WETTSTEUER IN DEUTSCHLAND – WETTANBIETER OHNE 5 % WETTSTEUER

Zuletzt aktualisiert & geprüft: 26.09.2021


Die Wettsteuer in Deutschland wird immer bei offiziell lizenzierten Buchmachern fällig. Die Höhe beträgt jeweils 5 % und wird an den Fiskus abgeführt. Der Umgang mit der Wettsteuer ist bei den Buchmachern völlig unterschiedlich, denn einige ziehen sie direkt von den Wett-Fans ein, andere agieren als Buchmacher ohne Wettsteuer und übernehmen die Zahlungen für ihre Kunden

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Die Wettsteuer legalisiert das Glücksspiel und genau deshalb wurde sie 2012 auch offiziell eingeführt. Mittlerweile gibt es vor allem viele Buchmacher außerhalb der deutschen Landesgrenzen, beispielsweise mit einer Lizenz auf Malta oder Zypern, welche als Wettanbieter ohne Wettsteuer auftreten, aber eben auch keine offizielle deutsche Lizenz besitzen. Wie sich die Wetten ohne Steuer vielleicht doch noch offiziell tippen lassen und was es bei dem Wettsteuer Vergleich der Buchmacher noch zu beachten gibt, zeigen die folgenden Erfahrungen aus dem umfangreichen Test mit Tipps und Tricks.

FAKTEN-CHECK: ALLE INFOS ZUR WETTSTEUER AUF EINEN BLICK!

  • Wettsteuer in Deutschland bei offiziell lizenzierten Anbietern ist Pflicht
  • Wettsteuer beträgt pauschal 5 % und wird an den Fiskus abgeführt
  • Buchmacher helfen Wett-Fans dabei, die Wettsteuer zu umgehen, und übernehmen sie
  • Für die Kalkulation der Wettsteuer gibt es unterschiedliche Herangehensweise, beispielsweise Steuer auf Gewinne, Wettsteuer vom Umsatz
  • Offiziell gibt es die Wettsteuer in Deutschland seit 2012
  • andere Handhabung der Wettsteuer in der Schweiz und in Österreich

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FAQ: 5 WICHTIGE FRAGEN UND ANTWORTEN ZUR WETTSTEUER IN DEUTSCHLAND

WIE HOCH IST DIE WETTSTEUER?

Wer nicht das Glück hat, keine Wettsteuer zahlen zu müssen, der muss 5 % entrichten. Allerdings kann die Wettsteuer ganz unterschiedlich bei den Buchmachern gehandhabt werden. Einige ziehen sie nur im Gewinnfall ab, andere direkt bei dem Umsatz bzw. der Tippabgabe. Geht es für die Entscheidung für oder gegen einen Buchmacher, sollte unbedingt ein Wettsteuer Vergleich stattfinden, denn gerade die Quotenunterschiede und der Abzug der Wettsteuer können das Gewinnvorhaben schnell zunichtemachen.

MÜSSEN ALLE ANBIETER DIE STEUER BERECHNEN?

In der Wettanbieter Übersicht zeigt sich, dass die Auswahl der Buchmacher mittlerweile riesig ist. Hier zu sehen sind auch die unterschiedlichen Handhabungen bei den Anbietern, denn es gibt Wettanbieter ohne Wettsteuer und Anbieter, bei denen die Wettsteuer abgezogen wird. Grundsätzlich gilt: Wer in Deutschland auf dem Markt aktiv ist, muss offiziell Wettsteuer zahlen. Einige Buchmacher kommen ihren Wett-Fans natürlich entgegen und helfen dabei, dass sie die Steuer gar nicht zahlen müssen. In dem Fall gelten sie als Buchmacher ohne Wettsteuer, wenngleich sie im Hintergrund trotzdem bei offiziellen Anbietern an den Fiskus transferiert wird.

REICHEN ALLE ANBIETER DIE STEUER AN DEN SPIELER WEITER?

Steuern vergleichen bzw. die Handhabung der Wettsteuer ist in jedem Fall eine gute Idee, denn tatsächlich wird die Steuerbelastung nicht bei allen Buchmachern direkt an die Wett-Fans weitergeleitet. Da 5 % Abzug vom Gewinn schon einen deutlichen Unterschied machen können, ist es sinnvoll, die Buchmacher ganz genau unter die Lupe zu nehmen und zu schauen, wie die Handhabung der Steuer geregelt ist. Fällt überhaupt an? Wird sie auf die Einsätze gerechnet oder auf die Gewinne? Die Interwetten Wettsteuer beispielsweise wird nur auf die Gewinne erhoben und beträgt 5 %. Bei einer Quote über 3.00 übernimmt der Buchmacher die Wettsteuer für seine Kunden.

WAS BEDEUTET „STEUER IM GEWINNFALL“?

