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Bremen gegen Aufsteiger Paderborn zum Siegen verdammt

Große Tristesse herrschte am Sonntag an der Weser. Niederlagen sind ja nie schön. Aber wenn die Grün-Weißen ausgerechnet gegen den Nordrivalen aus Hamburg 0:2 verlieren, ist das Wochenende eigentlich gelaufen. Noch dazu dann, wenn solch ein Resultat höchst unglücklich zustande kommt. Bis in die Schlussphase hielt das 0:0. Bremen war vor allem darauf aus, an der Elbe defensiv sicher zu stehen – was auch glückte. Ein kleines Schläfchen gönnten sich sieben Minuten vor Abpfiff Keeper Wolf und Abwehrspieler Lukimya. Der HSV sagte brav „Dankeschön“. Damit war das Nordderby praktisch entschieden.

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Bremen vs. Paderborn im Schnelldurchlauf

  • Paarung: Werder Bremen – SC Paderborn
  • Wettbewerb: Bundesliga Saison 2014/15
  • Runde: 13. Spieltag
  • Anstoß: Samstag, den 29. November 2014 um 15.30 Uhr
  • Ort: Weser-Stadion, Bremen
  • Werder: 17. Platz, 10 Punkte, 14:26 Tore
  • Paderborn: 10. Platz, 16 Punkte, 18:18 Tore

Personalien vor dem Anpfiff

icon_05_VergleichFranco di Santo, Bremens Top-Angreifer, der schon im Nordderby passen musste, fehlt den Grün-Weißen auch gegen die Ostwestfalen. Sebastian Prödl wird allerdings zurückerwartet und wird Lukimya in der Viererkette ersetzen, der bis zu seinem Patzer in der 83. Minute eigentlich einen stabilen Eindruck hinterließ. Aber an Alejandro Galvez kommt auch er nicht vorbei. Gesperrt ist Santiago Garcia, deswegen wird links Luca Caldirola seine Chance bekommen. Gesperrt ist ebenfalls Kapitän Clemens Fritz wegen seiner Gelb-Roten Karte. Für ihn rutscht entweder Cedrick Makiadi oder Levent Aycicek in die Mannschaft. Ganz vorne muss sich Viktor Skripnik zwischen den formschwachen Davie Selke, Nils Petersen, Eljero Elia und Izet Hajrovic entscheiden. Überzeugen konnte keiner aus dem Quartett.

Trainer Andre Breitenreiter bangt noch in der Defensive um Uwe Hünemeier, den eine Grippe erwischt hat. Rafa Gomez wäre sein Ersatzmann, der auch rechts verteidigen kann und andernfalls möglicherweise auch Daniel Brückner verdrängen könnte. Statt Patrick Ziegler übernahm den zentralen defensiven Mittelfeldpart zuletzt Lukas Rupp. Möglich, dass Breitenreiter hier wieder tauscht. Für Elias Kachunga als Stoßstürmer bekam gegen den BVB außerdem Idir Ouali eine Chance. Hier ist ein Wechsel in der Sturmspitze noch wahrscheinlicher. Für Jens Wemmer, einer der Stammkräfte in der Viererkette kommt ein Einsatz in der Hansestadt definitiv noch zu früh.

Einschätzung: Wird der grippegeschwächte Hünemeier fit, halten sich die Personalnöte der Gäste in Grenzen. Oder anders formuliert: Sie existieren quasi nicht. Anders bei den Bremern, wo mit Garcia und Fritz bereits zwei Stammspieler gesperrt fehlen und mit di Santo dazu der unumstrittenste aller verfügbaren Stürmer.

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Zahlenspielereien

  • Serie beendet I: Nach drei Siegen verlor Werder Bremen in Hamburg 0:2
  • Serie beendet II: Ohne di Santo gelang zum ersten Mal nach drei Spielen kein Tor
  • Serie beendet?: Paderborn wartet seit zwei Spielen auswärts auf einen Punkt und ein Tor
  • Auswärts-Ebbe: Drei Mal schon traf der SCP in fremden Stadien überhaupt nicht
  • Heim-Ebbe: Bremen schaffte zu Hause in fünf Partien erst vier Tore und einen Sieg

Formkurve der Mannschaften

icon_10_StatistikNach drei Pflichtspielerfolgen in Serie hat es auch den neuen Coach „Viktory“ Skripnik erwischt. Bremen verlor 0:2 das Nordderby beim Hamburger SV. Ein Unentschieden wäre in einer sehr schwachen Partie aber vermutlich das gerechtere Ergebnis gewesen. Insgesamt jedenfalls präsentierte sich die Defensive der Hanseaten sehr ordentlich. Unter Skripnik kassierten sie in vier Partien auch nur drei Gegentore. Das 0:2 beim HSV war die sechste Niederlage für Werder in den vergangenen zehn Pflichtspielen. In diesen zehn Begegnungen schafften die Grün-Weißen kein einziges Mal mehr als zwei eigene Tore. Fünf Mal fielen weniger als drei Treffer.

