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EM-Quali: Russland unter Druck, Österreich in komfortabler Lage

Drei Mal ging die russische Fußball-Nationalmannschaft zuletzt in Folge bei Europameisterschaften an den Start. Auch wenn 2002 und 2012 schon in der Vorrunde Feierabend war – 2008 in Österreich erreichte die Sbornaja sogar das Halbfinale. Ob das ein gutes Omen für die anstehende Aufgabe ist? Denn gegen Österreich geht es am Wochenende im Rahmen der EM-Qualifikation. Dabei steht Team Austria in der Gruppe G jedoch wesentlich besser da, ist noch ungeschlagen und mit 13 Punkten sogar Spitzenreiter. Russland kommt nur auf acht Punkte, muss sich als Dritter in diesem Match am Sonntag (14. Juni 2015) ab 18 Uhr in Moskau also mächtig strecken. Denn bei einer Niederlage könnte der Endrunden-Zug zur EM 2016 in Frankreich unter Umständen ohne die Russen abfahren.

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Russland vs. Österreich im Schnelldurchlauf

  • Paarung: Russland – Österreich
  • Wettbewerb: EM-Qualifikation Saison 2014/15
  • Runde: 6. Spieltag Gruppe G
  • Anstoß: Sonntag, den 14. Juni 2015 um 18.00 Uhr
  • Ort: Otkrytie Arena, Moskau
  • Russland: 3. Platz, 8 Punkte, 9:3 Tore
  • Österreich: 1. Platz, 13 Punkte, 10:2 Tore

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Zahlenspielereien

  • In der Fremde: siegte Österreich zuletzt in vier Länderspielen in Folge
  • Vor dem Tor: des Gegners war Austria 14 Mal in Serie immer mindestens ein Mal erfolgreich
  • In eigenen Stadien: haben die Russen in 28 Partien der EM-Quali lediglich zwei Mal verloren
  • In guter Verfassung: befindet sich Russland aktuell – nur eines von acht Spielen wurde verloren
  • Mit toller Serie: kommt Österreich – elf der letzten zwölf Partien wurden nicht verloren

Formkurve der Mannschaften

icon_10_StatistikEine Qualifikation für die EM-Endrunde glückte den Russen in fünf Anläufen vier Mal. In ihren bisherigen 28 Qualispielen verloren sie dabei zu Hause nur zwei Mal. 1998 musste man sich einem starken Frankreich 2:3 geschlagen geben. 2010 verlor die Sbornaja etwas überraschend 0:1 gegen die Slowakei. Aber das war es dann auch schon. Auch in der laufenden Qualifikation zur EM 2016 in Frankreich hatte Russland nur im Hinspiel gegen Österreich das Nachsehen (0:1). Dass man dennoch lediglich auf Rang drei platziert ist, liegt vor allem am 1:1 im Hinspiel gegen Moldawien. Hier waren drei Punkte fest eingeplant. Auch in Schweden spielten die Russen – wie die Österreicher ebenfalls – 1:1 unentschieden. In den letzten beiden Testspielen gab es Licht und Schatten gleichermaßen: Während die Sbornaja zu Hause gegen Kasachstan nicht über ein 0:0 hinaus kam, besiegte sie am 7. Juni Weißrussland mit 4:2. Auch hier hatte man zwischenzeitlich so seine liebe Mühe Not. Denn die Gäste gingen sogar mit 2:1 in Führung. Ganz so souverän wie sich der Ergebnisse lesen (in acht Partien nur eine Niederlage), waren die Leistungen also nicht.

