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Schaffen die USA gegen Jamaika den Sprung in das heimische Finale?

Ein deutsches Trainerduell im Fußballwettbewerb für den Nord- und Mittelamerikanischen Kontinent? Klingt verrückt genug, noch verrückter wird es dadurch, dass hier der Einzug in das Finale ausgespielt wird! In der Nacht auf Donnerstag, den 23.07.2015 wird der erste Finalteilnehmer des diesjährigen Gold-Cups um 24.00 Uhr im Georgia Dome zu Atlanta/Georgia im Spiel zwischen den USA und Jamaika ermittelt. Der Gastgeber aus den USA will es dabei seinem Frauenfußball-Team nachmachen und einen internationalen Titel ergattern. Durch einen soliden Gold-Cup bisher werden sie darauf auch gute Chancen haben. Aber vielleicht kann das Team von Winfried Schäfer aus Jamaika mit seinem Teamspirit etwas dagegen unternehmen? Mit Spannung kann man hier auf jeden Fall das erste Halbfinale erwarten!

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USA vs. Jamaika im Schnelldurchlauf

  • Paarung: USA – Jamaika
  • Wettbewerb: CONCACAF Gold-Cup 2015
  • Runde: Halbfinale
  • Anstoß: Donnerstag, den 23. Juni 2015 um 0.00 Uhr
  • Ort: Georgia Dome in Atlanta/Georgia
  • USA: 10 Punkte, 10:2 Tore
  • Jamaika: 10 Punkte, 5:2 Tore

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Zahlenspielereien

  • Historisches: Für Jamaika ist es das erste Halbfinale im Gold Cup seit 1998.
  • In Form: Die USA mussten lediglich in zwei der letzten neun Spiele die Punkte teilen, der Rest wurde gewonnen!
  • Torflaute: sechs der letzten sieben Spiele von Jamaika endeten mit dem Ergebnis 1:0
  • Heimrecht: Seit 1991 wird der Gold-Cup ausgetragen, immer in den Vereinigten Staaten, lediglich der Co-Gastgeber kann wechseln.
  • Titelkandidat: Wenn die USA die Titelverteidigung schafft, ziehen sie mit Rekordtitelträger Mexiko (sechs Turniersiege) gleich.

Formkurve der Mannschaften

icon_10_StatistikEs ist schon leicht beeindruckend, in was für einer Form sich die Klinsmann-Elf in diesem Kalenderjahr befindet. In zwölf Spielen 2015 hagelte es lediglich zwei Niederlagen (Im Januar und März gegen Chile bzw. Dänemark – zwei Testspiele) und zwei Remis, der Rest wurde gewonnen. Diese Form wurde auch in den diesjährigen Gold-Cup mitgenommen, wo man fast schon zwangsläufig als Favorit ins Rennen geht. Zunächst ließ man es in der Gruppenphase vergleichsweise ruhig angehen und kam dennoch beinahe ungefährdet als Gruppenerster ins Ziel. Die Siege gegen Honduras (2:1) und Haiti (1:0) hätten beide höher ausfallen können bzw. müssen. Aber man kommt ja auch minimalistisch ins Ziel, sodass das 1:1 gegen Panama den Gruppensieg sicherte. Im Viertelfinale gegen Kuba zeigte die Klinsi-Elf ihr wahres Gesicht. Ein vollkommen überfordertes Kuba wurde mit 6:0 vom Platz gefegt, das Spiel war nach zehn Minuten (Zwischenstand 2:0) bereits fast entschieden. Die USA hat in diesem Jahr vielleicht die höchste individuelle Klasse aller Turnierteilnehmer. Hier sticht besonders Clint Dempsey heraus, der aktuell mit sechs Treffern auf Platz eins der Torschützenrangliste liegt.

Wo wir gerade bei Minimalisten waren – dies trifft absolut auch auf das Team aus Jamaika zu! Lediglich das erste Spiel der Vorrunde gegen Costa Rica (2:2) sticht aus den letzten sieben Partien hervor, die restlichen Spiele endeten allesamt mit einem 1:0 für die Karibik-Kicker oder den Gegner.
Nach besagtem Auftakt gegen Costa Rica reichten die beiden 1:0 Siege gegen Kanada und El Salvador, um als Erster das Viertelfinale zu erreichen. Hier besiegte man das Überraschungsteam aus Haiti ebenfalls mit 1:0.
Im letzten Monat folgten sie der Einladung zur Copa America, was man durchaus als gelungenen Test vor dem Gold-Cup werten konnte. Auch wenn die Spiele gegen Uruguay, Paraguay und Argentinien allesamt verloren wurden, konnte man erhobenen Hauptes zum Gold-Cup reisen. Die „Reggae-Boyz“ leben vor allem von ihrem Teamgeist, den ihnen der deutsche Trainer Winfreid „Winnie“ Schäfer eingetrichtert hat. Sie wissen nach eigener Aussage, dass sie keinen außergewöhnlichen Fußballer in ihren Reihen haben, sondern als Team funktionieren müssen, was sie in diesem Wettbewerb auch zeigen. Wobei man hier außer Costa Rica bisher noch nicht die großen Gradmesser als Gegner dabei hatte, da werden die US-Amerikaner schon ein ganz anderes Kaliber.

