Wolfsburg beendet Frankfurts Siegesserie

Aktualisiert Dez 2018

Die Redaktion
Von Die Redaktion
Redakteur

Eintracht Frankfurt war im Sonntagabendspiel der klare Favorit gegen den VfL Wolfsburg, unterlag aber überraschend. Die letzten elf Partien hatten die Hessen nicht verloren. Durch die Niederlage verpasste die SGE den Sprung auf Platz zwei. Die Tore von Admir Mehmedi und Daniel Ginczek verhalfen den Wölfen zum zweiten Sieg in Folge.

Nach dem überzeugenden 4:0 gegen Olympique Marseille veränderte Adi Hütter seine Mannschaft auf gleich vier Positionen. Ndicka verteidigte für Falette, de Guzman begann für Willems und Kostic für Tawatha. Im Angriff durfte Rebic für Gacinovic auflaufen. Bruno Labbadia schickte genau die Elf ins Rennen, die am vergangenen Wochenende RB Leipzig mit 1:0 besiegt hatte. Die Anfangsphase gehörte der Eintracht. Wolfsburg konzentrierte sich nur auf die Defensivarbeit. Nach nur acht Minuten gab es Strafstoß für die Frankfurter. William traf Rebic deutlich. Das Foulspiel ereignete sich allerdings knapp vor der Strafraumgrenze, weshalb der Videoassistent auf Freistoß entschied. Der Versuch von Kostic brachte nichts ein. Die Eintracht blieb am Drücker und wollte unbedingt ein frühes Führungstor erzielen. In der 13. Minute hatte Jovic eine gute Gelegenheit, eine Minute später traf de Guzmann den Außenpfosten.

Mutigere Wölfe

Nach der schwungvollen Anfangsviertelstunde schaltete die Eintracht einen Gang zurück. Wolfsburg traute sich nun auch in die gegnerische Hälfte und traf ebenfalls Aluminium. In der 31. Minute fiel die Führung für die Niedersachsen. Mehmedi wurde von der Eintracht-Defensive sträflich alleine gelassen und erzielte das 1:0. Nach dem Seitenwechsel wollte die SGE den schnellen Ausgleich. Im Gegensatz zu den letzten Wochen fehlte es gegen Wolfsburg allerdings an Präzision und Effektivität. Die erste gute Chance im zweiten Durchgang hatten die Wölfe. Brooks kam völlig frei zum Kopfball, der jedoch über das Tor von Kevin Trapp ging. In der 67. Minute traf Frankfurt zum vermeintlichen 1:1, doch vor Hallers Treffer hatte da Costa aus Abseitsposition geflankt. Im direkten Gegenzug fiel das 2:0 für die Wölfe. Gacinovic vertändelte den Ball, der bei Rexhbecaj landete. Daniel Ginczek wartete am zweiten Pfosten und konnte die Flanke problemlos verwerten.

Später Anschlusstreffer

Nach dem zweiten Gegentreffer wehrte sich die Eintracht mit wütenden Angriffen. Jovic und Rebic hatten zwar gute Gelegenheiten, der Ball aber wollte einfach nicht über die Linie. Frankfurt gab nicht auf und kam doch noch zum Anschlusstreffer. In der 87. Minute fiel das 1:2 durch Luka Jovic. In der fünfminütigen Nachspielzeit warfen die Hessen nochmal alles nach vorne. Die Ausgleichschancen blieben ungenutzt, wodurch sie nach elf Partien wieder einmal eine Niederlage hinnehmen mussten. „Es hat heute nicht sollen sein. Wir haben zu viele gegnerische Konter zugelassen, weil wir etwas zu schlampig gespielt haben. Trotzdem wäre aufgrund des Spielverlaufs mindestens ein Unentschieden drin gewesen“, so Eintracht-Coach Hütter nach dem Spiel. Bruno Labbadia lobte die Einstellung seiner Mannschaft. „Die Mannschaft hat sich heute mit einem riesigen Kampf belohnt. Gegen die Eintracht in dieser Verfassung brauchst du am Ende auch ein Quäntchen Glück“. Frankfurt steht in der Tabelle auf Rang fünf, Wolfsburg ist Achter.

Odds correct at time of publishing

© Copyright 2021 Sportwette.net