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Werder unter Skripnik: Jetzt der erste Sieg im Weserstadion?

Wenn es immer so einfach wäre: Ein von der Krise heimgesuchter Verein tauscht den Trainer aus – die Mechanismen des Fußballs eben –, und der Erfolg kehrt zurück. So einfach ist es aber in der Regel nicht. Und trotzdem funktioniert dieses Modell kurzfristig betrachtet nicht selten. Bei Werder Bremen haben sie den Trainer getauscht. Robin Dutt musste seinen Hut nehmen, Viktor Skripnik übernahm gemeinsam mit Torsten Frings die Mannschaft. Kaum ist der vorherige U-23-Coach der neue Chef, sieht Werder Bremen den Lichtschein am Ende des Tunnels. Im Samstagabendspiel feiert Viktor Skripnik nun sein Debüt im Weserstadion. Folgt der dritte Dreier in Serie?

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Bremen vs. Stuttgart im Schnelldurchlauf

  • Paarung: Werder Bremen – VfB Stuttgart
  • Wettbewerb: Bundesliga Saison 2014/15
  • Runde: 11. Spieltag
  • Anstoß: Samstag, den 8. November 2014 um 18.30 Uhr
  • Ort: Weserstadion, Bremen
  • Werder: 18. Platz, 7 Punkte, 12:24 Tore
  • Stuttgart: 15. Platz, 9 Punkte, 14:23 Tore

Personalien vor dem Anpfiff

icon_05_VergleichVerletzungssorgen haben die Bremer kaum. Aus der potenziellen Startelf kämpft sich nur Philipp Bargfrede Woche für Woche ans Team heran, plant mit einem Comeback noch in diesem Jahr. Apropos Startelf: Skripnik hat einige Änderungen vorgenommen. Rechtsverteidiger spielt nun Theodor Gebre Selassie, während Kapitän Clemens Fritz ins Mittelfeld gerückt ist. Alejandro Galvez, unter Dutt stets im defensiven Mittelfeld nominiert, spielt die Position, die er schon in Spanien inne hatte: Innenverteidiger. Und Fin Bartels kickt nun in vorderster Front an der Seite von Franco di Santo. Beim 1. FSV Mainz 05 durfte sich zudem Ludovic Obraniak als Zehner probieren. Als Alternative stünde auch Youngster Levent Aycicek bereit. Als Rechtsverteidiger ist zudem Marnon Busch eine Option, der unter Skripnik aufgrund einer Grippe noch gar nicht zum Einsatz kam.

Wesentlich drastischer sieht die Personallage beim VfB Stuttgart aus, wo für Stürmer Vedad Ibisevic unter Umständen sogar die Hinrunde bereits wegen eines Ermüdungsbruches im Fuß gelaufen sein könnte. Martin Harnik, der Ex-Bremer, wird deswegen wohl seine Rolle in vorderster Front als Stoßstürmer einnehmen und nicht über die Außenbahn kommen, wo Harnik vermutlich effektiver ist. Mit Mohammed Abdellaoue fehlt noch ein weiterer Angreifer, mit Daniel Didavi ein kreativer Mittelfeldmann. Daniel Ginczek ist wohl erst für das Match gegen Augsburg eine Option. Auch Robert Yalcin fällt aus. In der Hintermannschaft wird es zudem eng für Georg Niedermeier, der zwischenzeitlich mit dem Training aussetzen musste und durch Gotoku Sakai ersetzt wird, wenn die Zeit nicht reicht. Im linken offensiven Mittelfeld muss sich Trainer Armin Veh zwischen Timo Werner, Moritz Leitner und Sercan Sararer entscheiden. Letzterer erhielt in den letzten beiden Partien den Vorzug. Filip Kostic hat auf der Seite gegenüber als einer der Hoffnungsträger auf sich aufmerksam machen können.

Einschätzung: Der VfB reist mit massiven Personalsorgen in den hohen Norden, wo Viktor Skripnik fast aus den Vollen schöpfen kann. Ob er Nils Petersen und Eljero Elia dieses Mal in den Kader nominiert, wird sich zeigen, ist aber zweitrangig.

