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Wie bereiten sich die Schiedsrichter auf die kommenden Geisterspiele vor?

Aktualisiert Mai 2020

Die Redaktion
Von Die Redaktion
Redakteur

Die Bundesligisten bereiten sich seit wenigen Tagen auf die Fortsetzung der Saison vor. Schon in einer Woche geht es mit dem 26. Spieltag weiter. Während das DFL-Konzept klare Regeln für Spieler, Trainer und Betreuer vorsieht, gelten auch für die Schiedsrichter neue Richtlinien in diesen besonderen Tagen, unter anderem beim Thema Einsatzgebiete.

Bislang gab es eine klare Regelung bei der Ansetzung des Unparteiischen: Der Schiedsrichter darf keine Mannschaften pfeifen, die im Bundesland seines Heimatverbandes beheimatet sind. Am Beispiel von Dr. Felix Brych erklärt bedeutete das: Er darf keine Spiele des FC Bayern oder vom FC Augsburg in der 1. Bundesliga pfeifen. Auch die Zweitligisten Regensburg, Nürnberg und Fürth waren stets tabu. Dies wird sich in den kommenden Wochen jedoch ändern. Um den Schiedsrichtern lange Anfahrtswege zu ersparen, setzt man sie gezielt in ihrem lokalen Umkreis ein. Nun darf Brych also die bayrischen Mannschaften pfeifen, allerdings mit einer Ausnahme. Da er einem Münchner Klub angehört, sind die Bayern ausgeschlossen. Auf Spiele des FCA aber darf er sich freuen. Das gleiche Prinzip gilt logischerweise auch für Unparteiische aus anderen Bundesländern. Der Klub aus der Stadt des eigenen Vereins ist Tabu, alle anderen Mannschaften aus dem Heimat-Bundesland sind erlaubt.

Wie oft wird getestet?

„Es ist auch für die Schiedsrichter eine ganz außergewöhnliche Situation, die nur bewältigt werden kann, wenn alle mit den Vorgaben diszipliniert umgehen und vorbildlich handeln. Das wird, was die Ansetzungen angeht, auch viel Flexibilität und viel Geduld abverlangen.“, weiß Lutz-Michael Fröhlich, Chef der Schiedsrichter in Deutschland. Während die Spieler bereits mit regelmäßigen Tests begonnen haben, beginnt dieses Prozedere bei den Unparteiischen in der kommenden Woche. Von Montag bis Mittwoch finden die Untersuchungen statt. Klubs aus der Nähe der Schiedsrichter werden die Tests durchführen. Der DFB koordiniert zusammen mit den Vereinen, wo welcher Unparteiische getestet werden kann. Zwischen Dienstag und Donnerstag werden die Ergebnisse vorliegen und die Einteilung für den 26. Spieltag kann erfolgen. Der zweite Test, der verlangt ist, findet zwischen zwei und fünf Tagen nach dem ersten statt. Für Schiedsrichter, die am 16. Mai zum Einsatz kommen sollen, heißt das: Der zweite Test muss spätestens am Freitag erfolgen.

Beförderung des 4. Offiziellen

Die Klubs sind dazu angehalten, ihren Kader aufzustocken, um auf einzelne Krankheitsfälle schnell reagieren zu können. Auch bei den Schiedsrichtern ist klar: Kommt am Spieltag ein positiver Befund ans Licht, muss in wenigen Stunden ein Ersatz gefunden sein. In den größeren Gebieten wie Nordrhein-Westfalen oder Bayern stehen etliche Profi-Schiedsrichter parat. Im Raum Leipzig oder Freiburg dagegen sind die Kapazitäten geringer. Daher will der DFB bei der Ansetzung der Schiedsrichter-Teams darauf achten, dass der vierte Offizielle ebenfalls als Bundesliga-Schiri anerkannt ist. Dieser könnte einspringen, wenn der eigentlich vorgesehene Spielleiter wegen eines positiven Tests ausfällt. „Das klare Ziel ist es, dass jedes Bundesliga-Spiel von einem der 26 Bundesliga-Schiedsrichter geleitet wird. Darauf ist alle Kraft in der Organisation ausgerichtet. Dennoch befinden wir uns in einer besonderen Situation, in der nicht gänzlich ausgeschlossen werden kann, dass im Ausnahmefall auch ein Zweitligaschiedsrichter ein Bundesligaspiel pfeift. Die medizinischen und gesundheitlichen Vorgaben haben oberste Priorität.“, so Fröhlich.

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