Marco Rose für fünf Millionen Euro Ablöse zum BVB: Kommt jetzt Florian Kohfeldt oder Jesse Marsch?

Marco Rose BVB

Aktualisiert Aug 2021

Mark Weber
Von Mark Weber
Redakteur

Die Partie beim VfL Wolfsburg war soeben torlos beendet worden. Borussia Mönchengladbachs Trainer schritt zum Interview. Und natürlich wurde Marco Rose da auch zu den Gerüchten zu seiner Zukunft befragt. Frech grinsend behauptete der Coach der Fohlen da noch: Es gäbe keinen neuen Stand – und schritt von davon.

Nur ein paar Stunden später, passender Weise am Rosenmontag, schlug die Meldung dann wie eine Bombe ein. Denn Marco Rose wird im kommenden Sommer ab der Saison 2021/22 der neue Übungsleiter bei Borussia Dortmund. Das, was die Spatzen längst von den Dächern in Mönchengladbach gepfiffen hatten, wurde damit also nun zur Tatsache. Die Fohlen müssen sich jetzt also schon wieder um einen neuen Trainer bemühen. Der BVB hat ihn gefunden. Es war schon von vornherein abgesprochen, dass Edin Terzic als Nachfolger von Lucien Favre nur bis zum Sommer an der Seitenlinie stehen wird.

Eberl kämpfte bis zum Schluss um Rose – vergeblich

Max Eberl hatte gerade erst verkündet: „Ich kämpfe um Marco Rose!“ Doch der Sportdirektor der Gladbacher musste kurz darauf bereits aufgeben. „Leider hat Marco sich nun entschieden, dass er von der Klausel Gebrauch machen wird und im kommenden Sommer zu Borussia Dortmund wechseln möchte.“ Kleines Trostpflaster: Borussia Dortmund muss für den neuen Coach fünf Millionen Euro Ablöse bezahlen. Marco Roses Vertrag wäre noch bis zum Sommer 2022 gelaufen. Schließlich war der 44-Jährige auch erst seit 2019 am Niederrhein im Amt.

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Die Gladbacher stehen also dieses Mal zwar nicht ohne einen Topstar da – müssen sich dafür nach einen neuen Trainer umschauen. Marco Reus (2012), Mahmoud Dahoud (2017) und Thorgan Hazard (2019) waren allesamt schon zu den Schwarzgelben gewechselt. Jetzt folgt auch Marco Rose dem Ruf der Borussia – der Dortmunder, wohlgemerkt.

Jesse Marsch: Hat der Trainer von RB Salzburg die besten Karten?

Ein heißer Kandidat soll Jesse Marsch sein, der aktuelle Cheftrainer von RB Salzburg, von wo die Fohlen ja schon Marco Rose verpflichtet hatten. „Es ist immer ein Kompliment, wenn ich meinen Namen im Zusammenhang mit einem Trainerposten in Deutschland lese“, sagt der zu den Gerüchten. „Das hätte ich nie in meinem Leben gedacht. Deshalb sehe ich die Bundesliga als eine überragende Chance für mich.“ Kurios findet Marsch unterdessen, dass „mein Name immer direkt hinter dem von Marco fällt. So war es hier in Salzburg auch.“

Doch der Name Jesse Marsch ist nicht der einzige Kandidatenname, der am Niederrhein die Runde macht. Erik ten Hag von Ajax Amsterdam und Gerardo Seoane von Young Boys Bern werden ebenso gehandelt wie ein Übungsleiter aus der 1. Bundesliga. Florian Kohfeldt von Werder Bremen könnte ebenso als Nachfolger von Marco Rose möglich sein. Der wiegelte bisher zwar immer ab. Doch das tat Marco Rose ja auch. Bis gestern jedenfalls.


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