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Tauschen Werder Bremen und der BVB die Plätze?

Sicherlich, mit einem harten Jahr für den SV Werder Bremen war zu rechnen. Das allerdings die Partie des 17. und damit letzten Spieltags der Hinrunde 2014/15 zwischen den Grün-Weißen und Borussia Dortmund ein echtes Kellerduell werden würde, damit eher nicht. Doch Fakt ist: Gewinnt Bremen, dann überwintert der BVB auf einem Abstiegsrang. Für beide Vereine geht es also so kurz vor Heiligabend noch einmal darum, die letzten Kräfte zu mobilisieren. Dortmund als Vorletzter oder gar Letzter in der Bundesliga-Tabelle – das würde bei den Schwarz-Gelben ganz sicher Unbehagen während der Winterpause auslösen. Der Druck beim BVB scheint größer, denn für die Dortmunder wäre ein Abstiegsrang nach der Hinrunde eine mittelschwere Katastrophe. Für Bremen wäre er auch nicht schön, aber durchaus noch im Bereich dessen, was einkalkuliert worden war.

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Bremen vs. Dortmund im Schnelldurchlauf

  • Paarung: Werder Bremen – Borussia Dortmund
  • Wettbewerb: Bundesliga Saison 2014/15
  • Runde: 17. Spieltag
  • Anstoß: Samstag, den 20. Dezember 2014 um 15.30 Uhr
  • Ort: Weser-Stadion, Bremen
  • Werder: 18. Platz, 14 Punkte, 24:38 Tore
  • BVB: 16. Platz, 15 Punkte, 17:24 Tore

Personalien vor dem Anpfiff

icon_05_VergleichWeil Levent Aycicek kurzfristig passen musste und auch für die Partie gegen den BVB noch fraglich ist, überraschte Viktor Skripnik mit einer massiven Dreierkette im defensiven Mittelfeld, in der neben Clemens Fritz auch Philipp Bargfrede und Cedric Makiadi standen. Makiadi machte nicht die beste Figur, Bargfrede verursachte völlig unnötig den Strafstoß zum 0:1 aus Bremer Sicht. Zumindest ein Spieler wird wohl für Felix Kroos wieder weichen müssen. Der zweite, wenn Aycicek fit ist. Im Sturm gab ein weiterer Youngster sein Debüt: Oliver Hüsing. Doch auch Melvyn Lorenzen oder Nils Petersen sind Alternativen, weil Franco di Santo weiter fehlt. Luca Caldirola sah in Gladbach Gelb-Rot. Für ihn steht Assani Lukimya bereit, denn Sebastian Prödl fällt ebenso verletzt aus. Als Linksverteidiger könnte auch Janek Sternberg statt Santiago Garcia auflaufen.

Ciro Immobile scheint immer besser beim BVB zurechtzukommen und lieferte gegen den VfL Wolfsburg ein richtig starkes Spiel ab. Er traf und legte das zweite Tor für Pierre-Emerick Aubameyang auf, der ebenfalls in der Startelf stehen wird. Dort fand sich auch Kevin Großkreutz wieder, dem Jürgen Klopp zuvor noch eine Auszeit gegönnt hatte. Zwei Baustellen gibt es bei Borussia Dortmund. In der Kreativabteilung fehlen in Bremen die verletzten Marco Reus und Henrikh Mkhitaryan, während Shinji Kagawa im Leistungsloch steckt. Ilkay Gündogan spielt also zentral, ist aber nicht der klassische Spielmacher. In der Abwehr sah Neven Subotic seine fünfte Gelbe Karte und ist bei Werder gesperrt. Sokratis bleibt angeschlagen, wird bei seinem Ex-Verein eher nicht auflaufen können. Bleint also eigentlich nur noch Matthias Ginter an der Seite von Mats Hummels. Noch nicht bei hundert Prozent ist Lukasz Piszczek, weswegen gegen Wolfsburg Erik Durm Rechtsverteidiger spielte.

Einschätzung: Ob Caldirola oder Lukimy – das macht bei Bremen keinen Unterschied defensiv. Zu erwarten ist sowieso, dass Skripnik wieder jugendlicher aufstellt wie auch in den letzten drei Heimspielen. Der BVB könnte Probleme in der Hintermannschaft bekommen, zudem mangelt es an Kreativität.

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Zahlenspielereien

  • Ein halbes Dutzend: Siege in Serie für den BVB gegen Werder Bremen
  • Drei Mal in Serie: hat Borussia Dortmund im Weser-Stadion gewonnen
  • Drei Mal in Folge: hat Werder aber zu Hause nicht mehr verloren
  • Immer ein Gegentor: kassierte der BVB auswärts, ist schwächster Verein in der Fremde
  • Weniger als fünf Tore: fielen in 9 der jeweils 5 letzten Heim- bzw. Auswärtsspielen beider Teams

