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Wie viel Trainigszeit benötigt die Liga vor dem Start?

Aktualisiert Apr 2020

Die Redaktion
Von Die Redaktion
Redakteur

Der Plan der DFL ist klar: Im Mai, sobald es die Politik erlaubt, soll der Ball in 1. und 2. Bundesliga wieder rollen. Bis es soweit ist, bereiten sich die Teams auf die ungewohnte Situation mit Geisterspielen vor. Eine große Frage ist jedoch noch ungeklärt: Wie viel Trainingszeit muss vor dem Ligastart gewährleistet sein?

In den letzten Wochen hatten de Vereine die schwierige Aufgabe, ihre Spieler ins Home Office zu schicken. Der FC Bayern beispielsweise stattete alle Profis mit Spinning-Rädern aus. Bei Werder Bremen waren sämtliche Trainingsleistungen der Spieler direkt ans Trainerteam gekoppelt. Getreu dem Motto „Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser.“ Die Spieler arbeiteten im heimischen Garten oder Kraftraum, doch ersetzen konnte das natürlich kein normales Teamtraining. Anfang April durften sie sich dann endlich wieder am Trainingsgelände treffen, allerdings nur unter strengsten Auflagen und Regeln. Der Abstand von eineinhalb Metern musste stets gewahrt werden. Das hieß logischerweise: Grätschen und Co. sind komplett verboten. Daran hat sich bis heute nichts geändert. Zwar darf in Gruppen trainiert werden, jedoch nur in großzügigen Abständen. Die Problematik dahinter ist: Wie sollen die Vereine in drei Wochen wieder spielen, wenn sie wochenlang weder Zweikämpfe noch Spielsituationen trainieren konnten?

Zwei Wochen Training ein Muss

Eines wird also vermutlich nicht funktionieren: Dass das seltsame Training fortgeführt wird und es heißt: In einer Woche geht die Liga weiter. Einige Experten meldeten sich schon zu Wort, die forderten: Mindestens zwei Wochen müssen wir normal trainieren. Unter ihnen ist auch Markus Krösche, Sportdirektor von RB Leipzig. „Es gibt keine Vereinbarung über den weiteren Ablauf unter den Klubs. Zwei Wochen Vorbereitung mit Mannschaftstraining wären optimal. Es kommen intensive Wochen, da geht es ja auch darum, Verletzungen vorzubeugen. Das ist im Hinblick auf die Verletzungsprävention wichtig. Natürlich haben alle Klubs sehr, sehr gute medizinische Abteilungen und könnten auch mit zwei oder drei Tagen weniger leben. Aber zwei Wochen wären optimal.“ Hier müssen alle Vereine an einem Strang ziehen. Vor einigen Tagen kam es zum Zoff zwischen Fortuna Düsseldorf und dem VfL Wolfsburg. Wölfe-Manager Jörg Schmadtke warf der Fortuna vor, bereits jetzt die ersten Zweikämpfe zu trainieren. Die Rheinländer bestritten dies umgehend.

Verletzungsgefahr

Nicht einmal der FC Bayern könnte kompensieren, dass die Stars mehrere Wochen nicht vernünftig trainieren können. Wettbewerbsfähig ohne Training von Zweikämpfen wird keine Mannschaft sein. Frühestens in fünf Tagen soll die politische Entscheidung fallen, ob Geisterspiele erlaubt werden und wenn ja, ab wann. Ginge es nach der DFL, möchte man bereits am 9. Mai wieder loslegen. Wirklich umsetzbar scheint dieser Wunsch nicht, wen man die problematischen Trainingsbedingungen berücksichtigt. Gibt die Politik in einer Woche ihre Zustimmung, blieben den Klubs nicht einmal zehn Tage, um sich auf die Wiederaufnahme des Spielbetriebs vorzubereiten. Alles scheint darauf hinauszulaufen, dass die Bundesliga erst Mitte oder End Mai wieder losgeht. Ein zu früher Start ohne vernünftigem Training kann nicht im Sinne der Klubs sein. Die Verletzungsgefahr wäre, wenn es von 0 auf 100 wieder losgeht, viel zu groß. Die DFL wird also gefragt sein, sich ein einheitliches Konzept zu überlegen.

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