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Türken nach der Schmach von Reykjavik unter Druck

In beiden Spielen fielen drei Tore. In beiden Matches gab es eine Überraschung. Doch die Gefühlswelt der türkischen und tschechischen Fußballer sieht vor dem zweiten Spieltag in der Gruppe A komplett unterschiedlich aus. In der Türkei brodelt die Fanseele schon nach dem ersten Auftritt. In Tschechien haben sie Lust gefunden an dieser Quali in einer anscheinend sehr ausgeglichenen Gruppe. Denn in Prag besiegten die Tschechen das Klasseteam der Niederlande, während die Türken auf Island untergingen. Die Medien rund um den Bosporus schrieben gar von der „Schande von Reykjavik“. Nur ein Sieg gegen Tschechien kann für Ruhe sorgen.

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Türkei vs. Tschechien im Schnelldurchlauf

  • Paarung: Türkei – Tschechien
  • Wettbewerb: EM 2016 Qualifikation
  • Runde: 2. Spieltag, Gruppe A
  • Anstoß: Freitag, den 10. Oktober 2014 um 20.45 Uhr
  • Ort: Sükrü Saracoglu, Istanbul
  • Türkei: 6. Platz, 0 Punkte, 0:3 Tore
  • Tschechien: 2. Platz, 3 Punkte, 2:1 Tore

Personalien vor dem Anpfiff

icon_05_VergleichPech für Kaan Ayhan. Nationaltrainer Fatih Terim hatte den Schalker ins Aufgebot der Türken berufen, doch Ayhan muss verletzt absagen. Doch damit nicht genug der Sorgen für Terim, der schon nach dem ersten Spiel unter Druck steht. Auch Keeper Volker Demirel, Mustafa Pektemek, Burak Yilmaz sowie die Bundesligaspieler Hakan Calhanoglu und Ömer Toprak von Bayer Leverkusen können nicht mit von der Partie sein. Deswegen wurden Mert Günok von Fenerbahce, Adem Büyük von Kasimpasa und Muhammet Demir von Gaziantepspor nachnominiert.

Im Team der Tschechen hießen die Matchwinner Borek Dockal und vor allem Vaclav Pilar, dem in der Nachspielzeit gegen die Holländer der alles entscheidende Treffer zum viel umjubelten 2:1 gelang. Pilar spielte bis zum vergangenen Sommer noch beim SC Freiburg, konnte sich dort aber nie so recht durchsetzen. Mittlerweile hat er bei Viktoria Pilsen wieder Fuß fassen und langsam, aber sicher zu alter Form finden können. Apropos Form: Von Pilsen nach Freiburg zog es einst Vladimir Darida – und der befindet sich aktuell in toller Verfassung. Am fünften Spieltag gegen Hoffenheim und siebten Spieltag in Bremen steuerte er jeweils einen Treffer für die Breisgauer bei.

Einschätzung: Zahlreiche Akteure fehlen der Türkei, bei Tschechien haben sie mit den Altstars Tomas Rosisky und Petr Cech noch zwei Altmeister in der Hinterhand. Vorteil für die Gäste.

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Zahlenspielereien

  • Ein Sieg: Öfter hat Tschechien in den letzten fünf Spielen nicht gewonnen
  • Ein Tor: Mehr als ein Treffer fiel immer in den direkten Duellen
  • Drei Treffer: In je vier der letzten fünf Spiele beider Teams fielen mehr als zwei Tore
  • Vier Siege: errang Tschechien im direkten Duell. Die Türken gewannen zwei Mal

Formkurve der Mannschaften

icon_10_StatistikMit einem 0:3-Debakel auf Island startete die Türkei katastrophal in die Gruppe A der EM-Qualifikation. Es war der nächste Tiefschlag, nachdem man schon die Teilnahme an der WM 2014 in Brasilien verpasst hatte, weil drei Punkte fehlte und man hinter den Niederlanden, Rumänien und Ungarn nur einen enttäuschenden vierten Platz in der Qualifikation-Gruppe belegte. Weil wieder die Holländer, Tschechien und offenbar auch Island den Türken die Stirn bieten wollen und auch können, ist die EM 2016 in Gefahr. Aber: Die Türkei hat auch drei ihrer letzten fünf Partien gewonnen. Jeweils mit 2:1 gegen Dänemark und Irland, 2:0 sogar gegen Honduras. Nur gegen die USA gab es eine weitere Niederlage (1:2).

