Die Pokal-Halbfinalisten stehen fest

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Die Bayern stehen Dank eines verrückten 5:4 gegen Heidenheim im Halbfinale. Bild: Imago

Im DFB-Pokal wurden am vergangenen Dienstag und Mittwoch die Halbfinalisten ermittelt. Unter den letzten vier stehen der Hamburger SV, RB Leipzig, Werder Bremen und der FC Bayern. Die Münchner sprangen dem Pokal-Aus gerade noch von der Schippe. Wie die Halbfinalpaarungen lauten, wird die Auslosung am kommenden Sonntag ermitteln.

Die ersten beiden Pokalbegegnungen fanden am Dienstagabend statt. Um 18.30 Uhr stieg die Zweitligapartie zwischen Paderborn und dem HSV. Die offensivstarken Paderborner sahen sich zaghaften Hamburgern gegenüber. Das 0:0 war für die Hanseaten fast ein wenig schmeichelhaft. Im zweiten Durchgang zeigte der Aufstiegsaspirant dann ein anderes Gesicht. In der 54. Minute traf Pierre-Michel Lasogga. Nach der Führung fand der HSV zu seiner Sicherheit zurück. In der 68. Minute stellten die Rothosen die Weichen auf Pokalhalbfinale. Erneut war es Lasogga, der jubeln durfte. Zum ersten Mal seit zehn Jahren wurde die Runde der letzten vier erreicht. Im Anschluss an das 2:0 stieg in Augsburg die Begegnung FCA gegen RB Leipzig. Nach der Leipziger Führung durch Timo Werner schien alles auf einen knappen Sieg der Sachsen hinauszulaufen. Die Nachspielzeit war bereits abgelaufen, als die Augsburger in Person von Anfred Finnbogason zurückschlugen und die Verlängerung erzwangen.

Pokalwahnsinn in München

In einer abwechslungsreichen Verlängerung fiel die Entscheidung erneut in letzter Sekunde. Eine harmlos geratene Flanke der Leipziger klärte Michael Gregoritsch mit Hilfe der Hand. Schiedsrichter Tobias Stieler zeigte folgerichtig auf den Punkt. Marcel Halstenberg übernahm die Verantwortung und schoss sein Team ins Halbfinale. Rekordpokalsieger Bayern München hatte es mit Zweitligist Heidenheim zu tun. Der Favorit ging nach zwölf Minuten durch Leon Goretzka in Führung, alles schien den erwarteten Verlauf zu nehmen. In der 15. Minute musste Niklas Süle mit Rot vom Feld. Eine harte Entscheidung, die Guido Winkmann nach Überprüfen der Szene traf. Fortan spielte nur noch Heidenheim. Robert Glatzel glich in der 26. Minute aus, Marc Schnatterer besorgte in der 38. Minute die verdiente Führung. Nach der Pause zeigten sie Wiedergutmachung und drehten das 1:2 in ein 4:2. Thomas Müller, Robert Lewandowski und Serge Gnabry schossen die Bayern in Front. Das Spiel schien entschieden, dachte man.

Bremen siegt auf Schalke

Die Münchner vergaben Chancen auf das fünfte Tor, bevor plötzlich ein Treffer auf anderer Seite fiel. In der 74. Minute verkürzte Glatzel auf 4:3. Mit einem Mal kippte die Partie erneut und der Gast drängte auf den Ausgleich. In der 77. Minute stand es nach verwandeltem Foulelfmeter 4:4, erneut traf Glatzel. Ein Handspiel von Heidenheims Busch brachte Bayern in der 84. Spielminute den alles entscheidenden Treffer. Das 5:4-Spektakel bringt die Münchner ins Halbfinale. Das letzte Viertelfinale bestritten Schalke und Bremen. Schalke zeigte eine kämpferische Leistung und verdiente sich ein 0:0 zur Pause. Nach Wiederanpfiff war Königsblau sogar das bessere Team, ehe sich Werders Klasse in der 65. Minute zeigte. Milot Rashica traf aus gut 20 Metern. In der 72. Minute erzielte Davy Klaassen ein sehenswertes Tor zum 2:0. Die Partie war damit entschieden. Am Sonntag wird die Auslosung zeigen, ob der Wunsch der Bremer Fans nach einem Halbfinale gegen den HSV wahr wird.

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