitergehen kann.

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