Ralf Rangnick führt Österreich erstmals seit 1998 wieder zur WM

Der ÖFB-Kader für 2026 setzt auf bewährte Kräfte. Alle Infos zum Team und den Gegnern.

Rückkehr auf die größte Bühne

Für Österreich ist allein die Teilnahme schon ein Erfolg: Nach 28 Jahren Pause hat sich die österreichische Nationalmannschaft endlich wieder für eine Weltmeisterschaft qualifiziert. Unter Teamchef Ralf Rangnick, dem als „Fußball-Professor“ bekannten Deutschen, ist aus der ÖFB-Auswahl eine echte Turniermannschaft geworden. In Gruppe J trifft Österreich auf Jordanien, Argentinien und Algerien, ein Los, bei dem das Erreichen der K.o.-Phase im Bereich des Möglichen liegt.

Ein Kader voller Bundesliga-Profis

Rangnick gab seinen Kader bereits am 18. Mai bekannt und setzte überwiegend auf jene Spieler, die am Aufschwung der vergangenen Jahre beteiligt waren. Auffällig: Gleich 14 der 26 Nominierten verdienen ihr Geld in der deutschen Bundesliga. Das Gerüst bilden Kapitän David Alaba, Marcel Sabitzer, Konrad Laimer und Christoph Baumgartner. Große Überraschungen blieben aus, die EM-Verteidiger Maximilian Wöber und Gernot Trauner schafften es nach langen Verletzungen nicht in den Kader.

Der Geheimfavoriten-Faktor

Spannend für Wett-Fans: Österreich gilt in Gruppe J als aussichtsreicher Kandidat auf Platz zwei hinter Argentinien. Im Sturm zeichnet sich ein Zweikampf zwischen Marko Arnautovic und Michael Gregoritsch ab, während der zuletzt wiedergenesene Sasa Kalajdzic wohl die Jokerrolle übernimmt. Das erste Gruppenspiel gegen Jordanien am 17. Juni ist richtungsweisend: Ein Sieg zum Auftakt würde die Ausgangslage für das Weiterkommen deutlich verbessern.