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Test-Kapazitäten für Bundesliga: Experten sehen keine Probleme

Aktualisiert Apr 2020

Die Redaktion
Von Die Redaktion
Redakteur

Die neu gegründete Task Force der DFL steht aktuell vor der großen Herausforderung, ein Sicherheitskonzept für die bevorstehenden Geisterspiele zu entwickeln. Das Papier muss verschiedene Szenarien beinhalten, die eine bedenkenlose Durchführung garantieren. Auch bezüglich des Ansteckungsrisikos müssen klare Vorgaben gelten. Kommt es zu regelmäßigen Tests aller Spieler inklusive Trainer und Betreuer?

Die DFL muss sicherstellen, dass Geisterspiele keine Gefahr für potenzielle Neuinfektionen sind. Dies geht jedoch nur, wenn vor Anpfiff klar ist, dass kein Spieler, Trainer oder Betreuer mit dem Virus infiziert ist. Das wiederum kann nur ein Test beweisen. Das Prozedere müsste man vor jeder Begegnung wiederholen, um Ansteckungen komplett auszuschließen. Hier setzt die Kritik vieler an, die sagen: Wieso bekommen Fußballer so viel Testmöglichkeiten zur Verfügung gestellt? Dr. Evangelos Kotsopoulos, Vorsitzender der „akkreditierten Labore in der Medizin“ (ALM e.V.) in Deutschland, widerlegte die Bedenken, dass die Profis der restlichen Bevölkerung die Tests wegnehmen können. Seiner Ansicht nach steige die Anzahl immer mehr, sodass es bedenkenlos möglich ist, der Bundesliga ausreichende Tests zur Verfügung zu stellen. Über andere Bereiche des öffentlichen Lebens möchte sich der Fußball auf keinen Fall stellen. Dennoch ist er ein wichtiger Wirtschaftszweig, dem man bei der Ausübung des Berufs unter die Arme greifen muss.

Testkapazitäten werden erhöht

„Selbst wenn die 36 Vereine ihr Personal alle zwei Tage mit jeweils 40, 50 Personen durchtesten würden, liegen wir unter einem halben Prozent der Testkapazitäten. Das könnte regional vor Ort einfach so mitgemacht werden. Das sehen wir als vollkommen unproblematisch an.“ Der Experte ist sich sicher, dass der Fußball keine Sonderrolle einnehmen will und mehr Tests beansprucht, als ihm eigentlich zustehen. Die ALM belegte außerdem anhand von Zahlen, dass die Testkapazitäten zuletzt immer weiter gesteigert werden konnten. „Die verfügbaren Kapazitäten übersteigen den Bedarf aktuell deutlich“, so ALM-Vorstand Dr. Michael Müller. Damit sprechen die Labor-Mitarbeiter eine andere Sprache als zahlreiche Virologen. Diese hatten sich zuletzt sehr skeptisch gegenüber Geisterspielen gezeigt. Ihr Veto: Es gäbe eben nicht genügend Tests für die gesamte Bevölkerung. Kranke Menschen der Risikogruppe müssen Vorrang vor einem gesunden Bundesligaspieler haben, der nur getestet würde, damit ein Spiel stattfinden kann. Diese These konnten Labor-Mitarbeiter nun widerlegen.

Tests alle drei Tage?

„Wir sind ziemlich am Anschlag der Laborkapazitäten in Deutschland. Ich weiß nicht, welches Labor sich dann zur Verfügung stellt, um gesunde Bundesligaprofis zu testen, obwohl wir diese Tests doch dringend für schwer erkrankte Personen brauchen.“, hatte Virologe Ulf Dittmer vor gut einer Woche verlauten lassen. Gerüchten zufolge hat die Task Force der DFL vorgesehen, alle Spieler im Rhythmus von drei Tagen zu testen. Sollte ein positiver Befund auftauchen, müsste normalerweise die gesamte Mannschaft in Quarantäne. Dies soll sich ändern, statt des ganzen Teams soll nur noch der infizierte Spieler für 14 Tage Zuhause bleiben. Durch die regelmäßigen Tests könne man sicherstellen, dass sich kein anderer Akteur anstecken konnte. Nach den ersten positiven Anzeichen, die man aus der Politik in Bezug auf Geisterspiele vernehmen durfte, sind nun also auch die Aussagen von Labormitarbeitern hoffnungsvoll. Der Durchführung von Geisterspielern steht wohl nicht mehr viel im Weg.

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