Tuchel-Zukunft: „Dafür keine Zeit“

Tuchel Zukunft keine Zeit

Aktualisiert Mai 2021

Benjamin Dworak
Von Benjamin Dworak
Redakteur

Auf Thomas Tuchel und den FC Chelsea wartet eine schwere Aufgabe. Die Engländer müssen heute im Halbfinal-Rückspiel gegen Real Madrid antreten (21 Uhr). Der Cheftrainer wurde im Vorfeld natürlich zu seiner Aufstellung befragt. Aber auch zur eigenen Zukunft. Ein Thema, mit dem sich Tuchel laut eigener Aussage noch nicht beschäftigt habe.

Er hat die berühmte Qual der Wahl. Thomas Tuchel muss im Champions-League-Halbfinale nur auf Mateo Kovacic verzichten müssen. Der Rest des Kaders ist einsatzbereit und drängt darauf, gegen die „Königlichen“ ins Finale der Königsklasse einzuziehen. Thomas Tuchel offenbar ebenfalls. Und anderen Themen wollte sich der Ex-BVB-Coach auch vor diesem Duell nicht widmen.

Zukunft in London: “Nein, bitte nichts darüber“

Allzu lang ist Thomas Tuchel noch nicht beim FC Chelsea aktiv. Es scheint zwischen dem ehemaligen Dortmunder Coach und den „Blues“ jedoch gut zu passen. Frage nach der Zukunft des Coaches, dessen Vertrag 2022 ausläuft, werden da häufiger gestellt. Im Vorfeld der Partie gegen Real Madrid wollte der Cheftrainer von diesen Themen allerdings nichts hören. „Nein, nichts darüber“, blockte Tuchel bei einer entsprechenden Frage ab. „Das ist nicht der richtige Zeitpunkt. Dafür ist momentan keine Zeit“, erklärte Tuchel.

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Viel lieber sprechen wollte der Cheftrainer über seine Mannschaft und das bevorstehende Duell mit Real Madrid. Man müsse hier über die gesamte Spielzeit mit hoher Intensität agieren, so Tuchel. „Der Druck ist groß, es ist ein K.-o.-Spiel“. Es brauche deshalb Selbstvertrauen und Glaube. „Sonst haben wir keine Chance“, fasst Tuchel zusammen. Insgesamt aber gab sich der „Blues“-Trainer recht entspannt auf der Pressekonferenz. Kein Wunder: Er kann aus dem vollem Kader wählen. Lediglich Mateo Kovacic wird gegen Real Madrid ausfallen.

Wer darf ran im Halbfinale?

Genau diese große Auswahl macht Tuchel aber ein paar Probleme. Timo Werner enttäuschte im Hinspiel. Ersetzt wurde er von Kai Havertz. Genau solche Spieler, die sich dann zeigen würden, wenn es eng wird, sorgen beim Coach für „Kopfschmerzen“, erklärte Tuchel. Dass Havertz gegen Real beginnen darf, gilt als sicher. Immerhin netzte der Youngster jüngst doppelt gegen den FC Fulham. Möglicherweise darf aber auch Timo Werner wieder von Beginn an ran. Oder doch Stürmer-„Oldie“ Olivier Giroud mit seiner geballten Erfahrung?

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