Christian Eriksen: Erst fast weg, jetzt wichtige Stütze

Christian Eriksen Stütze Inter Mailand

Aktualisiert Jul 2021

Benjamin Dworak
Von Benjamin Dworak
Redakteur

Im Fußball geht es manchmal rasend schnell. Eben noch Bankwärmer, schon kann sich der Kicker zu einer wichtigen Stütze entwickeln. Genau den gleichen Weg hat Christian Eriksen bei Inter Mailand genommen. Es ist noch nicht einmal einen Monat her, da sollte der Ex-Kicker der Tottenham Hotspur verkauft werden. Nun allerdings ist er für Antonio Conte kaum mehr aus der Mannschaft wegzudenken.

Es hätte für Inter ein enttäuschendes Geschäft werden können. Nur knapp ein Jahr nach seinem Wechsel nach Mailand stand Christian Eriksen schon wieder kurz vor dem Absprung. Trainer Antonio Conte legte allerdings die Hand für seinen Dänen ins Feuer. Und der scheint dieses Vertrauen Stück für Stück zurückzahlen zu können.

Christian Eriksen: Plötzlich Minutenfresser

Genau 22 Spielminuten in acht möglichen Pflichtspielen hatte Christian Eriksen noch im Januar auf dem Konto. Die Bosse bei Inter Mailand wollten den Dänen nach nur einem Jahr schon wieder loswerden, nicht so aber Trainer Antonio Conte. Der erklärte öffentlich, dass Eriksen ein „Teil des Projekts“ sei und deshalb nicht verkauft werden soll. Seit jener Aussage sammelte der Däne mehr Minuten in drei Spielen, als zuvor in den acht Matches. Gegen Juventus und Lazio Rom stand Eriksen zuletzt in der Startelf, davor war er 90 Minuten lang gegen Benevento Calcio mit dabei.

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Eine Entwicklung, die auch Trainer Conte freut. Der erklärte auf der Pressekonferenz nach dem Spiel gegen Lazio: „Er beginnt zu verstehen, was wir von ihm wollen.“ Zu Beginn hätte Eriksen noch Probleme gehabt, gestand Conte ein. Im Vergleich zur Premier League würde in der Serie A „schwerer und taktischer“ Fußball gespielt werden. Mittlerweile habe er jedoch ein „besseres Gefühl“ dabei, seinem Dänen im italienischen Oberhaus zu vertrauen.

Harte Konkurrenz im Stammplatzrennen

Obwohl Conte seinen Mittelfeldspieler massiv lobt, bremste dieser Eriksen auch ein wenig wieder aus. Er sei eine „Extra-Option“, so der Chefcoach. Das spricht nicht gerade für eine Stammplatzgarantie. Allerdings hat Eriksen auch harte Konkurrenz und muss unter anderem mit dem aktuell verletzten Arturo Vidal um seinen Platz kämpfen. Sollte der Däne jedoch weiter gute Leistungen zeigen, wird sich auch Vidal zu neuen Höchstleistungen antreiben müssen. Der Konkurrenzkampf läuft!

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