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Zahlenspielereien

  • Tage der offenen Tür: Satte 14 Gegentore für den VfB in den letzten vier Partien
  • Tage der Hoffnung: Werder Bremen feierte zum ersten Mal zwei Siege in Folge
  • Tag der Tore? In 20 Spielen kassierten Bremen und Stuttgart zusammen 47 Gegentore
  • Tag des Remis? Drei der letzten vier Begegnungen endeten ohne Sieger
  • Tag für Nummer acht? Bremen hat die letzten sieben Spiele zu Hause gegen den VfB nicht verloren

Formkurve der Mannschaften

icon_10_StatistikNach neun Pflichtspielen ohne Sieg und sage und schreibe 23 Gegentoren reichte es erst im DFB-Pokal zu einem letztendlich clever heruntergespielten 2:0-Sieg beim Chemnitzer FC. In Mainz ging es gar nicht gut los, lag Werder schon nach drei Minuten hinten. Doch die Bremer kämpften sich in dieses Match und gewannen am Ende nicht mal unverdient. Der erste Dreier also in der Bundesliga-Saison 2014/15. Ohne Gegentor blieben die Grün-Weißen in der Liga aber nach wie vor nicht, und zu Hause reichte es in vier Partien bisher nur zu zwei Unentschieden gegen Hoffenheim und Freiburg, die jeweils 1:1 endeten.

Der VfB Stuttgart setzte hin und wieder zumindest kleinere Nadelstiche – wie beim 5:4-Sieg bei Eintracht Frankfurt oder aber auch beim 1:0 zu Hause gegen Hannover 96. Es waren die einzigen zwei Siege in den letzten zehn Pflichtspielen. Zuletzt kamen die Schwaben derbe mit 0:4 zu Hause gegen den VfL Wolfsburg unter die Räder. Und in Sachen Abwehrschwäche macht der VfB den Bremern mittlerweile heftig Konkurrenz: In den vergangenen vier Partien kassierten die Stuttgarter 14 (!) Gegentore, holten trotz dieser miesen Quote aber immerhin damit noch vier Punkte.

Einschätzung: Bremens Schwäche ist zwar die Defensive, doch das war in den letzten Wochen ein noch viel größeres Problem beim VfB. In Bremen herrscht Aufbruchstimmung, bei den Schwaben eher die Angst, von den Norddeutschen überrundet zu werden. Vorteil Werder.

Statistisches und direkter Vergleich

icon_02_QuotoenRechnet man die Spiele im Pokal und im Ligapokal mit ein, gab es zwischen diesen beiden Mannschaften exakt schon 100 Duelle. Und die Bilanz ist fast komplett ausgeglichen, denn Werder Bremen führt nur hauchdünn mit 35:34 Siegen. Fast jedes dritte Match zwischen den beiden Vereinen endet unentschieden (31). So auch drei der letzten vier Begegnungen. Obwohl Bremen seit zwei Jahren in einer tiefen Krise steckt, haben die Grün-Weißen die letzten vier Matches gegen den VfB nicht verloren (drei Unentschieden, ein Sieg). Nur zwei der vergangenen zehn Begegnungen gingen auf das Konto der Schwaben. Die letzten sieben Heimspiele hat Werder zudem im Weserstadion auch nicht gegen Stuttgart verloren. In den zehn zurückliegenden Partien an der Weser fielen zudem immer zwei Treffer bei dieser Paarung. Sechs Mal waren es gar vier oder noch mehr Tore.

Einschätzung: Blickt man auf die jüngsten Konstellationen, so liegt Werder Bremen auch in dieser Rubrik unserer Analyse vorne. Zudem fällt auf, dass diese Paarung stets reichtlich Tore bietet. Und angesichts der Defensivschwäche beider Clubs ist damit auch dieses Mal zu rechnen.

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Empfehlenswerte Wetten und Quoten

icon_02_wettenEs sprechen einfach zu viele Fakten für Werder Bremen, so dass unsere Sportwetten-Redaktion guten Gewissens eine Doppelte Chance 1X empfehlen kann, für die der Buchmacher Tipico eine Quote von 1,47 ausgelobt hat und die wir für relativ risikoarm halten. Für einen Werder-Sieg, den wir ebenfalls als für absolut realistisch einschätzen, zahlt Interwetten dann sogar schon eine Wettquote von 2,65 – exzellent angesichts der Fakten, die unsere Analyse ergab. Schlussendlich noch eine Wette, die zwar recht risikoreich ist, aber auch nicht in die Welt der Fabeln verwiesen werden muss. Fallen zwischen Werder und Stuttgart mehr als vier Treffer (Over 4.5), bekommt ihr bei Betvictor mit der Quote von 4,60 eine Value Bet spendiert.

Einschätzung: Wer dem Braten nicht traut und lieber nicht auf Tendenz Bremen setzen will, sollte es mit einem Over 2.5 oder Over 3.5 probieren – auch sehr lohnenswerte Wettvarianten in dieser Paarung. Auch die Häufigkeit der Unentschieden lässt ein X als Alternative zu.

Autor Mark Weber

 

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