Ibra droht Karriereende

Zlatan Ibrahimovic ist ein echter Tausendsassa. Nicht nur auf dem Platz, sondern auch in geschäftlicher Hinsicht. Zahlreiche Werbeverträge und Kooperationen füllen die Tasche des Schweden. Ebenso seine Beteiligung am schwedischen Wettanbieter Unibet. Und genau die könnte dem Stürmer nun massive Probleme bescheren. Die UEFA jedenfalls ermittelt, da Beteiligungen an Glücksspielunternehmen eigentlich streng verboten sind.

Für Zlatan Ibrahimovic wird es ungemütlich. Der Schwede machte zuletzt durch seine Rückkehr in die schwedische Nationalmannschaft auf sich aufmerksam. Jetzt steht „Ibra“ wieder im Fokus – allerdings im Negativen. Der Grund: Seine Beteiligung am Sportwettenanbieter Unibet. Diese dürfte der Stürmer laut Statuten von FIFA und UEFA nicht besitzen.

Ibra droht Karriereende

Zlatan Ibrahimovic besitzt bereits seit mehreren Jahren Anteile am schwedischen Buchmacher Unibet. Das könnte dem Stürmer nun teuer zu stehen kommen. Sowohl die FIFA als auch die UEFA verbieten es Spielern in ihren Statuten, Anteile an Glücksspielunternehmen zu besitzen. Bereits in den vergangenen Tagen war deshalb spekuliert worden, dass die UEFA gegen „Ibra“ ermitteln könnte. Das wurde nun bestätigt. Die UEFA selbst gab am Montag bekannt, dass sich die Ethik- und Disziplinarkommission mit dem Fall beschäftigt. Ermittlungen wurden also eingeleitet.

Welche Strafe den schwedischen Superstar erwartet, ist noch unklar. Verschiedene Medien berichten jedoch von empfindlichen Strafen. Sogar eine dreijährige Sperre währe möglich. Für den 39-Jährigen würde diese wohl das Karriereende bedeuten.

Es läuft nicht rund bei Ibrahimovic

Die Ermittlungen der UEFA treffen Ibrahimovic zu einem denkbar schlechten Zeitpunkt. Jüngst erst verlängerte der Schwede seinen Vertrag beim AC Mailand für ein Jahr bis 2022. Ebenfalls am Montag wurde der Schwede zudem vom italienischen Fußballverband zu einer Geldstrafe verurteilt. Diese bezieht sich auf die Auseinandersetzung mit Romelu Lukaku im Pokal Ende Januar. Beide Stürmer gerieten damals heftig aneinander und konnte nur schwer beruhigt werden. Nach einem ruhigen Wochenstart klingt es im Hause Ibrahimovic aber auch jetzt wieder nicht.