Ungewohnt deutlich: Andrea Pirlo kritisiert sein Juventus

Pirlo kritisiert Juventus

Aktualisiert Nov 2020

Benjamin Dworak
Von Benjamin Dworak
Redakteur

Die Saison für Juventus Turin lief bisher nicht unbedingt optimal. Jüngst allerdings sah es wieder besser für die Mannschaft von Andrea Pirlo aus, nachdem zwei 4:1-Erfolge hintereinander gefeiert werden konnten. Grund zur Freude ist das für Klub-Legende Andrea Pirlo aber noch lange nicht.

Es hätte schlechter laufen können. Juventus Turin konnte sich in dieser Woche vor Erfolgsmeldungen kaum retten. Erst die Rückkehr von Cristiano Ronaldo, die gleich mit einem 4:1 in der Liga gegen Aufsteiger Spezia verbunden wurde. Danach folgte ein 4:1 in der Champions League in Budapest. Trotz alledem sieht Andrea Pirlo noch Nachholbedarf bei seinen Kickern.

Pirlo: Sind zu selbstgefällig

Der Trend bei Juventus Turin zeigt wieder nach oben. Nach einer etwas schwächeren Phase mit einem 1:1 gegen Crotone, 1:1 gegen Hellas und 0:2 beim FC Barcelona feierte Juventus zuletzt zwei deutliche Siege. Mit 4:1 setzte sich die „Alte Dame“ gegen Spezia durch, gegen Budapest folgte das gleiche Ergebnis in der Champions League. Allzu viel Begeisterung war bei Trainer Andrea Pirlo aber dennoch nicht zu spüren. Im Gegenteil. Gegenüber „Sky Sport Italia“ kritisierte der Coach seine Spieler: „Wir sind zufrieden mit dem Resultat, aber spieltechnisch hätten wir weit mehr tun können. Wegen unserer Selbstgefälligkeit haben wir viele Fehler gemacht, das müssen wir verbessern.“

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Was er damit genau meint, erklärte der Weltmeister von 2006 noch einmal deutlicher. Er würde viel mit seinen Spielern reden, „am Ende müssen sie auf dem Feld aber die Entscheidungen fällen“. Im Falle der Partie in Budapest müsse er deshalb sagen, dass „sie weniger egoistisch hätten sein können und das Spiel so viel früher hätten entscheiden müssen“, so Pirlo.

Noch nicht alle bei 100 Prozent

Speziell gegen die Ungarn versiebte Juventus einige Chancen durch zum Teil überflüssige Querpässe und unnötiges Ballgeschiebe. Zudem legten die Italiener nach dem frühen 1:0 durch Alvaro Morata (7. Minute) kaum mehr etwas nach. Das wiederum sei auch ein Zeichen, dass noch nicht „jeder bei 100 Prozent ist“, so Pirlo. Er sei sich aber sicher, dass man schon bald die nächsten Schritte machen können werde.

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