Verzockt: Bayern zieht Alabas Vertragsangebot zurück

David Alaba verzockt

Aktualisiert Nov 2020

Benjamin Dworak
Von Benjamin Dworak
Redakteur

Er hat lange, ganz lange gepokert. David Alaba (28) wollte sich mit der Vertragsverlängerung beim FC Bayern München offenbar viel Zeit lassen und vor allem ein verbessertes Angebot herausschlagen. Doch die Bayern lassen das nicht mit sich machen. Nachdem noch einmal intensiv und wieder ohne Antwort beim Berater nachgehakt wurde, zieht der Rekordmeister sein Angebot kurzerhand vom Tisch.

Lange Zeit hat sich David Alaba vor der Vertragsverlängerung beim FC Bayern München gedrückt. Nun ist es offenbar zu spät. Wie Präsident Herbert Hainer (66) gegenüber dem Bayerischen Rundfunk verriet, hätte man bis Ende Oktober nichts von der Alaba-Seite gehört. Die Folge dessen: Das Angebot wurde vom Tisch genommen.

David Alaba: Angebot der Bayern vom Tisch

Der FC Bayern München hätte den Vertrag mit David Alaba gerne verlängert. Der österreichische Nationalspieler hat sich aber offensichtlich im Vertragspoker verzockt. In der Sendung „Blickpunkt Sport“ im Bayerischen Rundfunk gab FCB-Präsident Herbert Hainer an: „Wir haben bis gestern nichts gehört – daraufhin hat unser Sport-Vorstand Hasan Salihamidzic nochmal aktiv beim Berater nachgehakt. Die Antwort war, dass das Angebot noch immer unbefriedigend ist und wir weiter nachdenken sollen. Daraufhin haben wir uns entschlossen, das Angebot komplett vom Tisch zu nehmen – das heißt, es gibt kein Angebot mehr.“

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Bereits seit Monaten verhandeln die Bayern mit ihrem Abwehrspieler, wollten bis Ende Oktober aber Klarheit. „Es hat sich tatsächlich über das Wochenende eine neue Situation ergeben“, so Hainer. Für so eine wichtige Position und Personalie würde man Planungssicherheit benötigen, so der Bayern-Präsident.

Über elf Millionen pro Jahr zu wenig für Alaba

Wie Medien berichten, haben die Münchener ihrem Abwehrspezialisten ein Angebot über einen Fünfjahresvertrag vorgelegt. Darin enthalten waren rund elf Millionen Grundgehalt pro Jahr, plus bis zu sechs Millionen Euro in Form von Prämien. Für Alaba und Berater Pini Zahavi jedoch zu wenig. Bis zuletzt hatte Trainer Hansi Flick gehofft, dass sich Alaba für eine Vertragsverlängerung entscheiden würde. Nun allerdings erklärte Präsident Hainer, dass man sich ab sofort auch mit der Nachfolge Alabas beschäftigen würde.

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