Einschätzung: Die USA geht hier zweifellos als Favorit ins Rennen um ins Finale nach Philadelphia einzuziehen. Sie werden ihre individuelle Klasse dazu nutzen, dominant in diesem Spiel aufzutreten, während Jamaika als Team versuchen wird, erst einmal seinen eigenen Kasten sauber zu halten. Auf kurz oder lang, werden sie aber sicher versuchen müssen, mit Entlastungskontern eine Überraschung zu schaffen und ihrerseits ins Finale einzuziehen. Wir denken allerdings, dass es soweit gar nicht erst kommt und die USA sich irgendwann mit ihrem dominanten Auftritt für ihre Mühen belohnen wird.

Statistisches und direkter Vergleich

icon_02_QuotoenKeine Frage, die Vereinigten Staaten sind derzeit absolut in Form. Dieses Jahr konnte man fast alle Spiele gewinnen, darunter einen Test gegen den Weltmeister, der bekanntlich Deutschland heißt. Pünktlich zum Halbfinale haben sie sich gegen Kuba warmgeschossen. Es wird für Jamaika nicht ausreichen, lediglich über ein harmonierendes Team zum Erfolg kommen zu wollen, dafür waren die letzten Spiele letztendlich doch zu harmlos für so ein Kaliber in einem Halbfinale.

14 Spiele bestritten diese beiden Nationen bisher in der Historie, die Tendenz schlägt hier eindeutig zugunsten der USA aus, die neun Spiele davon für sich entscheiden konnten. Lediglich ein Spiel – am 08.09.2012 – konnten die Fußballer von der Insel gewinnen. Allein dies zeigte unter anderem, dass es in diesem Duell dann doch oft einen Qualitätsunterschied gibt. Schäfers Team braucht einen wirklich ausgezeichneten Tag um annähernd an die Qualität der USA heran zu kommen. Das letzte direkte Duell endete übrigens in der WM-Quali am 12.10.2013 2:0 für die USA.

Einschätzung: Die Elf vom Löw-Vorgänger Klinsmann wird sich hier nicht die Butter vom Brot nehmen lassen. Sie haben definitiv den besseren Kader und die besseren taktischen Optionen, sich auch auf ein Einmauern der Jamaikaner vorzubereiten. Es wird hier natürlich keinen totalen Abschuss geben, dafür ist das Kollektiv der Reggae-Boyz zu gut, aber letztendlich wird die USA dieses Match für sich entscheiden.

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Empfehlenswerte Wetten und Quoten

icon_02_wettenWie ihr der Analyse entnehmen könnt, schätzen wir, dass die Vereinigten Staaten von Amerika dieses Spiel gewinnen werden. Da sie die Favoritenrolle auch annehmen schätzen wir, dass sie schnellstmöglich ein beruhigendes Tor machen werden, denn je länger das Spiel dauert, desto mehr wird Jamaika seine Chance wittern. Wir gehen auch davon aus, dass ihnen dies relativ schnell gelingen wird und empfehlen somit eine Wette auf „Erstes Tor USA“, was bei Interwetten mit einer Quote von 1,45 entlohnt wird. Des Weiteren gehen wir hier von einer Entscheidung in den regulären 90 Minuten aus. Bei Pinnacle Sports bringt ein direkter Sieg der Vereinigten Staaten eine Quote von 1,53 bei geringem bis mittlerem Risiko.
Besonders Risikofreudige Spieler können noch die Quote von 2,55 auf einen Handicap (0:1) Sieg der Amerikaner bei Tipico mitnehmen. Dies könnte vor allem der Fall sein, wenn die USA wirklich einen frühen Treffer feiern können und Jamaika zum Ende des Spiels hin unbedingt den Ausgleich bzw. den Anschlusstreffer schießen muss, um seine Chancen am Leben zu erhalten. Dies öffnet nämlich wiederrum Räume für die Klinsmann-Elf.

Einschätzung: Wer zieht in das Finale nach Philadelphia ein? Wird es wie erwartet die Mannschaft vom ehemaligen Bundestrainer, der bekanntlich ein Motivator ist und somit sein Team bestmöglich vorbereiten wird. Oder schaffen es die Jungs von Winnie Schäfer als Team zu begeistern und eine riesige Überraschung zu bewerkstelligen. Wir glauben an ersteres, hier wird sich Qualität einfach durchsetzen und die USA könnten einen großen Schritt Richtung Titel machen!

Autor Mark Weber

 

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