Stuttgart will den Auftaktsieg

Aktualisiert Jan 2019

Die Redaktion
Von Die Redaktion
Redakteur

Am Samstagnachmittag um 15.30 Uhr eröffnet der VfB Stuttgart seine Rückrunde gegen den 1. FSV Mainz 05. Die Schwaben verabschiedeten sich mit einer Heimniederlage gegen Schalke in die Winterpause und möchten sich jetzt schnellstmöglich von der Abstiegszone entfernen. Der Gegner aus Mainz hast sich bereits ein Polster auf die hinteren Plätze erarbeitet.

Um in der Rückrunde erfolgreicher zu sein, müssen die Stuttgarter ihr Offensivproblem in den Griff bekommen. Nur zwölf Tore konnten sie bislang erzielen, fünf davon gingen auf das Konto von Mario Gomez. Gegen Mainz müssen die VfB-Angreifer ihre Klasse zeigen. Die 05er allerdings zeigen sich bislang abwehrstark. Nur 22 Gegentreffer kassierte die Mannschaft von Trainer Sandro Schwarz. Nur Teams, die nach der Hinrunde auf den Europapokal-Plätzen rangieren, mussten mehr Gegentore hinnehmen. Bis auf Benjamin Pavard, der wegen eines Muskelbündelrisses noch eine Weile ausfallen wird, steht Markus Weinzierl der ganze Kader zur Verfügung. Ein Sieg zum Auftakt in die so wichtige Rückrunde ist fest eingeplant. „Wir spüren den Druck die ganze Zeit, aber es ist auch ein Neustart. Wir gehen positiv rein. Ich bin ich zuversichtlich, dass wir einen guten Start hinlegen können“.

Angstgegner Mainz

Die Hoffnung bei den Schwaben ist groß, dass man mit drei Punkten einen gelungenen Start feiern kann. In den letzten Jahren allerdings ging man gegen die Mainzer oftmals als Verlierer vom Feld. Aus den vergangenen elf Bundesligaspielen holte der VfB lediglich zwei Siege und drei Unentschieden. Zählt man das DFB-Pokal-Duell aus dem Dezember 2017 dazu, verlor Stuttgart vier der letzten fünf Aufeinandertreffen. Die Neuzugänge Steven Zuber und Alexander Esswein sollen dafür sorgen, dass es diesmal Grund zum Feiern gibt. Neben den beiden Offensiven präsentierten die Schwaben auch ihren neuen Rekordtransfer. Ozan Kabak, ein 18-jähriger Innenverteidiger, kommt von Galatasaray Istanbul. Elfeinhalb Millionen Euro lässt sich der VfB das Talent kosten. Für die Partie gegen Mainz ist Kabak, der in der kommenden Saison Pavard (Wechsel zum FC Bayern) ersetzen soll, aber noch keine Option. In der Hinrunde hatte Mainz mit 1:0 gegen Stuttgart gewonnen. Sandro Schwarz allerdings weiß, dass die Neuzugänge des Gegners deren Spiel verändern werden.

Gegenseitiger Respekt

„Wir gehen davon aus, dass sich ein paar Dinge verändern werden gegenüber den letzten Spielen der Hinrunde. Wir müssen uns auf unterschiedliche Grundordnungen einstellen, aber auch auf mehr Geschwindigkeit durch die Kaderveränderungen“, so Schwarz. Er warnt davor, den Sechzehnten zu unterschätzen und lobt seinen Trainerkollegen für dessen Arbeit. „Das ist eine Mannschaft, die sich verändert hat. Sie haben die Vorbereitung dazu genutzt, die Spielidee von Markus Weinzierl weiter zu verinnerlichen. Und sie dürften nun mehr Zug drin haben in der Offensive als in der Vorrunde“. Die Stuttgarter bauen auf den Heimvorteil. Zwei der letzten drei Partien vor heimischem Publikum konnte die Mannschaft gewinnen. „Das erste Spiel zuhause erfolgreich zu gestalten, wäre sehr, sehr viel wert“, sagte Weinzierl. „Wir haben in den ersten Wochen Spiele gegen direkte Konkurrenten. Auch noch zuhause mit Mainz, Freiburg oder Hannover“, weiß Weinzierl. Sollten die Mainzer in Stuttgart gewinnen, liegen sie bereits zehn Punkte vor den Schwaben.

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