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Watzke warnt vor Saison-Abbruch und fordert mehr Akzeptanz

Aktualisiert Apr 2020

Die Redaktion
Von Die Redaktion
Redakteur

Die Bundesliga befindet sich in Wartestellung und hofft, von der Politik so schnell wie möglich die Genehmigung zu Geisterspielen zu bekommen. Ein Abbruch hätte verheerende Folgen. Auch bei Borussia Dortmund hofft man inständig darauf, die Saison zu einem Ende zu bringen. Hans-Joachim Watzke wünscht sich außerdem ein wenig mehr Akzeptanz für den Fußball.

Derzeit kann noch niemand sagen, wann die Bundesliga wieder starten darf. Die Tendenz geht in Richtung Mitte Mai. Den Klubs bleibt derzeit nur das Warten. Und das Bangen, denn viele Vereine wissen: Bei einem Saisonabbruch werden die finanziellen Schäden nicht mehr zu retten sein. Borussia Dortmund steht finanziell auf sicheren Beinen. Dennoch kostet die Krise auch den BVB etliche Millionen. Bei einem Saisonabbruch wäre auch die Borussia nicht vor gravierenden Schäden geschützt. Für viele ist der Wiederbeginn der Bundesliga nicht zu akzeptieren. Fußball würde eine Art Sonderbehandlung erhalten, was nicht sein dürfe. Hans-Joachim Watzke allerdings widerspricht in diesem Punkt klar. „Wir wollen nicht im Ansatz eine Sonderstellung. Aber nochmal, es ist auch nicht mit Breitensport zu vergleichen, sondern wir wollen unseren Berufen nachgehen. Wir wollen keine staatlichen Hilfen, gar nichts.“ Eine Bevorteilung kann der Chef des BVB beim besten Willen nicht erkennen.

Bevorzugung oder Benachteiligung?

Watzke möchte, dass seine Branche objektiv beurteilt wird. „Wir haben ein Konzept entwickelt, was uns viel Geld kostet. Aber das tun wir alles, damit wir wieder unserem Beruf nachgehen. Wir wollen keine Sonderstellung, definitiv nicht, wir wollen aber auch nicht benachteiligt werden. Nur weil der Fußball vielleicht innerhalb der Gesellschaft eine sehr relevante Rolle eingenommen hat, aber daraus kann ja jetzt nicht der Schluss sein, wir müssen jetzt alles versuchen zu verhindern, dass irgendjemand noch sagt, der Fußball beansprucht eine Sonderrolle.“ Im Mittelpunkt der Kritik stehen vor allen Dingen die Testkapazitäten. Während Großteile der Bevölkerung befürchten, die Profis könnten anderen Berufsgruppen die Tests wegschnappen, beruft sich die DFL auf die Zusammenarbeit mit fünf Laboren. Alle versicherten und belegten, dass die Kapazitäten absolut ausreichend sind. Diese Stellungnahmen liegen auch den politischen Behörden vor. Dennoch gibt es einige, die diesen Zahlen keinen Glauben schenken und weiterhin von einer Sonderbehandlung ausgehen.

Watzke befürchtet Insolvenzen

Einen Abbruch der Liga kann sich der deutsche Fußball wortwörtlich kaum leisten. Watzke befürchtet sogar, dass man sich in solch einem Fall von der Liga verabschieden müsse. „Wenn wir die nächsten Monate nicht mehr spielen, dann säuft die ganze Bundesliga ab. Dann wird es die in der Form nicht mehr geben, wie wir sie gekannt haben. Natürlich weiß ich auch, dass viele Fans sagen, die Stimmung im Stadion ist doch nicht da, die kommt doch im Fernsehen nicht so rüber. Das ist völlig klar. Es geht aber nicht um eine Kleinigkeit für die Liga. Es geht ja hier um die Rettung des Fußballs.“ Er rechnet mit einigen Insolvenzen. „Und jeder weiß, wenn es Insolvenzen gibt, kommen auch die sogenannten Weißen Ritter, die dann sagen, wir geben euch Geld, aber ihr müsst dafür sorgen, dass 50+1 fällt. Man muss aufpassen, dass sich nicht jetzt Entwicklungen abspielen im Fußball, die wir nie wieder zurückgebracht kriegen.“

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