HSV: Zuschauer auch von außerhalb zugelassen

HSV Zuschauer Saisonstart

Aktualisiert Jul 2021

Benjamin Dworak
Von Benjamin Dworak
Redakteur

Was für ein Wechselbad der Gefühle beim Hamburger SV. Nachdem das Hamburger Gesundheitsamt zunächst zwar Zuschauer für den Saisonstart gegen Dynamo Dresden zuließ, folgt schnell eine Einschränkung. Besuchen können sollten das Spiel nur Fans, die auch ihren Wohnsitz in Hamburg haben. Der Verein lief Sturm gegen diese Entscheidung – mit Erfolg.

Es war schon eine merkwürdige Entscheidung der Behörden. Diese hatten dem HSV zum ersten Heimspiel gegen Dynamo Dresden zwar Zuschauer zugesichert, diese jedoch auf die Stadt Hamburg beschränkt. Genau die gleiche Regel wurde für den FC St. Pauli ins Leben gerufen. Nun allerdings kippten die Behörden ihre eigene Entscheidung. Zum ersten Heimspiel der Saison dürfen der HSV und St. Pauli Fans aus allen Bundesländern begrüßen.

Über 17.000 Fans gegen Dresden dabei

Erst am vergangenen Freitag kam das grüne Licht von der Hamburger Innenbehörde. Diese erklärte, dass die beiden Hamburger Vereine bei ihrem ersten Heimspiel 30 Prozent des Stadions belegen können. Beim HSV bedeutet das immerhin knapp 17.000 Zuschauer beim Heim-Auftakt gegen Dynamo Dresden. St. Pauli wird vor rund 9.000 Fans spielen dürfen. Allerdings gab es bislang eine kräftige Einschränkung. Die Behörden forderten, dass nur Zuschauer mit einem Erst-Wohnsitz in Hamburg ins Stadion dürften.

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Die Aufregung war groß. Schon auf dem Papier macht diese Regel kaum einen Sinn. Immerhin ist es aus manchen Teilen Schleswig-Holsteins kürzer zum Stadion als aus dem Osten der Stadt. Auch HSV-Legende Uwe Seeler wohnt kurz hinter der Stadtgrenze Hamburgs. Die Partien seines HSV hätte er gemäß dieser Regelung also nicht im Stadion verfolgen dürfen.

Behörden lenken ein

Seeler, der gleichzeitig auch Ehrenbürger der Stadt Hamburg ist, hatte sich über die Entscheidung beschwert. Gegenüber der „Bild“ erklärte er: „Das ist totaler Blödsinn und Quatsch. Die Behörden sollten diese Entscheidung noch mal überdenken.“ Auch der HSV erklärte, dass man Einspruch gegen die Entscheidung einlegen wolle. Am Montag dann allerdings erfolgte das Umlenken der Sozialbehörde und der beiden Bezirksämter Altona und Mitte. Nun gilt, dass Zuschauer aus allen Bundesländern in die Arenen kommen dürfen. Vorausgesetzt, diese sind von Corona genesen, geimpft oder negativ getestet.

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