Einen kleinen Schönheitsfleck gibt es in der bisherigen Bilanz der österreichischen Fußballer in dieser Qualifikation. Gegen die Schweden, dem momentanen Zweitplatzierten, kam Austria zu Hause nicht über ein 1:1 hinaus. Doch das war schnell vergessen, denn anschließend folgten nur noch Siege, vier an der Zahl. 2:1 gewann Österreich in Moldawien, was auch erstmal geschafft werden muss. Danach gab es jeweils einen 1:0-Erfolg gegen Montenegro und eben auch gegen den kommenden Gegner Russland. Schlussendlich siegten die Österreicher noch mit 5:0 standesgemäß im Fürstentum Liechtenstein. In den letzten 14 Länderspielen erzielten die Kicker von Marcel Koller immer mindestens auch einen eigenen Treffer, in den letzten zwölf Partien verlor Team Austria zudem nur ein Mal. Mit 1:2 ging ein Testspiel zu Hause gegen Brasilien zwar verloren, doch da waren die Fußballer aus der Alpenrepublik nicht unbedingt das schlechtere Team. Zuletzt trennte man sich in einem weiteren Freundschaftsspiel 1:1 von Bosnien-Herzegowina.

Einschätzung: Österreich im Höhenrausch und mit den passenden Ergebnissen, Russland unter Zugzwang, aber mit einer imposanten Heimbilanz. Wir sehen den Gastgeber in dieser Rubrik leicht im Vorteil und vergeben somit diesen Punkt an die Sbornaja.

Statistisches und direkter Vergleich

icon_02_QuotoenIn drei Partien standen sich bislang Russland und Österreich gegenüber, wobei alle Matches in der Alpenrepublik stattfanden. Im ersten Vergleich, einem Freundschaftsspiel im Jahr 1994, hieß der eindeutige Sieger noch Russland und gewann klar mit 3:0. Exakt zehn Jahre später erkämpften sich die österreichischen Fußballer dann zumindest ein 0:0-Unentschieden. Ein Sieg, und noch dazu ein ganz wichtiger, gelang Team Austria dann im vergangenen Jahr. Im Hinspiel der Gruppe G in der EM-Qualifikation setzte sich Österreich nämlich mit 1:0 verdient gegen die Russen durch. Im Ernst-Happel-Stadion erzielte Rubin Okotie in der 72. Spielminuten den frenetisch bejubelten Führungs- und gleichzeitigen Siegtreffer. Der Stuttgarter Martin Harnik vom VfB hatte die Vorarbeit geleistet. Und so geht Österreich dank dieses Dreiers mit einer glänzenden Ausgangslage ins Rückspiel.

Einschätzung: Eine ausgeglichene Bilanz zwischen beiden Nationen, so dass unsere Wertung in diesem Teil der Wettanalyse auch ausgeglichen ausfällt. Einzig negativ für Russland: Der Druck ist groß, verlieren dürfen die Gastgeber auf keinen Fall. Dafür spricht dieses Mal der Heimvorteil für sie.

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Empfehlenswerte Wetten und Quoten

icon_02_wettenEs zeichnet sich eine enge Partie ab, in der Österreich nicht alles riskieren wird, um ins offene Messer zu laufen. Denn gefordert sind eindeutig die Russen, die im schlimmsten Fall je nach Spielverlauf auch mit einem Unentschieden noch leben könnten. Somit wird es gewiss auch eine Begegnung des Abtastens und Abwartens, bei der unsere Redaktion mit eher wenigen Treffern rechnet. Under 2.5 – dafür zahlt euch der Buchmacher ComeOn eine sehr ordentliche Wettquote bei mittelhohem Risiko von 1,65 aus. Wie erwähnt, liegt auch ein Unentschieden selbst im Bereich des Wahrscheinlichen, wenn auch das Risiko mit dieser klassischen 3-Weg-Wette steigt. 3,45 ist bei Interwetten als Quote hinterlegt, sollte es in dieser Paarung keinen Sieger geben. Für alle Freunde des geringen Risikos: Russland ist in der gesamten EM-Qualifikation seit 1994 erst zwei Mal in eigenen Stadien besiegt worden. Die Doppelte Chance bietet sich da förmlich an. Und dafür zahlt euch Betway als Quote noch 1,25 aus.

Einschätzung: Eine äußerst interessante wie auch offene Partie. Eigentlich bringt es bei dieser wenig, das Risiko zu minimieren. Sie bietet sich ideal dazu an, bei geringerem Einsatz die risikoreichste Variante zu gehen. Unsere Empfehlung ist deswegen ein Unentschieden.

Autor Mark Weber

 

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