Fan-Rückkehr: Ärger über unterschiedliche Vorgaben

Fan Rückkehr Bundesliga

Aktualisiert Aug 2021

Benjamin Dworak
Von Benjamin Dworak
Redakteur

Die Freude der Fußballfans in Deutschland ist groß. Die kommende Saison in der 2. Bundesliga und Bundesliga startet bereits in absehbarer Zeit. Und nicht nur das: Auch Zuschauer werden in den Arenen wieder gestattet sein. Es gibt nur ein Problem: Die Verteilung der Zuschauer ist keinesfalls in allen Stadien identisch. Der FC Bayern etwa darf deutlich weniger Fans ins Stadion lassen als die meisten anderen Vereine.

Offiziell ist Oliver Kahn gerade einmal seit ein paar Tagen beim FC Bayern München im Amt. Der „Titan“ hat allerdings gleich einen Grund, sich zu ärgern. Nur maximal 20.000 Zuschauer gestatten die bayerischen Behörden dem Rekordmeister in der Allianz Arena. Das ist deutlich weniger als die meisten anderen Vereine. Eine Entscheidung, die Kahn nicht wirklich nachvollziehen kann.

Fan-Rückkehr in der Bundesliga: Weniger Fans in Hamburg und München

Es waren eigentlich hervorragende Nachrichten. In den letzten Tagen wurde bekannt, dass die Profi-Ligen in Deutschland bald wieder Zuschauer im Stadion werden begrüßen können. Mittlerweile ist die Freude darüber vielerorts jedoch in Enttäuschung umgewandelt worden. So zum Beispiel in München. Dem FC Bayern ist es nur gestattet, maximal 20.000 Zuschauer in die Arena zu lassen. Ganz ähnlich ergeht es dem HSV. Hier gaben die Behörden grünes Licht für eine Auslastung von maximal 30 Prozent. Unterm Strich also nur knapp 17.100 Zuschauer, die ins Volksparkstadion gehen dürfen.

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Die meisten anderen Bundesländer sind deutlich großzügiger. Ganze 50 Prozent Auslastung werden den meisten Vereinen gestattet. Wenn auch beschränkt auf maximal 25.000 Zuschauer pro Partie. Diese würden sowohl der HSV als auch der FC Bayern München ebenfalls gerne begrüßen. Doch die Behörden stellen sich queer. Zuletzt erst kippten die Hamburger Behörden eine Entscheidung, nach der nur in Hamburg wohnende Personen hätten das Stadion besuchen dürfen.

Kahn kann Entscheidung nicht nachvollziehen

Dass der FC Bayern nur maximal 20.000 Anhänger empfangen darf, sorgt bei Neu-Boss Kahn für Unverständnis. Dieser erklärte laut „Bild“. „Wir sind im Austausch mit den Behörden. Wir wollen verstehen, warum es eine Art Ungleichbehandlung gibt. Ich bin überzeugt, dass wir ein absolut erstklassiges Hygienekonzept haben.“ Ob das die Behörden bis zum ersten Spieltag auch so sehen, bleibt erst einmal offen.

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