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Wie erwartet: Bis einschließlich August können nur noch Geisterspiele stattfinden

Aktualisiert Apr 2020

Die Redaktion
Von Die Redaktion
Redakteur

Die DFL gab gestern bekannt, die für kommenden Freitag geplante Sitzung mit allen Vertretern der ersten und zweiten Liga um gut eine Woche zu verschieben. Grund hierfür war die Konferenz von Bund und Ländern, die am gestrigen Mittwoch stattfand. Hier wurde erstmals ein konkretes Datum genannt, bis wann kein normaler Fußball gespielt werden kann.

Die Regierung reagierte auf die globale Pandemie und setzte für Deutschland eine klare Regelung fest: Bis zum 31. August darf es keine Großveranstaltungen mehr geben. Darunter fallen logischerweise auch Fußballspiele. Der DFL und den Ligen war jedoch bereits vor dem heutigen Beschluss klar, dass vor dem Spätsommer mit keinen normalen Spielen mehr gerechnet werden kann. Nun ist klar, dass bis Ende August kein Fan mehr ein Stadion betreten darf. Ab wie vielen Personen es sich um eine Großveranstaltung handelt, lässt sich nicht pauschal beantworten. Im Normalfall wäre in den Monaten Juni, Juli und größtenteils August ohnehin keine Begegnung in der Bundesliga ausgetragen worden. Wie sich die aktuelle Saison fortsetzt und wann die neue Spielzeit beginnt, ist vollkommen unklar. Möglich scheint das Szenario, dass man die Sommerpause verkürzt und die jetzige Saison spätestens im August zu Ende ist. Dann könnte man auf einen Saisonstart 2020/21 mit Fans hoffen.

Geisterspiele unklar

Wie sich die gesundheitliche Situation im Sommer bei heißen Temperaturen entwickelt, ist nicht vorherzusagen. Wichtig ist aus Sicht der DFL derzeit, Vorkehrungen für den weiteren Verlauf der aktuellen Spielzeit zu treffen. Fast allen war bewusst, dass am gestrigen Mittwoch eine Verlängerung der gesamten Ausgangsbeschränkungen ausgesprochen werden würde. Genau so ist es auch passiert. Bis zum 3. Mai ist es nicht erlaubt, sich in Gruppen aufzuhalten. Da dies der DFL klar gewesen sein dürfte, wurde die Konferenz mit den Ligavertretern in weiser Voraussicht verschoben. Am 9. Mai möchte man mit der Durchführung von Geisterspielen beginnen. Es ist damit zu rechnen, dass die Beschränkungen bis dahin gelockert werden. Eine Gewissheit bekommt der Fußball erst nach dem 3. Mai. Die DFL muss die Konzepte und die Szenarien ihrer Task Force konsequent ausarbeiten und perfektionieren, ehe man sie der Regierung vorlegt. Die Hoffnung auf Geisterspiele ist enorm, die Angst einer Absage ebenso.

Auch Rangnick für Geisterspiele

Klar ist: Der Fußball muss sich an die staatlichen Gesetze halten. Gleichermaßen darf er allerdings nicht als „verwöhntes Millionen-Business“ angesehen werden. Viele werfen der DFL vor, nur an den eigenen Profit zu denken und eine Sonderrolle einnehmen zu wollen. Ralf Rangnick, ehemaliger Boss von RB Leipzig, widerspricht dem allerdings klar. „Der Profi-Fußball darf, soll und wird keine Ausnahmestellung für sich in Anspruch nehmen. Aber er ist auch nicht unwichtiger als andere wirtschaftliche und gesellschaftliche Bereiche unseres Lebens. Wenn die Mannschaften, die Betreuer und alle unmittelbar Beteiligten gesund bleiben und das permanent gecheckt wird, kann die Saison zu Ende gespielt werden.“ Darauf hoffen werden alle Klubs, denn ohne Geisterspiele stehen 13 der insgesamt 36 Profiklubs bereits im Mai vor der Insolvenz. In den kommenden zweieinhalb Wochen muss der Fußball darauf hoffen, dass sich die gesamte Situation in Deutschland erheblich verbessern wird.

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