Super League gescheitert: Fast alle zwölf Gründungsmitglieder machen einen Rückzieher

Super League gescheitert

Aktualisiert Apr 2021

Die Redaktion
Von Die Redaktion
Redakteur

Es ist ein Sieg der Fußballfans in ganz Europa. Es ist auch ein Sieg der Solidarität in der 1. Bundesliga. Vor allem ist es ein Sieg für den Fußball. Denn die von zwölf Vereinen angestrebte Super League schon ab der kommenden Saison ist so schnell wieder Geschichte wie sie durch das Dutzend Gründungsmitglieder angekündigt worden war. Denn der Aufschrei vor allem auf der Insel war gewaltig.

Gleich sechs Vereine aus der englischen Premier League wollten ursprünglich an dieser Super League teilnehmen. Der FC Arsenal und der FC Chelsea, Tottenham Hotspur ebenso wie der FC Liverpool, dazu die Rivalen Manchester United und Manchester City. Doch am Dienstag Abend folgten schnell die ersten Rückzieher, weil die Fans aller dieser Vereine geschlossen auf die Straße gingen und heftigst protestierten. In der Nacht überschlugen sich dann die Ereignisse. Eine Breaking News jagte die nächste. Das Ende dieses Wettbewerbs, in dem es nur ums Geldscheffeln geht, war fast schon besiegelt.

Juve, Inter, Atletico sagen jetzt doch „Nein“ zur Super League

Dann machte auch noch Juventus Turin einen Rückzieher, es folgten Inter Mailand und Atletico Madrid. In Liverpool ging derweil sogar Club-Boss John W. Henry vor die Kameras und fand deutliche Worte: „Ich möchte mich bei allen Fans und Anhängern des Liverpool Football Club für die Unannehmlichkeiten entschuldigen, die ich in den letzten 48 Stunden verursacht habe. Und ich möchte mich entschuldigen bei Jürgen Klopp, bei Billy, bei den Spielern und bei allen, die beim LFC so hart arbeiten, um unsere Fans stolz zu machen.“

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Letztendlich ist es auch gut so, dass diese Super League nicht kommen wird. Denn das Chaos wäre vorprogrammiert gewesen. Die UEFA hatte sofort nach Bekanntwerden dieser Pläne gedroht, alle Vereine, die daran teilnehmen, von der Champions League und Europa League auszuschließen. Und zwar schon für die aktuelle Saison! Der Weltverband FIFA legte noch einen nach: Spieler, die an der Super League mitwirken würden, würden von einer Fußball-WM ausgeschlossen werden.

Bayern und der BVB positionieren sich klar gegen den Wettbewerb

Ursprünglich sah der Plan vor, dass eine Super League aus 20 Vereinen in eine Saison gegen sollte. Drei Vereine wurden noch als Gründungsmitglieder gesucht. Dabei sei offenbar Paris Saint-Germain und den beiden Bundesligisten Bayern München und Borussia Dortmund eine entsprechende Bedenkzeit offeriert worden. Allerdings erklärten sich sowohl der deutsche Rekordmeister wie auch der BVB unmissverständlich gegen einen solchen Wettbewerb. Auch PSG lehnte direkt dankend ab. Und als die Fans dann auf die Barrikaden gingen, war das der Anfang vom Ende für die Super League.


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