Wer Sportwetten ohne Wettsteuer platziert, nutzt häufig Buchmacher, welche dieser Methode wählen. Bei der Tippabgabe erfolgt der Abzug der Steuer noch nicht, allerdings dann, die Wette gewonnen wird. Zunächst sind es Wetten ohne Steuer, aber bei der Auszahlung der Gewinne wird der Betrag um 5 % reduziert. Wer beispielsweise 100 € gewinnt, bekommt 95 € ausgezahlt.

WAS BEINHALTET DIE „WETTSTEUER VOM UMSATZ“?

Die Auswahl der Bookies ohne Wettsteuer ist äußerst gering, denn meist kommen die Abzüge bei den renommierten Buchmachern direkt bei der Tippabgabe ins Spiel. Die bet-at-home Wettsteuer ist das beste Beispiel dafür. Wer eine Wette platziert, muss die Steuer in Höhe von 5 % zahlen. Dadurch verringert sich natürlich auch der Einsatz, was die Wett-Fans unbedingt kalkulieren sollten. Ein ehemals geplanter Einsatz von 100 € beläuft sich dann auf 95 € und das macht bei einer gewonnenen Wette mit einer Quote von 2.0 einen Unterschied von 200 € zu 190 € und demnach 10 €.

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WETTSTEUER IN DEUTSCHLAND, ÖSTERREICH UND DER SCHWEIZ

Die Handhabung der Wettsteuer in Deutschland unterscheidet sich deutlich von der Wettsteuer in Österreich sowie der Schweiz. Es gibt tatsächlich Wettanbieter ohne Wettsteuer, denn Österreich bleiben die Gewinne noch immer steuerfrei. Wie die Regelungen im Detail aussehen, zeigt der Wettsteuer Vergleich transparent.

WETTSTEUER IN DEUTSCHLAND: DIE 5-PROZENT-HÜRDE NEHMEN

Die Buchmacher handhaben die Wettsteuer in Deutschland etwas anders, wenngleich die 5 % eigentlich immer zum Abzug kommen. Wirbt ein Anbieter mit Wetten ohne Steuer, gilt es, genau hinzuschauen. Offiziell in Deutschland aktiv und lizenzierte Buchmacher sind der 5 %-Regelung unterlegen, sodass der Abzug vom Einsatz erfolgt.

Wetten ohne Wettsteuer sind deshalb streng genommen gar nicht möglich, denn die Steuer kommt bei der Tippabgabe zum Abzug. Wichtig sind diese Informationen vor allem, wenn es um den Quotenvergleich beim Buchmacher geht. Die vermeintlichen Vorzüge durch die höheren Quoten bei einem Anbieter könnten nämlich durch die Wettsteuer schnell wieder zunichtegemacht werden.

Sportwetten ohne Steuer: bei der Angabe bei Steuererklärung stimmt das

Bei Bookies ohne Wettsteuer können die Wett-Fans meist (wenn es sich um einen offiziellen und lizenzierten Wettanbieter in Deutschland handelt) nicht ohne den Abzug der 5 % Tipps platzieren. Ganz egal, ob dies bei der Tippabgabe oder vor der Auszahlung der Gewinne erfolgt – die 5 % werden meist von den Buchmachern als Wettsteuer direkt von den Kunden einbehalten. Es gibt aber auch Modelle, bei denen Wettanbieter ohne Steuern tatsächlich funktionieren. Interwetten handhabt das Modell der Wettsteuer nämlich abhängig von der Quote. Die Kunden müssen 5 % bei der Tippabgabe zahlen, bei hohen Quoten über 3.0 übernimmt der Buchmacher hingegen die Steuer.

Bei der Steuererklärung selbst müssen die Wett-Fans ihre Einnahmen/die Gewinne nicht beim Fiskus angeben und darauf als private Buchmacher-User auch keine Steuern zahlen.

SPORTWETTEN STEUER ÖSTERREICH: NACHBARN MIT UNEINHEITLICHER BESTEUERUNG

Nicht nur die Bonus Übersicht, sondern auch die Handhabung der Wettsteuer in Deutschland unterscheidet sich klar von der in Österreich. Hier dürfen sich die Wett-Fans tatsächlich freuen, denn es gibt Sportwettenanbieter ohne Wettsteuer. Grund: In Österreich müssen keine Steuern auf Wetten bezahlt werden. Auch die Angabe der Einnahmen/Gewinne in der Steuererklärung ist nicht notwendig.

Um bei einem Wettanbieter ohne Steuern agieren zu können, müssen die Wett-Fans allerdings einen Wohnsitz in Österreich vorweisen, denn das dient der Verifizierung/Bestätigung der Identität. Wer dies nicht kann, auf die Wetten ohne Steuer verzichten.

