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Wie groß ist die Fan-Gefahr bei Geisterspielen wirklich?

Aktualisiert Apr 2020

Die Redaktion
Von Die Redaktion
Redakteur

Können Geisterspiele die Lösung sein? Während sich die 36 Profiklubs und die DFL einig sind, muss die Politik erst noch über die Vor- und Nachteile abwägen. Auch die Polizei schaltete sich in die Diskussion ein. Ihrer Meinung nach ist die Gefahr von Fans vor dem Stadion zu groß, doch das sieht nicht jeder so.

Anfang März erlebte die Bundesliga ihr erstes und bislang einziges Geisterspiel. Borussia Mönchengladbach empfing den 1. FC Köln zum rheinischen Derby. Gladbach gewann mit 2:1, doch das Ergebnis war eher nebensächlich. Vor dem Stadion hatten sich hunderte Fans versammelt, um das Spiel gemeinsam zu „verfolgen“. Damals ahnte noch niemand, welche Tragweite die globale Pandemie einmal haben würde. Die Polizeigewerkschaft befürchtet, dass es erneut zu solchen Zuständen kommen könnte. „Geisterspiele sind eine Gefahr, auch wenn der Veranstalter im Stadion alles tut, damit Hygienevorschriften eingehalten werden, um das Infektionsrisiko so niedrig wie möglich zu halten. Die Stadien werden zu einem potenziellen Ziel von Fans, die ihr Team unterstützen wollen. Das wäre verheerend. Es darf während dieser Pandemie nicht zu großen Menschenansammlungen vor den Stadiontoren kommen. Das ist nicht nur verboten, es wäre unverantwortlich.“, befürchtet Jörg Radeck, Vizepräsident der Polizeigewerkschaft. Dabei lässt er jedoch eines außer Acht.

Mehr Sensibilität als im März

Als sich die Fans im März vor dem Borussia-Park versammelten, herrschte eine andere Situation in Deutschland. Keine Ausgangsbeschränkungen waren verhängt, jede Kneipe, jedes Restaurant hatte geöffnet. Die Dynamik mit all ihren Verboten begann erst etliche Tage nach diesem Geisterspiel. Dies ist auch der Grund, wieso sich BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke wesentlich optimistischer äußerte. „Ich kenne keine Fan-Gruppierung, die für Aufläufe vor den Stadien sorgen wird. Sollte es solche „Exzesse“ geben und damit gegen die Abstandsregeln in der Corona-Pandemie verstoßen werden, „wäre wieder Schluss mit einem Spielbetrieb. Den Fußball unter Generalverdacht zu stellen, ist auch nicht in Ordnung. Wenn man unser Konzept jetzt ablehnt, wird sich auch in acht Wochen daran nichts ändern.“ Beide Sichtweisen werden auch der Politik vorliegen. Es ist allerdings nicht davon auszugehen, dass sich die Fans ähnlich benehmen, wie dies noch im März der Fall war, denn die Situation hat sich grundlegend verändert.

Gefahr auch vor dem TV?

Eine weitere Gefahr sehen viele nicht beim Versammeln vor den Stadien, sondern vielmehr auf dem heimischen Sofa. Derzeit wird darüber diskutiert, die verbleibenden neun Spieltage im Free-TV zu übertragen statt nur die Bezahlsender zu nutzen. Während die Gespräche laufen, befürchten einige, dass sich die Fans in größeren Gruppen Zuhause treffen, um die Spiele zu verfolgen. „Wenn es einen Gesprächswunsch geben sollte von Sky, DAZN und der DFL, kann man mit uns jederzeit über Ideen reden.“, so ARD-Sportchef Axel Balkausky. Die Idee stammt von Willi Lemke. Er sieht eine Verringerung der Gruppen-Gefahr, wenn die Spiele in der ARD laufen würden. „Wir alle wissen: Wenn ich ein Abo habe, kommen ganz viele Menschen – Freunde, Nachbarn, Kollegen –, und wir gucken zusammen Fußball bei Sky und DAZN. Das ist eine Gefahr, weil die Leute da voraussichtlich keine eineinhalb Meter Abstand zueinander haben.“ Würden frei-empfangbare Spiele für Entspannung bei der Polizei sorgen?

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