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Kuba – mehr als eine Pflichtaufgabe für die USA?

In keinem anderen Viertelfinale des Gold Cups sind die Rollen so klar verteilt wie beim Duell USA gegen Kuba. Auf der einen Seite steht mit den USA nicht nur der Gastgeber, sondern auch der Titelverteidiger und Top-Favorit, während auf der anderen Seite für Kuba der zweite Viertelfinal-Einzug in Folge schon einen Riesenerfolg darstellt. Und nun will sich der Underdog in der Runde der letzten Acht besser verkaufen als vor zwei Jahren, als ein 1:6 gegen Panama das Aus bedeutete. Im M&T Bank Stadium in Baltimore ist die US-Auswahl der hohe Favorit und alles andere als ein ungefährdeter Sieg der Mannschaft von Trainer Jürgen Klinsmann wäre gegen ein Team, das trotz 1:8-Toren weitergekommen ist, eine Überraschung. Allerdings bleibt nach den bisher ausbaufähigen Auftritten der USA abzuwarten, wie der Favorit am Samstagabend (18.07.2015) ab 23 Uhr mit dem hohen Erwartungsdruck zurecht kommt.

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USA vs. Kuba im Schnelldurchlauf

  • Paarung: USA – Kuba
  • Wettbewerb: Gold Cup 2015
  • Runde: Viertelfinale
  • Anstoß: Samtag, den 18. Juli 2015 um 23.00 Uhr
  • Ort: M&T Bank Stadium, Baltimore
  • USA: 1. Platz, 7 Punkte, 4:2 Tore (Gruppe A)
  • Kuba: 3. Platz, 3 Punkte, 1:8 Tore (Gruppe C)

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Zahlenspielereien

  • Ungeschlagen: Die USA hat bei sechs Siegen und zwei Remis acht Mal in Folge nicht verloren
  • Verlässliche Offensive: In den letzten 16 Spielen erzielte die US-Auswahl immer mindestens ein Tor
  • Wenig Durchschlagskraft: Kuba erzielte in sieben der letzten 13 Spiele kein Tor
  • US-Serie: Die letzten acht direkten Duelle gingen alle an die USA
  • Viele Tore: Die USA erzielte in sechs der letzten acht Spiele gegen Kuba drei oder mehr Tore

Formkurve der Mannschaften

icon_10_StatistikDie USA sind mit sieben Punkten aus drei Spielen zwar souverän ins Viertelfinale eingezogen, doch richtig überzeugend war keiner der drei Auftritte der Klinsmann-Elf. Sowohl beim 2:1 über Honduras als auch beim 1:0 gegen Haiti schlichen sich defensive Nachlässigkeiten ein, die allerdings vom Gegner ungenutzt blieben, während die Offensive es an Konsequenz vermissen ließ. Dennoch stand nach diesen beiden Siegen der Gruppensieg schon fest, sodass vor dem letzten Vorrundenspiel gegen Panama kein großer Druck vorhanden war. Doch auch die Möglichkeit, relativ befreit aufzuspielen, sorgte nicht für die erhoffte Leistungssteigerung, sodass am Ende nur ein 1:1 stand. Trainer Klinsmann, der in allen Partien munter durchgewechselt hat, versucht nun mit neuem Personal für frischen Wind zu sorgen. Der US-Coach nutzte die Möglichkeit, seinen Kader nach der Vorrunde zu verändern und berief DaMarcus Beasley, Joe Corona und Alan Gordon anstelle von Jozy Altidore, Greg Garza und Alfredo Morales in sein Aufgebot. Sicherlich auch verbunden mit der Hoffnung, das neue Kräfte freigesetzt werden und an die starken Auftritte vom Juni angeknüpft werden kann, als innerhalb weniger Tage die Niederlande (4:3) und Deutschland (2:1) besiegt wurden. Diese beiden Erfolge waren Teil einer sechs Spiele umfassenden Siegesserie, die mit dem Remis gegen Panama ein Ende gefunden hat. Dafür wurde eine andere Serie ausgebaut: mittlerweile ist die US-Auswahl seit acht Begegnungen ungeschlagen.