STEUERN IN DER SCHWEIZ: BEIM WETTEN NEUTRAL?

Sportwetten ohne Wettsteuer sind möglich, denn es gibt keine Steuerabgabe bei der Wettplatzierung oder der Auszahlung der Gewinne. Damit ist die Alpenregion Deutschland einen Schritt voraus, weshalb viele deutsche Sportwetten-Fans Wettanbieter ohne Wettsteuer aus der Schweiz nutzen wollen. Um bei einem Buchmacher ohne Wettsteuer aktiv zu werden, ist aber auch hier der Wohnsitz innerhalb der Schweiz notwendig.

Wetten ohne Steuer: das sagt die Schweizer Finanzbehörde dazu

Sportwetten ohne Wettsteuer sind in der Schweiz besonders beliebt, denn immerhin sparen sich die Wett-Fans 5 % gegenüber den deutschen Sportwetten-Fans. Es gibt allerdings eine Sonderregelung, wenn es um die Angabe der Gewinne bei den Buchmachern gibt. Ist der Wettanbieter außerhalb der Schweiz ansässig, müssen die Gewinne komplett besteuert werden und die Schweizer Wett-Fans müssen diese Angaben ihrer Steuererklärung abgeben. Wer die Wettsteuer umgehen möchte, sollte darauf achten, dass der Buchmacher in der Schweiz sitzt und die Gewinne ein bestimmtes Limit nicht überschreiten.

Mit der gesetzlichen Neuregelung nach dem Juli 2019 gibt es in der Schweiz eine klare neue Struktur im Umgang mit Wetten ohne Steuer: Es gilt ein Freibetrag von unter 1.000 CHF, auf den keine Steuern gezahlt werden müssen. Dieser Freibetrag gilt für lokale Sportwetten, kleine pokert in ihrer oder Kleinspiele. Für Online-Sportwetten gilt ein Betrag von 1.000.000 CHF.

WETTSTEUERN UND FINANZAMT: WAS DIE AGBS VERRATEN

Die Buchmacher sind dazu verpflichtet, sämtliche Informationen zur rechtlichen Handhabung der Wettsteuer in den AGB kenntlich zu machen. Der Blick hier rein kann Aufschluss bringen, ist aber bei einigen Buchmachern aufgrund der unstrukturierten Datenaufbereitung auch verwirrend.

In den AGB ist ganz klar festgelegt, ob ein Wettanbieter ohne Steuern agiert oder wann und wie er die Steuer erhebt. Grundsätzlich sollten die Wett-Fans aber wissen, dass unabhängig von der Handhabung des Buchmachers (Sportwetten ohne Wettsteuer oder Sportwetten mit Steuerabzug durch den Buchmacher) eine eigene Verpflichtung beim Finanzamt besteht.

In Deutschland müssen die privaten Wett-Fans beispielsweise Gewinne nicht in der Steuererklärung kenntlich machen, agieren sie jedoch als Profi Wett-Freund, ist dies anders. Auch die Wett-Fans aus der Schweiz müssen ihre Gewinne beispielsweise abhängig von den Buchmacher-Sitz und ihrer Gewinnhöhe angeben oder nicht. Bleiben die Gewinne bei den Wetten unter 1.000.000 CHF, können die Sportwetten ohne Wettsteuer tatsächlich genutzt werden. Liegen sie darüber, so ist der Buchmacher noch immer ein Sportwettenanbieter ohne Wettsteuer, jedoch die Wett-Fans steuerpflichtig in Eigenverantwortung.

FAZIT: WETTANBIETER UND WETTSTEUER VERGLEICH – AUCH IM EINZELFALL

Die Wettsteuer in Deutschland ist bei allen offiziell lizenzierten Buchmachern mit 5 % fällig. Allerdings wird sie durch die Anbieter individuell abgezogen: bei der Tippabgabe oder vor der Auszahlung der Gewinne. Ein Buchmacher ohne Wettsteuer ist beispielsweise von Schweizer oder österreichischen Wett-Freunden nutzbar, denn hier gilt eine andere Steuerregelung. In Österreich beispielsweise kommt die Wettsteuer nicht zum Abzug und Gewinne müssen nicht in der Steuererklärung kenntlich gemacht werden. Auch deutsche private Wett-Fans müssen die Gewinne bei der Steuererklärung nicht anzeigen. Anders hingegen in der Schweiz, denn hier gibt es zwar Buchmacher ohne Wettsteuer, jedoch müssen die Wett-Fans bei Anbietern außerhalb der Schweiz Gewinne ohne Freibetrag vollumfänglich versteuern. Die Wettsteuer umgehen können sie nur dann, wenn der Buchmacher in der Schweiz ansässig ist, denn hier gibt es für die Online-Wetten ein maximales Limit als Freibetrag von 1.000.000 CHF.

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