FC Bayern: Muss Lucas Hernández ins Gefängnis?

FC Augsburg - FC Bayern München Wett Tipp

Aktualisiert Okt 2021

Michael Schnellmann
Von Michael Schnellmann
Redakteur

Muss Lucas Hernández ins Gefängnis? Diese Frage werden Verantwortliche beim FC Bayern in den letzten Tagen häufiger zu Ohren bekommen haben. Doch soweit ist es noch nicht. Derzeit gibt es noch rechtliche Mittel, die der Innenverteidiger ausschöpfen kann. Doch was wird dem Franzosen überhaupt von einem spanischen Strafgericht zur Last gelegt?

Ein halbes Jahr soll Lucas Hernández ins Gefängnis. Doch noch ist die Haftstrafe kein Fakt. Als Begründung für die Strafe wird angeführt, dass er seiner damalige Freundin Amelia zu nahegekommen ist. Denn gegen den Fußball lag ein Näherungsverbot vor, weil er handgreiflich geworden war. Er soll seine Freundin zwei Ohrfeigen verpasst haben. Pikant: Heute sind die beiden verheiratet!

Muss Lucas Hernández ins Gefängnis?

Zunächst einmal muss er am kommenden Dienstag vor Gericht vorstellig werden. Um 11 Uhr hat er daher in Madrid zu erscheinen. Dabei soll es jedoch darum gehen, Lucas Hernández ins Gefängnis zu befördern – und zwar innerhalb von zehn Tagen. Denn nicht nur hat er gegen das Näherungsverbot verstoßen, ihm wird auch eine dritte Straftat – nämlich Urteilsbruch – zur Last gelegt. Dass ihm seine heutige Frau die gewaltsamen Handlungen verziehen hat, ändert an der Rechtslage nichts. Besonders die Verurteilung wegen Urteilsbruch bezeichnet der Pressechef des Madrider Oberlandsgerichts Luis Salas als „gravierendes Delikt“. Es ist übrigens keine Einzelentscheidung. Zwei Richter und die Staatsanwaltschaft haben sich dafür ausgesprochen, Lucas Hernández ins Gefängnis zu schicken.

Dass sorgt bei den Bayern bestimmt für ein wenig Unruhe. Sind unsere 1. Bundesliga Wett-Tipps gegen Leverkusen gefährdet? Nein, denn bislang scheint es der Franzose locker zu nehmen. Kürzlich kam er blödelnd mit Kollege Tolisso auf den Rasen. Carlos Barceló sieht für Hernandez tatsächlich noch Möglichkeiten, der Haftstrafe zu entgehen. Denn er ist kein „gewohnheitsmäßiger Täter“. Dafür hätte er mehr als zwei Mal in der gleichen Sache auffällig geworden sein müssen. Daher steht es ihm frei auf Aufhebung der Strafe zu pochen. Gegen eine Verurteilung spricht dabei, dass der Fußballer sein „Opfer“ geheiratet hat und mit ihr einen Sohn gezeugt hat. Hernández hat einen sicheren Arbeitsplatz. Vermutlich lässt sich der Vorfall also irgendwie regeln, ohne dass Lucas Hernández ins Gefängnis muss.

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Sechs Monate ohne den Franzosen in der Abwehr – ein Problem?

Aktuell glauben wir nicht daran, dass Lucas Hernández ins Gefängnis muss. Doch sollte der Fall eintreten, kämen die Bayern sicherlich ohne den Franzosen zurecht. Denn in der Liga stand Lucas bislang nur in vier von sieben Pflichtspielen auf dem Platz. Dafür absolvierte er sämtliche Partien der Königsklasse. In der vorangegangenen Spielzeit kam Hernández auf 23 Einsätze in der Liga.

Es handelt sich schon um einen wichtigen Spieler. Doch er kann intern in jedem Fall ersetzt werden. Dennoch wären sechs Monate ein langer Zeitraum, um auf den Innenverteidiger zu verzichten. Beeinflusst die mögliche Gefängnisstrafe unsere Tipps? Auf Leverkusen gibt es beim Buchmacher Bet365 sogar eine 5,00 als Quote. Verlockend?

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