Den Aufsteiger aus Paderborn darf man einfach nicht unterschätzen. Das bewiesen die Ostwestfalen wieder einmal gegen Borussia Dortmund. Auch von einem 0:2-Rückstand zur Pause ließ man sich nicht beeindrucken. Nach 90 Minuten stand aufgrund der Moral ein durchaus verdientes 2:2, wenngleich auch etwas Glück mit im Spiel war, weil dem BVB ein reguläres Tor wegen einer vermeintlichen Abseitsstellung aberkannt wurde. Mit drei Siegen und drei Unentschieden verlor der SCP mehr als die Hälfte der letzten zehn Pflichtspiele nicht. Vier Mal allerdings blieb man auch ohne Torerfolg. In sieben der letzten zehn Begegnungen mit Paderborner Beteiligung fielen stets mehr als zwei Tore.

Einschätzung: Kämpferische Tugenden haben beide Mannschaften schon in dieser Saison gezeigt. Paderborn dürfte zudem genügend Selbstvertrauen getankt haben, um zu wissen, dass man in der Bundesliga mithalten kann. Wo Werder Bremen indes tatsächlich steht, muss sich zeigen. War das 0:2 in Hamburg ein Ausrutscher?

Statistisches und direkter Vergleich

icon_02_QuotoenDieses Duell ist ein Novum in der Bundesliga. Auch im DFB-Pokal oder in Liga zwei gab es den Vergleich zwischen Werder und Paderborn noch nie. Festzuhalten gilt deswegen, dass der SCP allerdings nur vier seiner 16 Punkte in fremden Stadien holte und tendenziell klar heimstärker ist. Die Heimbilanz der Bremer ist unterdessen – wie auch als Vorletzter – nicht grandios. In fünf Heimspielen im Weser-Stadion gab es erst einen Sieg und auch nur vier eigene Tore zu bejubeln. Paderborn unterdessen traf in fünf Auswärtsspielen auch erst fünf Mal. Drei Auswärtstore gelangen dabei alleine beim Hamburger SV, zwei bei Bayer Leverkusen. Drei Mal schafften die Ostwestfalen auswärts kein Tor.

Einschätzung: Der Heimvorteil könnte für Werder den Ausschlag geben, denn Paderborn überzeugte zuletzt auswärts nicht mehr. Darüber hinaus zeichnet sich eine eher torärmere Partie ab, wenn man die Ergebnisse von Bremen insbesondere zu Hause und von Paderborn auswärts zurate zieht.

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Empfehlenswerte Wetten und Quoten

icon_02_wettenEin Restrisiko bleibt bestehen, dass sich im Bremer Weser-Stadion ein offener Schlagabtausch entwickelt. Die Zahlen und Statistiken lassen aber tendenziell deutlich etwas anderes vermuten. Weil es schwer ist, aus den Formkurven beider Vereine entsprechende Schlüsse zu ziehen, raten wir eher zu einem Under 3.5. Bei Betsafe bekommt ihr dafür die Quote 1,49 geboten. Noch etwas sicherer erscheint uns außerdem eine Doppelte Chance 1X mit der Quote von 1,32 bei Tipico. Der Vorteil: Hier wettet ihr steuerfrei. Ein Heimsieg der Bremer – der zweite in dieser Saison – bringt bei bet365 derweil eine Quote von 2,20. Dieser Bookie ist in unseren Erfahrungsberichten auch der unumstrittene Testsieger.

Einschätzung: Werder weiß, worum es geht und wird die zuletzt auswärts nicht überzeugenden Paderborner nicht unterschätzen, sich nicht überrumpeln lassen. Da Prödl das Defensivzentrum stärkt, scheinen die Ausfälle insgesamt zu kompensieren. Nur vorne eben schwer ohne di Santo. Daher besser mit Doppelter Chance absichern.

Autor Mark Weber

 

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