Bad Boy? Bei dieser Botschaft kommen selbst Kevin Großkreutz die Tränen

Kevin Großkreutz

Aktualisiert Jul 2021

Mark Weber
Von Mark Weber
Redakteur

Zu seiner aktiven Laufzeit als Profi bei Borussia Dortmund war Kevin Großkreutz für viele Dinge bekannt: Vielleicht nicht als bester Techniker, aber als Kämpfer. Als einer, der wirklich alles für den BVB reinschmeißt. Der sein letztes Hemd für die Schwarzgelben geben würde. Aber auch für Eskapaden oder markige Sprüche.

Über all das sprach der Bad Boy in der ARD im Sportschau Club. Und dabei kam es auch zu durchaus bewegenden Momenten, in denen Großkreutz sogar mit seinen eigenen Tränen zu kämpfen hatte. Zunächst war es allerdings Zeit, Abbitte zu leisten. Der heute 32-Jährige, der zumindest noch in der sechsten Liga kickt, gab unumwunden zu: Er habe sich manchmal selbst im Weg gestanden. Und dann spekulierte Kevin Großkreutz: „Hätte ich öfter auf andere Menschen gehört und nicht meinen Sturkopf durchgesetzt, würde ich vielleicht heute noch in der Bundesliga spielen.“

Jürgen Klopp überrascht seinen Ex-Schützling

Fakt ist sicherlich, dass der einstige Fußballer von Borussia Dortmund so manches Mal aneckte. Fakt ist aber ebenso, dass genau das ihn irgendwie auch auszeichnete. Die Menschen, die mit Großkreutz direkt zusammenarbeiteten, wissen das. Vor allem wissen sie es offenbar bis heute zu schätzen. Denn zur Überraschung von Kevin Großkreutz wurde dem eine Videobotschaft präsentiert. Und wer meldete sich da zu Wort? Sein Ex-Trainer Jürgen Klopp!

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Kloppo jedenfalls hatte nur Anerkennung für seinen ehemaligen Schützling übrig: „Einer der großartigsten Typen, die ich jemals trainiert habe. Vielen Dank für alles, was du für uns getan hast. Du bist eine BVB-Legende“, findet der Coach des FC Liverpool. Was dann für Kevin Großkreutz zu viel war. Mit Tränen in den Augen brachte er nicht mehr raus als: „Das sind schon emotionale Worte.“

Watzke mit einem Versprechen: ein Abschiedsspiel

Doch noch jemand anderes kam im ARD Sportschau Club zu Wort: Hans-Joachim Watzke. Der wiederum hielt ein Versprechen parat: Es werde ein Spiel geben zwischen der Meistermannschaft der Saison 2011/2012 und dem aktuellen Profi-Team. „Und dann werden wir die, die bis dahin ihre Karriere beendet haben, würdig verabschieden“, so Watzke. Damit traf er natürlich ganz den Nerv von Kevin Großkreutz, der ja schon immer ein großer BVB-Fan war, viel früher schon, bevor er überhaupt an einen Vertrag bei den Westfalen gedacht hatte. „Ich freue mich riesig, dass ich das höre. Die Worte tun gut“, freut sich Großkreutz jetzt schon auf dieses Abschiedsspiel.


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