Eberl: „Dem Verein geht es weiterhin gut“

Bei diesen Worten dürfte allen Gladbacher Fans ein Stein vom Herzen gefallen sein. Borussia-Manager Eberl erklärte laut „Bild“-Zeitung, dass die Borussia noch einmal mit einem „blauen Auge“ davongekommen sei. Es müssen also keine Spieler aufgrund von finanziellen Schieflagen veräußert werden.

Auch Borussia Mönchengladbach wurde von der Corona-Krise hart erwischt. Die Borussia blickt auf ein Jahres-Minus von fast 17 Millionen Euro. Hinzukommt der Abgang von Marco Rose und die bisher noch fragwürdige Neubesetzung. Einen Ausverkauf der Top-Stars muss Gladbach-Manager Max Eberl laut eigener Aussage aber nicht forcieren. Auf Nachfrage der „Bild“ gab Eberl an: „Dem Verein geht es weiterhin gut. Es ist nicht so, dass wir Spieler verkaufen müssen. Natürlich kann es Konstellationen geben, beispielsweise um einen Vertrag nicht im nächsten Jahr auslaufen zu lassen, dass uns auch jemand verlässt. Aber dann nehmen wir Geld ein, mit dem ich wieder einkaufen kann.“

Gladbach scheint gut aufgestellt. Marcus Thuram oder Florian Neuhaus besitzen stattliche Ausstiegsklauseln, die einen Abgang für die „Fohlen“ erträglich machen würden. Für Neuhaus müsste ein Club laut des Blatts rund 40 Millionen Euro auf den Tisch legen. Bei Thuram immerhin 31 Millionen Euro. Unklar ist zudem lediglich die Vertragssituation von Denis Zakaria und Matthias Ginter. Beide Kicker haben einen Vertrag bis 2022, haben aber bisher noch nicht verlängert.

Gladbach soll selbstständig agieren

Gegenüber der „Bild“ erklärte Eberl zudem, dass die Borussia „keine Kredite vom Staat erfragen“ werden. Man wolle alles „aus eigener Kraft stemmen“, so der Manager. Aber natürlich sei es auch das Ziel, bei der Einnahme von Geldern, diese wieder in den Sport zu investieren. Auch ohne Teilnahme am internationalen Wettbewerb in der kommenden Saison scheint Gladbach also solide aufgestellt.