Kuba ist mit einer herben Enttäuschung im Gepäck zum Gold Cup angereist. Durch zwei Unentschieden gegen Curacao platzte im Juni der Traum von der WM 2018 aufgrund der Auswärtstorregelung schon frühzeitig und das Auftaktspiel in den USA gab nun wirklich keinen Anlass zur Hoffnung auf überraschende Erfolge bei der Kontinentalmeisterschaft. Gegen Mexiko kam Kuba heftig mit 0:6 unter die Räder und erweckte den Eindruck, bei diesem Turnier nicht konkurrenzfähig zu sein. Zumindest etwas besser geriet der anschließende Auftritt gegen Trinidad & Tobago, doch auch bei dieser 0:2-Niederlage war die Mannschaft von Trainer Walter Benitez mehr oder weniger chancenlos. Mit 0:8-Toren und einem weiter angeknacksten Selbstvertrauen ging es dann ins finale Gruppenspiel gegen Guatemala, wobei klar war, dass der Sieger ins Viertelfinale einziehen würde. Und nachdem sich die Defensive diesmal deutlich stabiler zeigte, was indes sicher auch ein Stück weit an der Schwäche des Gegners lag, wurde Kuba auch aufgrund von taktischen Wechseln mutiger und kam durch Maykel Reyes in der 73. Minute zum bis zum Schluspfiff erfolgreich verteidigten 1:0.

Einschätzung: Schon allein die Tatsache, dass Kuba es trotz 1:8-Toren ins Viertelfinale geschafft hat, lässt keinen Zweifel an der Favoritenstellung der USA. Auch wenn der Gastgeber für die Titelverteidigung zulegen muss, sollten selbst die bislang gezeigten Leistungen genügen, um gegen Kuba weiterzukommen.

Statistisches und direkter Vergleich

icon_02_QuotoenAngesichts der angespannten politischen Verhältnisses beider Länder gab es bislang erst ein Freundschaftsspiel zwischen den USA und Kuba, das 1947 an mit 5:2 an Kuba ging. Seitdem standen nur noch Pflichtspiele auf dem Programm, von denen 1949 das erste 1:1 endete. Seitdem stehen in acht Vergleichen ausschließlich Siege der USA zu Buche, wobei alle diese acht Partien nach 1998 stattfanden und damit anders als die Ergebnisse in grauer Vorzeit zumindest eine gewisse Aussagekraft für das nun anstehende Duell haben. Insbesondere auch deshalb, weil die meisten US-Siege klar ausfielen – so wie zuletzt das 4:1 in der Vorrunde des Gold Cups 2013. In den letzten acht Begegnungen mit Kuba erzielten die US-Boys sechs Mal drei Treffer oder mehr.

Einschätzung: Die Statistik spricht eine sehr klare Sprache und untermauert die Favoritenstellung der USA. Mit Blick auf die jüngsten Vergleiche ist ein ungefährdeter Sieg der US-Boys zu erwarten.

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Empfehlenswerte Wetten und Quoten

icon_02_wettenKlammert man die bisher noch ausbaufähigen Leistungen der Klinsmann-Elf einmal aus, spricht praktisch alles für einen klaren Sieg der USA. Während für Kuba das Ende der Fahnenstande erreicht scheint, beginnt für die Gastgeber das Turnier erst richtig und das sollte man auch an Einstellung und Auftreten erkennen können. Stimmt beides, wovon auszugehen ist, endet die Partie mit dem ungefährdeten Halbfinal-Einzug der USA. Ein Tipp auf die USA trotz Handicap 0:1 mit der Quote 1,40 bei Tipico erscheint daher ebenso lukrativ wie risikoarm. Beim Blick auf die kubanische Klatsche gegen Mexiko und die Qualitätsunterschiede bei den Einzelspielern scheint auch ein US-Kantersieg gut möglich. Tipico bietet auch für Over 3,5 die Top-Quote 2,10, die bei einer Chance-Risiko-Abwägung definitiv sehr interessant ist. Schon deutlich gewagter ist dagegen ein Tipp auf einen Sieg der USA nach einem Unentschieden zur Pause. Nachdem die USA aber drei ihrer vier bisherigen Turniertore erst im zweiten Durchgang erzielt hat und weil Kuba sicherlich von Anfang an sehr defensiv agieren wird, ist ein solches Szenario aber auch nicht völlig unwahrscheinlich. Angesichts der sehr hohen Quote von 4,50 bei Mybet kann man einen Tipp auf Halbzeit/Endstand X/1 mit geringem Einsatz durchaus wagen.

Einschätzung: Die Zweifel am Weiterkommen der USA sind vernichtend gering. Letztlich stellt sich wohl nur die Frage nach der Höhe des Sieges. Kann die US-Auswahl im Vergleich zu ihren bisherigen Auftritten zulegen, sollte die Partie aber eine klare Angelegenheit werden.

Autor Mark Weber

 

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