Formkurve der Mannschaften

icon_10_StatistikNach sieben Spielen unter Viktor Skripnik kommt Werder mit drei Siegen, drei Niederlagen und einem Unentschieden auf eine ausgeglichene Bilanz. Allerdings wurden die vergangenen drei Partien auch allesamt nicht gewonnen – und dabei kassierte Bremen zwölf Gegentore, also vier pro Spiel im Durchschnitt. Zu Hause im Weser-Stadion ist der SVW auf der anderen Seite seit drei Spielen ungeschlagen, schoss neun Treffer (drei pro Spiel im Schnitt) und blieb zwei Mal auch ohne Gegentor. Hier kriegt es Bremen also besser hin. Und hätte das zwischenzeitliche 3:2 von Hannover 96 wegen Abseits beim 3:3 nicht gezählt, wären es wohl sogar neun Punkte aus den letzten drei Spielen geworden. Zuvor gab es nämlich Siege gegen Stuttgart (2:0) und Paderborn (4:0). Mit 38 Gegentoren stellen die Hanseaten zudem die mit Abstand schwächste Hintermannschaft der Liga. Auch bei Borussia Mönchengladbach gab es unter der Woche eine klare 1:4-Niederlage.

Zwei Mal führte der BVB gegen VfL Wolfsburg, zwei Mal kassierte er aber auch den Ausgleich. Am Ende stand also ein 2:2, mit dem die Borussia sich nicht entscheidend aus dem Keller befreien kann, nachdem zuvor immerhin zwei Mal knapp zu Hause gegen Gladbach und Hoffenheim jeweils 1:0 gewonnen werden konnte. Auswärts allerdings läuft es für Dortmund regelrecht miserabel. Der amtierende Vizemeister ist Schlusslicht in der Auswärtstabelle, hat in acht Partien nur ein Mal gewonnen und ein Mal unentschieden gespielt. Außerdem kassierte der BVB in fremden Stadien bisher immer einen Gegentreffer. Bis zum 0:1 bei Hertha BSC waren es sogar sieben Mal immer deren zwei. Diese Bilanz kann also eigentlich nur besser werden.

Einschätzung: Die hohe Zahl der Bremer Gegentore muss relativiert werden, denn alleine 29 der 38 kassierte Werder auswärts. Zu Hause ist die Abwehr stabiler – was vom BVB und seiner mageren Auswärtsstatistik nicht gerade behauptet werden kann.

Statistisches und direkter Vergleich

icon_02_QuotoenNach 92 Aufeinandertreffen liegt Werder Bremen noch knapp mit 39:37 Siegen vorne. Verhältnismäßig selten, nämlich 16 Mal, trennten sich die Grün-Weißen von den Schwarz-Gelben bislang unentschieden, also nur fast jedes sechste Spiel. Werder Bremen hat seine letzten drei Heimspiele gegen den BVB alle verloren, zuletzt gab es mit einem 1:5 und 0:5 dabei sogar richtige Klatschen. Zuvor waren die Norddeutschen immerhin vier Mal in Serie ohne Niederlage im Weser-Stadion gegen die Dortmunder geblieben. Insgesamt kommt die Borussia mittlerweile sogar auf sechs Siege in Serie gegen Werder, kassierte dabei sogar vier Mal keinen Gegentreffer. In 13 der letzten 20 Partien fielen allerdings auch nur weniger als drei Tore.

Einschätzung: So gut sich die aktuelle Serie der Borussia gegen Bremen und in Bremen auch lesen lässt – nichts ist in dieser Saison bei den Dortmunder, wie es in den letzten drei, vier, fünf Jahren war. Diese Rubrik sollte also nicht überbewertet werden.

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Empfehlenswerte Wetten und Quoten

icon_02_wettenFassen wir zusammen: Personell haben beide Mannschaften ihre Probleme, Dortmund nicht weniger defensiv, denn mit Subotic fehlt jetzt noch ein Innenverteidiger gesperrt. Bremen auswärts war zuletzt eine ganze andere Mannschaft als im heimischen Weserstadion, was sich alleine auch an der Zahl der Gegentore ablesen lässt. Und umgekehrt lässt sich das auch vom BVB behaupten, der sich zu Hause stabilisiert hat, aber auswärts sehr schwach bleibt. Insofern müssen wir in unserer Analyse zum Schluss kommen, dass eher etwas mehr für die Bremer spricht, wenngleich es ein schwer zu tippendes Spiel bleibt. Unsere Empfehlung mit möglichst geringem Risiko ist deswegen ein Under 4.5. Dies traf bei den letzten vier von fünf Bremer Heimspielen und bei allen vergangenen fünf Auswärtsspielen der Dortmunder zu und bringt eine Quote von 1,25 bei Mybet. Für die doppelte Chance 1X – also mit Tendenz zu den Bremern – ist beim Bookie Tipico mit 2,60 eine exzellente Quote hinterlegt, die nahe an eine Value Bet heranreicht. Die bekommt ihr bei einem Heimsieg der Grün-Weißen aber bei bet365 mit 6,50.

Einschätzung: Wer die nüchternen Zahlen betrachtet, muss zu dem Schluss kommen, dass sich eine Doppelte Chance 1X und sogar eine glatte „1“ angesichts dieser Quoten absolut lohnt zu spielen. Das Risiko ist es wert.

Autor Mark Weber

 

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