Gewinnt Tschechien nach dem 2:1 gegen die Niederlande auch in der Türkei, darf getrost von einem perfekten Start in die EM-Qualifikation gesprochen werden. Mit diesem Sieg war jedenfalls nicht zu rechnen, denn in den vier Spielen zuvor gewannen die Tschechen nicht. Zuletzt gab es sogar zwei Niederlagen gegen die USA (0:1) und Österreich (1:2). Davor kam man nicht über je ein 2:2 gegen Norwegen und Finnland hinaus. Der letzte Sieg gelang zum Jahresabschluss 2013, als Kanada mit 2:0 besiegt wurde. In der WM-Quali hatten sich die Tschechen zuletzt hinter Italien und Dänemark mit Rang drei zufrieden geben müssen. Vier Siege standen drei Unentschieden und auch drei Niederlagen gegenüber.

Einschätzung: Die Türkei trat in ihren letzten Spielen nicht so schlecht auf, wie das 0:3 auf Island vermuten lässt. Tschechien enttäuschte in den Partien vor dem 2:1 gegen die Niederlande meist. Der Auftakt in der EM-Quali sollte also nicht überinterpretiert werden.

Statistisches und direkter Vergleich

icon_02_QuotoenDas bislang einzige Pflichtspiel fand bei der EM-Endrunde 2008 in Österreich und der Schweiz statt. Hier besiegte die Türkei in der Gruppenphase Tschechien mit 3:2. Ein Testspiel vier Jahre später gewannen die Türken ebenfalls mit 2:1. Das war es dann aber schon. Tschechien selbst kommt auf vier Siege, zuletzt im vergangenen Jahr, als man 2:0 gewann. In den Jahren zuvor zwischen 1994 und 2003 fielen die Erfolge noch deutlicher aus: Tschechien siegte 4:1, 3:0 und 4:0. Beim einzigen Unentschieden trennten sich beide Teams 2006 2:2. In der der sieben direkten Vergleiche fielen also stets mehr als zwei Tore, vier Mal sogar vier oder mehr Treffer. Und in jeweils vier der vergangenen fünf Partien mit türkischer oder tschechischer Beteiligung gab es ebenfalls immer mindestens drei Treffer zu bejubeln. In 16 der genannten 17 Spiele fiel immer mehr als ein Tor.

Einschätzung: Mit 4:2 führt Tschechien nach Siegen gegen die Türkei und liegt somit auch in dieser Kategorie vorne. Die Türkei genießt auf der anderen Seite Heimvorteil in der EM-Qualifikation, was diese Statistik zumindest wieder ein wenig ausgleichen könnte.

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Empfehlenswerte Wetten und Quoten

icon_02_wettenIn diesem Duell sehen wir die Tschechen im Vorteil, doch klassische 3-Wege-Wetten sind uns dann doch viel zu riskant. Klare Tendenzen bilden sich stattdessen für Torwetten, denn in den letzten fünf Partien beider Nationalmannschaften wie auch in den sieben direkten Aufeinandertreffen fielen immer reichlich Tore. In 16 von 17 Fällen waren es mehr als ein Treffer, so dass uns ein Over 1.5 doch sehr wahrscheinlich scheint. Mit der Topquote von 1,44 bei Ladbrokes können wir deswegen sehr gut leben. Für ein Over 2.5 bietet bet365 dann bereits 2,15. Dies trat immerhin in noch 14 Fällen ein. Und mit 4,40 für ein Over 3.5 hält Betvictor sogar eine Value Bet bereit, die in den genannten 17 Partien immerhin fünf Mal eintrat – zwei Mal allerdings nur in den jeweils fünf letzten Begegnungen der beiden Mannschaften. Nie in den letzten fünf Spielen der Türken.

Einschätzung: Vieles scheint möglich in diesem Duell. Daher können wir eher nur zu Over-Wetten raten. 1,44 für ein Over 1.5 halten wir bereits für eine sehr attraktive Wette.

Autor Mark Weber

 

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