Fan-Rückkehr: In England geht es wieder rund

Fan-Comeback in England

Aktualisiert Jul 2021

Benjamin Dworak
Von Benjamin Dworak
Redakteur

Ein ungewohntes Bild zeigte sich gestern Abend in der Europa League. Ganze 2.000 Zuschauer waren beim Sieg vom FC Arsenal über Rapid Wien im Emirates Stadium in London mit dabei. Wie ist das möglich? Tatsächlich stehen die Clubs in England vor einer Fan-Rückkehr. Schon an diesem Wochenende werden die Stadien wieder gefüllt.

Am 25. Oktober gab es in der Fußball Bundesliga in Deutschland die letzte Partie vor Zuschauern. 4.500 Fans durfte dabei sein, als der VfL Wolfsburg mit 2:1 gegen Arminia Bielefeld siegte. Seit dem warten Fans sehnlichst darauf, wieder ins Stadion gehen zu dürfen. In England ist das nun wieder der Fall. Und auch in Deutschland wird bereits an Plänen gearbeitet, wie Zuschauer zeitnah und möglicherweise sogar ohne Maske ins Stadion können.

Premier League freut sich über Fan-Rückkehr

Wann kehrt wieder Normalität in die Fußball-Stadien ein? Geht es nach den Verantwortlichen im internationalen Fußball, dann sollte das möglichst zügig passieren. Große Fortschritte macht in dieser Hinsicht die britische Premier League. An diesem Wochenende dürfen dort wieder Zuschauer in die Stadien, natürlich nicht bis zur Maximalauslastung. Aber immerhin. Darüber hinaus arbeiten sowohl die Premier League als auch die Bundesliga daran, möglichst schnell wieder möglichst viele Fans in die Arenen zu lassen. Auslastungen von 50 Prozent sind angepeilt, teilweise sogar ohne Maske!

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Die Lösung soll Informationen der „Bild“-Zeitung das japanische Unternehmen „NTT Data“ liefern. Der IT-Riese mit mehr als 123.000 Mitarbeitern hat in den vergangenen Monaten mehrere internationale Flughäfen von seinem Konzept überzeugen können. Interessiert sein sollen daran auch Vereine aus der Fußball-Bundesliga, der Premier League und der Handball-Bundesliga. Doch wie genau funktioniert das System?

Mit IT-Lösungen zum Fußball-Erlebnis ohne Maske

Vereinfacht gesagt mit einer App. Diese wäre verpflichtend bei einem Besuch im Stadion und müsste eines von drei Szenarien aufweisen: Eine Impfung, einen negativen Corona-Test oder einen positiven Antikörper-Test. Trifft eines dieser drei Szenarien zu, dürfen die Fans ins Stadion. Masken wären dann nicht notwendig.

Das Besondere: Fans können alle notwendigen Schritte (u.a. eine Ticket-Validierung) bereits von Zuhause aus erledigen. Verzögerungen beim Eintritt ins Stadion sollen so verhindert werden. Sollten im Nachhinein dennoch infizierte im Stadion aufgetaucht sein, könnten die Kontaktkreise mit Hilfe der App nachvollzogen und die Gefahr für eine eigene Ansteckung ermittelt werden. Einsatzbereit wäre das System wohl innerhalb von vier bis sechs Wochen.

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